Steve Wynn und sein Geschäft mit reichen Menschen

Steve Wynn und sein Geschäft mit reichen Menschen

Da man tatsächlich sagen kann, dass er mit den reichen Menschen das meiste Geld verdient hat und auch immer noch verdient, ist es verständlich, dass Wynn deutlich macht, dass er mit armen Menschen nichts anfangen kann. Natürlich kann er das nicht, denn hier gibt es für ihn ja auch kein Geld zu verdienen.

Steve Wynn ist als Casino Besitzer in der Glitzerwelt von Jetons, Spielautomaten und Spieltischen zu Hause. Mit den Casinos verdient der Mogul seinen Lebensunterhalt und vorrangig sind hier Schauspieler, Geschäftsleute und Erben als Gäste zu sehen, Personen also, die man als reich bezeichnen kann. Wynn selber gehört heute zu den 1.000 reichsten Menschen der Welt. Der Mogul besaß mehrere Casinos in der Glücksspielmetropole Las Vegas, zu denen folgende gehörten:

– Mirage

– Treasure Island

– Bellagio

Während der Casino-Mogul die Casinos in Las Vegas bereits verkauft hat, boomt das Geschäft in der Zockermetropole Macau für ihn. Doch damit nicht genug, der reiche Geschäftsmann plant die Eröffnung eines neuen Casinos in Boston. Auch hier sollen ausschließlich die reichen Menschen zum Klientel gehören, denn wie der Casino-Boss selber sagt, umgibt man sich als reicher Mensch nicht gerne mit armen Personen, sondern ausschließlich mit reichen Menschen.

Das Geschäft mit dem Glücksspiel

Das Geschäft mit dem Glücksspiel

So zum Beispiel ist auch der Staat durchaus interessiert daran in Europa etwas von dem Glücksspielkuchen abzubekommen. Grundsätzlich gab es durch die Spielbanken für en Staat schon immer ein lohnendes Geschäft mit dem Glücksspiel, denn durch Steuern und Spielbankenabgabe konnte der Staat, ohne viel dafür zu tun, Geld am Glücksspiel mitverdienen. Dadurch, dass die Spielbanken jedoch immer weniger Umsatz in Europa einfahren, fallen auch die Spielbankenabgaben für den Staat seit einigen Jahren immer geringer aus. Hier scheint es für den Staat nun an der Zeit zu sein, etwas an den Regelungen und Regulierungen zu verändern, um aus dem Glücksspiel Profit zu schlagen.

Der Glücksspielmarkt in Europa hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert. Während das traditionelle Glücksspiel für die Gamer immer weniger interessant ist, erlebt das Online Glücksspiel einen enormen Boom und das auch in Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, wo das Online Glücksspiel eigentlich gar nicht erlaubt ist. Das Interesse des Staates wird hier immer größer, die Regulierung insofern anzupassen, dass auch Gelder aus dem Online Glücksspiel in die Staatskassen fließen.

Genau aus diesem Grund wurde in Deutschland vor einigen Jahren der Glücksspielstaatsvertrag abgeändert und sah eigentlich vor, Online Sportwettenangebote zu gestatten. Während Online Glücksspiel Anbieter ihre Lizenzen normalerweise aus Ländern wie Gibraltar und Malta beziehen, wo die Steuern sehr niedrig sind, sollten in Deutschland für das legale Angebot von Online Glücksspiel überteuerte Lizenzen erworben werden. Aufgegangen ist dieses Konzept nicht und der Glücksspieländerungsstaatsvertrag gilt heute als gescheitert.

Neue Gesetzgebung führt zum Rückzug der Anbieter

In Deutschland wird das Glücksspielangebot dank der staatlichen Regelungen für die Anbieter immer weniger profitabel. Für die Spieler hingegen hat sich Laufe der vergangenen Jahre noch nicht viel geändert, das Glücksspiel im Internet bleibt weiterhin illegal. Seit diesem Jahr sollen dank der neuen Gesetzgebung Dienstleister aus EU-Ländern die Umsatzsteuer an die Staaten abführen, aus denen der Spieler stammt. Offensichtlich glaubt der Staat damit eine neuen Weg gefunden zu haben, an dem Online Glücksspiel mitzuverdienen. Spielerschutz scheint hier immer wieder aus dem Fokus zu rücken, wenn es darum geht, mit dem Glücksspiel Geld zu machen, dabei ist in allen sonstigen Ländern der Spielerschutz ein wichtiges Thema und auch zum Beispiel in Malta und Gibraltar ist die Lizenzvergabe an bestimmte Bedingungen in Bezug auf den Spielerschutz gekoppelt.

Glücksspielboom in Österreich

Glücksspielboom in Österreich

Hierbei wird nicht nach Glücksspielarten unterschieden und so florieren die Geschäfte mit Sportwetten, Automatenspiel, traditionellem Glücksspiel und Online Gaming vor Ort. Der Anstieg der Ausgaben für das Glücksspiel liegt dabei weit höher als zum Beispiel der Anstieg der Ausgaben für Bildung und Erholung. Dies zeigt deutlich auf, wie beliebt das Glücksspiel bei den österreichern heute ist.

