Unibet erneut in Frankreich

Nachdem die erste Chance von Unibet auf dem französischen Glücksspielmarkt nur wenig erfolgreich war, nimmt das Unternehmen nun einen neuen Anlauf. Erst kürzlich wurde bekannt, dass das schwedische Unternehmen die französische Solfive Group aufkaufen möchte.

Weitere Übernahmen sind in Bezug auf SPS Betting France SAS geplant, so Sprecher von Unibet. Der schwedische Anbieter von Online Glücksspiel hätte mit der übernahme von SPS Betting automatisch die Leitung von Solfive Group inne.

Die Investitionen von Unibet auf dem französischen Markt betragen einen Wert von guten 9 Millionen Euro, die die Schuldenbegleichung der Unternehmen mit einschließen. Die Absichtserklärung wurde von Unibet bereits bekannt gegeben, jetzt bleibt noch abzuwarten, ob ein Kauf zustande kommt. Hierüber entscheidet die französische Regulierungsbehörde ARJEL (Autorite de regulation des jeux en ligne).

Mit der übernahme würde Unibet versuchen wollen, die Spieler der französischen Pokerwebseite auf die Microgaming Webseite des eigenen Unternehmens zu bekommen.

Nachdem das Unternehmen Unibet vor einiger Zeit einen ähnlichen Versuch gestartet hatte und an diesem gescheitert ist, ist dies nun der zweite Versuch auf dem französischen Glücksspielmarkt Fuß zu fassen.

Erst in diesem Jahr hatte Unibet den Rückzug von dem Markt in Frankreich angetreten, da durch die Zusammenarbeit mit dem französischen Klienten nicht genug Einnahmen erzielt werden konnten und die Ausgaben auf Dauer nicht tragbar waren. Langfristig war hier kein dauerhafter Gewinn abzusehen, so Unternehmenssprecher.

Dies soll mit dem neuen Klienten in Frankreich anders werden. Mit insgesamt 130.000 Pokerern von der französischen Webseite könnte Unibet den Einzug auf dem französischen Markt diesmal schaffen, so die Meinung von Experten. Hier wäre ein dauerhafter Erfolg auf lange Sicht absehbar, sollte der Vertrag zwischen den Geschäftspartnern zustande kommen.

Glücksspielunternehmen tut sich mit Basketballverband zusammen

Das Unternehmen Bwin.Party ist das neue Leittier in der Branche des Online Glücksspiels, es ging aus der Verschmelzung zweier Unternehmen hervor und möchte immer neue rentable Geschäftspartner im Bereich des Sports finden.

Nun tut es sich mit der FIBA zusammen. Hier wurde das Abkommen im Bereich Marketing und Medien aufgefrischt und für drei Jahre festgelegt.

Zu diesem Abkommen gehört auch, dass das Fusionsunternehmen eine der namhaftesten Veranstaltungen der FIBA sponsert, dazu zählen auch die folgenden zwei Eurobasketball-Turniere, die Weltmeisterschaft im Basketball und die Qualifikationswettkämpfe die Olympiade im kommenden Jahr betreffend.

Zudem sind alle Turniere dieses Verbands auf der Unternehmensseite in 30 Nationen zu sehen, und dies umsonst. Das Publikum hat Gelegenheit, auf der Seite Sportwetten in Echtzeit zu setzen, wenn sie diese Veranstaltungen mitverfolgen.

Das Unternehmen hält sehr viel davon den Sport finanziell zu unterstützen und der Chef von Bwin ist der Ansicht, dass dieser Prozess ein wichtiger Teil des Sportsektors seines Unternehmens ist.

Der Schwerpunkt liegt auf Fußball, Basketball und Motorradrennen. Der FIBA kommt diese Zusammenarbeit ebenfalls gelegen. Hier ist man der Ansicht, dass der Sport eine gute Gelegenheit für Investoren bietet. Besonders die Basketballbranche auf internationaler Ebene ist nicht sehr beständig und steigt stetig an.

Zudem möchte der Verband mithilfe des Unternehmens unrechtmäßige Wetten im Sportbereich und Betrugsversuche bekämpfen.

Automatenhersteller Novomatic ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus

Dem Generaldirektor von Novomatic zufolge will man seine Stellung noch weiter festigen und verhandelt aus diesem Grund mit einem möglichen Geschäftspartner.

Man hat vor, eine Casinoanlage in der peruanischen Hauptstadt Lima einzurichten, weil der südamerikanische Kontinent perfekt ist, um die Marktstellung noch weiter zu untermauern. Dieser Plan wurde schon bekräftigt.

Aber das Unternehmen äußerte sich nicht genauer dazu, weil beide Geschäftspartner unter Schweigepflicht stehen. Diese Spielstätte würde nicht als erster Vertreter des Unternehmens auf dem Kontinent gelten, da Novomatic Spielgeräte verschickt und verleiht, wie beispielweise die Novoline-Serie, zu der auch "Book of Ra" zählt.

Das Unternehmen mit Sitz in Niederösterreich hat sich bereits in Chile mit Anteilen an einer großen Casinoanlage etabliert. Aber 2010 mussten sie eine Niederlage erleiden, weil ein schweres Erdbeben die Schließung für ein Vierteljahr verursachte. Der Geschäftsführer weist auf die exzellenten Erträge seit der wiederholten öffnung im Juli 2010 hin.

Der Automatenhersteller möchte auch in Europa seinen Einfluss erhöhen. Momentan will das Unternehmen eine Zulassung für ein Züricher Casino und kandidierten dreimal dafür. In Liechtenstein ist Glücksspiel ab sofort gestattet und nun will man mit einem Geschäftspartner eine Konzession für eine Spielbank bekommen.

Die Unternehmensgruppe weist exzellente Geschäftszahlen auf, denn zusammen mit den beiden Schwestergesellschaften verbuchten sie einen rekordverdächtigen Ertrag in Höhe von rund 3 Milliarden Euro.

Hier konnte der Gewinn um 12 Prozent erhöht werden. Der Automatenhersteller hat die wirtschaftliche Krise und die damit verbundenen Verluste gut überstanden, dieses entstanden wegen Osteuropa und dem totalen Verbot von Glücksspiel.

Im letzten Jahr hatte Novomatic ein konstantes Wachstum in jedem Geschäftssektor vorzuweisen. Im B2B-Sektor will der Geschäftsführer den Schwerpunkt auf Mobile Gaming und Online Glücksspiel setzen.

Die künftige Vorgehensweise für eine Existenz im Netz ist aber nicht festgelegt.