Verfahren gegen Hertha eingestellt

Verfahren gegen Hertha eingestellt

Die Anklage gegen beide Beteiligten soll nun jedoch zunächst einmal fallen gelassenwerden. Grund für das Fallenlassen des Verfahrens soll neuen Angaben zu Folge die aktuelle Rechtslage sein.

Der Vorwurf des Unternehmens Cashpoint gegen die Initiatoren ist hart, denn dieses Unterstellt den Verantwortlichen politische Spielchen, die sich nicht allein gegen das Glücksspielunternehmen sondern vielmehr auch gegen den Fußballverein und seine Fans richten.

Das Unternehmen Cashpoint ist Inhaber einer Lizenz in Schleswig-Holstein, nach welcher das Verbot von Glücksspielwerbung gelockert wurde. Das Bundesland Schleswig-Holstein hat sich bisher nicht dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der anderen Länder angeschlossen. Viele von diesen sind daher jedoch der Meinung, dass die Lizenz des Unternehmens in Schleswig-Holstein auch ausschließlich auf Arbeiten und Machenschaften innerhalt der Grenze des nordischen Bundeslandes beziehen.

Das Verfahren läuft bereits seit September des letzten Jahres. Das Unternehmen Cashpoint war als Sponsor Herthas schon zu diesem Zeitpunkt in Schleswig-Holstein lizensiert. Die Lizenz soll bis zum 26. August 2018 gültig sein. Das Unternehmen ist für den Fußballverein besonders wichtig, da dieses einen sechsstelligen bis siebenstelligen Betrag für den Verein einbringt und das voraussichtlich noch bis zur Mitte des Jahres 2014.

Somit war es auch kaum verwunderlich, dass der Verein das Unternehmen auch in Bezug auf das Verfahren unterstützte und einen mehrseitigen Bericht zu diesem Thema verfasste. Eine endgültige Entscheidung ist bei diesem Verfahren noch nicht gefallen, aber das Unternehmen Cashpoint sowie der Fußballverein Hertha BSC können bereits leicht aufatmen und davon ausgehen, dass sie keine Verurteilung in diesem Fall zu befürchten haben.