Etwa 100 Sportwettanbieter in Deutschland betreiben Internetseiten illegal

Etwa 100 Sportwettanbieter in Deutschland betreiben Internetseiten illegal

Die Anbieter verfügen über Lizenzen im Ausland, jedoch gestattet dies eigentlich noch lange nicht, die Sportwetten in Deutschland anzubieten. Vor Jahren schon sollten 20 Lizenzen für Sportwettenanbieter in Deutschland ausgegeben werden, zwar wurde bereits eine Liste veröffentlicht, mit Anbietern, die eine Lizenz erhalten sollen, bekommen hat eine solche Lizenz jedoch bisher noch keiner dieser Anbieter.

Das Angebot von Sportwetten ist aktuell in Deutschland quasi illegal. Nichtsdestotrotz gibt es rund 100 Anbieter in Deutschland und auf den Trikots der Fußballmannschaft werden diese öffentlich beworben. Die EU-Kommission hat in den vergangenen Wochen ein Auge auf den deutschen Glücksspielstaatsvertrag geworfen. Anbieter, die keine Konzession erhalten sollen, haben bereits Klagen eingereicht. Der Sportwettenmarkt in Deutschland sieht nach einem großen Chaos aus, jedoch gibt es trotzdem ein großes Angebot und manche der quasi "illegalen" Anbieter zahlen sogar fleißig Steuern an den Staat, obwohl sie in Deutschland gar nicht lizensiert sind.

Der Plan ist nicht aufgegangen

Schon vor Jahren lag der Plan zum Sportwettenmarkt in Deutschland vor. Privaten Anbietern sollte es mit dem Glücksspielstaatsvertrag gestattet werden, in Deutschland legal ihr Angebot zu präsentieren. Auch der Staat sollte durch Steuereinnahmen davon profitieren und illegale Anbieter sollten aus Deutschland vertrieben werden. Nichts davon ist jedoch bisher eingetroffen, der Schwarzmarkt floriert weiterhin, der Staat profitiert davon nicht. Die Regelungen des Glücksspielstaatsvertrags wurden von vielen Seiten stark kritisiert, Anbieter klagten und die Situation hat sich bis heute nicht verändert.

Der Plan ist nicht aufgegangen und nun interessiert sich auch die EU-Kommission zunehmend für die gesetzlichen Regelungen in Deutschland. Spielerschutz und Jugendschutz sollten mit den Regulierungen berücksichtigt werden, auch wenn der Plan hier Schutz vorsah, so ist dieser ja bis heute nicht eingetroffen und das Chaos beherrscht weiterhin den deutschen, zum Teil illegalen Sportwettenmarkt.

Bwin.party bleibt Sponsor von Real Madrid

Bwin.party bleibt Sponsor von Real Madrid

Somit steht für bwin.party fest, dass nicht nur der Sponsorenvertrag mit der Moto GP Rennserie bestehen bleiben wird, sondern auch der Sponsorenvertrag mit dem bekannten, spanischen Fußballverein Real Madrid.

Mit der Verlängerung des bereits bestehenden Vertrags wurden noch einige Veränderungen hinzugenommen. Bei diesen handelt es sich um neue Ideen und Features, die nun in den Vertrag integriert wurden. Bei den Veränderungen geht es unter anderem um die Bewerbung von bwin.party durch den Fußballclub. Dieser Bereich soll in Zukunft erweitert werden und so wolle man den Glücksspielanbieter auf riesigen Plakaten im Stadion präsentieren sowie auf der Webseite des Fußballclubs.

Die technische Erweiterung soll auch der Partnerschaft zwischen Fußballclub und Glücksspielanbieter zu Gute kommen und so soll eine spezielle App entwickelt werden, die Real Madrid genauso wie bwin.party zum Thema haben soll.

Während auf der einen Seite neue Seiten des Vertrages hinzukommen, werden alte Vereinbarungen abgeschafft. Aufgrund des Kundenverhaltens soll nun beispielsweise die Werbung für bwin.party über die Tikots der Fußballspieler von Real Madrid abgeschafft werden. Der Name des Glücksspielanbieters wird damit in Zukunft nicht mehr auf der Trikots erscheinen, sondern vielmehr ausschließlich in Form von Plakaten im Stadion angebracht sein sowie auf der Internetseite des Fußballclubs stärker präsentiert werden.

