Spanien auf dem Vormarsch

Erst neulich wurde öffentlich, dass der Spanische Kongress die Idee im Hinblick auf ein neues Gesetz für Online Glücksspiele angenommen hat. Dieser Vorschlag wurde einige Male verbessert und kommt nun vor den Spanischen Senat.

Dieser muss das Gesetz auch absegnen, damit es schlussendlich gültig werden kann. Im Senat wird man über diese Idee auch debattieren und wenn er zustimmt, dann geht der Entwurf vor die Europäische Kommission.

Diese Instanz hat die Aufgabe, das Gesetz zu prüfen. Der Vorgang der Gesetzgebung lief reibungslos ab und Fachleute sind der Ansicht, dass es eventuell noch 2011 in Kraft treten könnte.

Das Verbot des Glücksspiels im Land wurde vor 34 Jahren aufgehoben und nun beginnt die erste überarbeitung des Gesetzes. Selbstredend wird es modernisiert und in ihm werden unterschiedliche Punkte, wie beispielsweise die Telefonwetten zu finden sein.

Es wird auch erwartet, dass die Fußballvereine zukünftig die Erlaubnis erhalten werden, Sportwetten bereitzustellen. Zudem sind sämtliche Unternehmen im Bereich der Online Casinos dazu verpflichtet, ihren Sitz im Land zu haben.

Ungeachtet der zahlreichen Verbesserungen sind die Initiatoren des Entwurfs guter Dinge und sind davon überzeugt, dass der Senat ihre Idee annehmen wird.

Bekommt der DFB bald mehr Geld?

Erst vor kurzem hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg in Sachen deutsches Sportwettenmonopol geurteilt. Da das zwischenstaatliche Abkommen in Bezug auf Glücksspiel in der Bundesrepublik für unrechtmäßig erklärt wurde, können in Bälde auch Fußballvereine in Deutschland von der landeseigenen Glücksspielbranche ihren Nutzen ziehen.

Diese ist momentan knapp 8 Milliarden Euro schwer. Im Moment lässt das Sportwettenmonopol nicht zu, dass Betreiber im Netz Sponsoren für deutsche Fußballvereine sind, doch dass soll hoffentlich bald anders werden.

Der Entschluss wird die Erlöse für Fußballvereine vielleicht um mindestens 300 Millionen Euro anheben. Diese Mutmaßung gründet sich auf Vorhersagen des DFB, der der Ansicht ist, dass das Gesetz zahlreiche Erlöse mithilfe von Sponsoren und Steuern einbringen wird.

Sportligen in anderen Ländern ziehen bereits großen Nutzen aus den aktuellen Gesetzesänderungen in Bezug auf Online Glücksspiel. Der Deutsche Fußballbund möchte diesem Beispiel gerne folgen. Zum Beispiel haben Fußballvereine in Frankreich 20 Millionen Euro mehr Gewinn erzielt, als Frankreich seinen Markt für Online Glücksspiel öffnete.

Das zusätzliche Geld würde sicherlich die Position deutscher Vereine auf dem Transfermarkt untermauern, so der der Geschäftsführer der VfB Stuttgart Marketing GmbH. Die Glücksspielgesetze in der Bundesrepublik wurden erst vor kurzem auf Herz und Nieren überprüft und der EuGH urteilte über die Richtigkeit des Online Wetten Verbots.

Weil das Gericht das Verbot für nicht rechtens erklärt hat, wird die Bundesrepublik den gleichen Weg wie Frankreich oder andere Länder in Europa gehen. So können auch viele zusätzliche Gewinne aus den internationalen Betreibern erzielt werden.