Zukunftsaussichten der Spielbanken in Deutschland

Zukunftsaussichten der Spielbanken in Deutschland

Zentrale Themen waren unter Anderem vor allem die Situation der Arbeitnehmer und deren Arbeitssituation in den Spielbanken. Grund für diese Sitzung war vor allem auch die Situation der Spielbanken in den vergangenen Jahren, da die Umsätze in der Branche stark gesunken sind und daher nun eine neue Orientierung für die Zukunft geschaffen werden sollte.

Die mäßige Situation des Etablissements hatte bisher in erster Linie Auswirkungen für die Arbeitnehmer vor Ort. Nicht nur Entlassungen waren die Folgen der Umsatzeinbußen, sondern auch keine Gehaltserhöhungen lassen die Arbeitnehmer unzufriedener werden.

Von ver.di wird von Seiten der Spielbankenbetreiber nun erwartet, dass die Tarifverträge abgeschlossen werden und passende Gehaltserhöhungen beinhalten. Dies soll in der Zukunft durch die Absenkung der Spielbankenabgaben möglich gemacht werden, sodass die Mitarbeiter für ihre verantwortungsvolle Arbeit angemessen entlohnt werden.

Weiterhin stellte der Bundesarbeitskreis Spielbanken deutlich klar, dass das Glücksspielverbot im Internet weiterhin durchgesetzt werden sollte. Daher wurde auch die Entscheidung der neuen Regierung Schleswig-Holsteins befürwortet, dass das Glücksspielgesetz wieder zurückgezogen werden soll.

Der Spielerschutz, die Suchtbekämpfung, der Jugendschutz und die Prävention sollten weiterhin oberste Priorität besitzen. Daher fordert der Bundesarbeitskreis außerdem, dass keine weiteren Lizenzen in Schleswig-Holstein vergeben werden sollen.

Auch befürworten sie den Plan dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der 15 Bundesländer beizutreten. Vor allem aufgrund der bundeseinheitlichen Regelung ist ver.di überzeugt davon, dass dies die richtige Entscheidung ist.