Kein Verkauf der Spielbank Bremen

Kein Verkauf der Spielbank Bremen

Unterdessen gibt es aktuell Tarifverhandlungen, die einen neuen Haustarifvertrag für die Mitarbeiter der Spielbank Bremen hervorbringen sollen. Bernhard Stracke von der Bundeskoordinierung Spielbanken und Verhandlungsführer der Tarifkommission von ver.di für die Spielbank Bremen machte eindeutig klar, dass die Spielbank in Bremen nicht verkauft werden soll und dass der Geschäftsführer des Betreiber-Unternehmens, Herr Mahlmann, sich eindeutig für das Bestehenbleiben der Spielbank ausgesprochen habe.

Auch ver.di bezieht im Zuge dessen ganz klar Stellung zu diesem Thema, denn bei ver.di hält man es für eine gute Entscheidung die Spielbank Bremen nicht zu verkaufen und weiterhin auf einen erfolgreichen Betrieb vor Ort zu hoffen. Durch die Gerüchte, die in der Vergangenheit kursierten und von der Presse immer wieder veröffentlicht wurden, wurden in erster Linie die angestellten der Spielbank verunsichert. Viele der Mitarbeiter fürchteten aufgrund der Schließungsgerüchte um den eigenen Arbeitsplatz und bangten um die persönliche Existenz. Eben für die Mitarbeiter sind die Neuigkeiten des Betreibers, dass die Spielbank nicht verkauft werden soll, besonders erleichternd.

In der Spielbank Bremen sind etwa 100 Mitarbeiter beschäftigt. Für diese sind die Tarifverträge bereits gekündigt und befinden sich in der sogenannten Nachwirkung. Für viele der Mitarbeiter stellen die Einzelverträge jedoch schlechtere Voraussetzungen dar und unter dem alten Tarifvertrag konnten bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlungen garantiert werden. Aus diesem Grund befinden die Verantwortlichen sich derzeit in den Verhandlungen um einen neuen Haustarifvertrag, um so die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für die Angestellten schaffen zu können.