Der Glücksspielanbieter hatte bereits im Vorfeld angekündigt sich mehr um den spanischen Markt zu bemühen. Mit der Verlängerung des Sponsoringvertrages mit der spanischen Fußballmannschaft ist ein eindeutiger Schritt in diese Richtung getan und das Unternehmen wird in Zukunft durch die Werbung über Real Madrid in Spanien wohl immer präsenter werden.

Ermittlungsverfahren gegen Hertha

Ermittlungsverfahren gegen Hertha

Das Ermittlungsverfahren läuft beim Landeskriminalamt und dem Absteiger-Verein wird vorgeworfen illegal Werbung für den Sportwettenanbieter Cashpoint gemacht zu haben. Mit Werbung dieser Art hätte der Bundesliga-Absteiger gegen den Glücksspielstaatsvertrag verstoßen.

Bestätigt wurden die Vorwürfe bereits von Mitarbeitern der zuständigen Behörde der Berliner Morgenpost. Gerüchten zu Folge wurde bereits eine Strafanzeige gegen den Verein gestellt. Diese Anzeige befände sich Angaben zu Folge auch schon bei der Staatsanwaltschaft. Diskussionen rund um das Thema Glücksspielstaatsvertrag gibt es schon seit jeher.

Die Formulierungen des Gesetzes werfen Unklarheiten auf. So gibt auch Herthas Geschäftsführer Ingo Schiller an, dass in Bezug auf das Thema Werbung von Sportvereinen und Sportwettenanbietern Unsicherheit vorherrsche und die Gesetze nicht eindeutig seien.

Zu Beginn des Jahres 2012 wurde von dem Zweitligisten bereits die Zusammenarbeit mit dem Sportwettenanbieter Cashpoint öffentlich bekannt gegeben. Der Vertrag wurde auf ein Jahr festgelegt und soll demnach bis zum Jahr 2013 gelten. Einhergehend mit diesem Exklusivvertrag wurden Werbebanner mit Werbung für den Sportwettenanbieter Cashpoint im Berliner Olympiastadion auf gehangen.

Auch wurde dem Sportwettenanbieter eine Loge im Stadion zugesprochen und es erfolgte eine Unternehmenspräsentation im Stadionsmagazin. Inwieweit dieser Vertragsabschluss und die Bewerbung des Partners nun rechtliche Folgen für den Fußballverein der 2. Bundesliga, Hertha BSC, mit sich bringen wird, bleibt abzuwarten. Das Verfahren läuft bereits und in den kommenden Tagen und Wochen wird es mit Sicherheit weitere Informationen rund um dieses Thema geben.

Der Fußballclub "Los Angeles Galaxy" beschreitet neue Wege

Das namhafte Portal für Sportwetten und Online Casinos BoDog hat vor kurzem durchblicken lassen, dass es einen Vertrag im Bereich Marketing und Werbung mit der amerikanischen Fußballmannschaft L.A. Galaxy abgeschlossen hat.

Die Fußballmannschaft ist einer der Elite-Club in der Nordamerikanischen Fußballliga. Sie holten schon dreimal den Major League Soccer Cup und die CONCACAF Championship. Vor drei Jahren unterzeichnete der britische Fußballstar David Beckham einen Vertrag mit dem Club und nun will das Portal den Star als Werbefigur in seiner neuen Werbeaktion einspannen.

So möchte man die Sportwetten im Netz einer größeren Zielgruppe schmackhaft machen. Im Sportwettensektor hat sich das Portal für Online Casinos schon einen Namen gemacht. Man stellt seinen Kunden zahlreiche Sportwetten aus aller Herren Länder zur Verfügung.

Das Sportportal und die Mannschaft setzen große Erwartungen in den Werbevertrag. Das Geschäft mit dem Sport ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen und bisher ist man noch nicht auf ein Ufer gestoßen, sagt der Manager des Unternehmens. Fußballwetten seien in dieser Branche von eminenter Wichtigkeit.

Als ein Teil des Vertrags zwischen dem Portal und dem Club leiht das Unternehmen dem Stadion des Fußballclubs mit 27.000 Plätzen seinen Namen und drückt so eine immerwährende Präsenz aus.

Es hat den Anschein als würde BoDog keine Mühen scheuen, um so oft wie möglich mit dem Fußballverein in einem Zug genannt zu werden. Dies soll sportlich gesehen, dem Portal noch eine bessere Popularität verschaffen.