Als Grund für den schnellen Anstieg der Glücksspielausgaben wird das Internet angesehen. Die Entwicklung zum Online Gaming hat auch den österreichischen Glücksspielanbietern steigende Besucherzahlen und somit steigende Einnahmen beschert. Das Online Gaming zählt in Österreich zu den wachstumsstärksten Glücksspielsegmenten, neben dem Automatenspiel und den Sportwetten. Im Vergleich schneiden die traditionellen Casinos sowie das Lottoangebot weit schlechter ab, denn hier sei die Wachstumsrate weniger hoch ausgefallen, so die Experten.

Damit das traditionelle Glücksspiel jedoch in Österreich nicht auf der Strecke bleibt, neben der starken Konkurrenz durch das Online Glücksspiel, sollen hier Neuerungen und Konzeptveränderungen für einen erneuten Boom sorgen. Erst kürzlich wurden Lizenzen für drei neue Casinos ausgeschrieben, die für Neuerungen in der Branche des traditionellen Glücksspiels sorgen sollen.

Bei der Lizenzvergabe ging der ehemalige Monopolist Casinos Austria diesmal leer aus und Novomatic sowie die Schweizer Stadtcasinos Baden in Zusammenarbeit mit der deutschen Gauselmann Gruppe konnten sich über den Zuschlag für die Lizenzen freuen.

Sportwetten – ein ertragsreiches Geschäft

Sportwetten – ein ertragsreiches Geschäft

Durch die hohe Nachfrage wird das Angebot von Seiten der Betreiber immer größer. Mehr und mehr Angebote werden auf dem Markt präsentiert und auch die Aktien der Wettanbieter passen sich dem stetigen bergauf an und gehen mit.

In den Medien wurde erst vor wenigen Tagen über den größten Wettskandal der Geschichte berichtet. Hierbei ging es um den Fußballsport, bei dem insgesamt 380 Spiele manipuliert worden sein sollen. Die Ermittlungen laufen und trotzdem die Story in den Medien groß ausgebreitet wurde, so bietet das offensichtlich dennoch keinen Grund für die Branche nicht weiter zu wachsen.

Kursgewinne auf dem Aktienmarkt für die Wettanbieter und steigende Tendenzen sind die Folgen, mit denen vorab nach dem Medienskandal wohl nicht gerechnet wurde. Besondere Erfolge können an der Londoner Börse die Unternehmen William Hill, Paddy Power und Ladbrokes erzielen. Zum Beispiel der Aktienwert von William Hill soll sich Berichten zufolge innerhalb eines Jahres verdoppelt haben.

Während andere Unternehmen wie bwin.party an der Börse weniger erfolgreich sind, können diese sich dennoch über erfolgreiche Geschäftsjahre und Bilanzen freuen und einen stetigen Aufwärtstrend in den vergangenen Jahren beobachten.

Der Sportwettenmarkt bietet vor allem für die Unternehmen der Branche Gewinne und Einnahmen in Millionenhöhe und ist ein besonders ertragsreiches Geschäft. Etwa jährlich steigert die Online Glücksspielbranche die Einnahmen laut Statistiken um rund 15 Prozent. Ein stetiges Wachstum und ein stetiger Boom, der vorerst auch kein Ende zu finden scheint.

Glücksspielunternehmen Unibet beginnt das Jahr mit Verlusten

Das Unternehmen Unibet machte seinen Geschäftsbericht in Bezug auf die ersten drei Monate des Jahres 2011 bekannt und die Ergebnisse sind alles andere als optimal.

Die kompletten Erträge des Unternehmens sanken im ersten Vierteljahr um ein Zehntel und der Glücksspielmarkt Frankreichs soll der Sündenbock für die miserablen Zahlen sein.

Die Glücksspielbranche in Frankreich stellte fast ein Viertel der Unternehmenserträge von Unibet.

Unglücklicherweise verließ es den Markt infolge der Entscheidung der Regierung Frankreichs, Anbieter aus dem Ausland mit einer Abgabe zu belegen.

Das Unternehmen hat mit diesem Schritt seine Chance auf große Erträge im Land verspielt. Nicht nur Unibet, sondern auch viele andere Unternehmen im Bereich des Online Casinos haben sich vom Markt zurückgezogen. Grund: der unangemessen hohe Abgabensatz.

Microgaming, ebenfalls ein namhaftes Unternehmen, gehört auch dazu, bislang hat es noch keinen Kommentar abgegeben, inwieweit dieser Schritt die Finanzen beeinflusst.

Obengenannte Firma gibt sich optimistisch, denn ungeachtet der Verluste konnte es einen Ertrag von 16 Prozent verbuchen und es hat den Anschein, als ob es für das Unternehmen nicht schlecht laufen würde.

Wenn die Glücksspielindustrie in Europa den Firmen weiter grünes Licht gibt, dann erhofft man sich viele Chancen, den verlorenen Ertrag wieder einfahren zu können.