Strengere Regeln für Sportwettenanbieter

Strengere Regeln für Sportwettenanbieter

Aktuell wird in Belgien ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet, über den in den nächsten Tagen abgestimmt werden soll. Bei diesem Gesetzesvorschlag geht es um strengere Regelungen, vor allem für Sportwettenanbieter. In Belgien soll in den nächsten Tagen die Abstimmung über den Vorschlag erfolgen. Wenn dem Vorschlag Zugestimmt wird, so müssen sich vor allem die Anbieter von Online-Sportwetten auf strengere Gesetze einrichten.

Werbung nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

Bisher ist es üblich, dass bei Live-Übertragungen von Sportereignissen Werbung von Online-Wettanbietern eingeblendet wird. Dies soll in Zukunft nicht mehr erlaubt sein. Somit würde es für die Sportwettenanbieter in Zukunft schwierig werden, die eigenen Produkte zu bewerben. Es soll jedoch nach dem neuen Gesetzesvorschlag auch Ausnahmen geben. So soll das Bewerben von Online-Wettangeboten bei der Übertragung von Sportereignissen dann möglich sein, wenn diese mit einem Warnhinweis versehen werden. Darüber hinaus soll die Werbung entsprechender Produkte wenn dann nur noch nach 20 Uhr gestattet sein.

Ausstehende Zustimmung vom Ministerrat

Der Gesetzesvorschlag ist bereits ausgearbeitet und nun kommt es nur noch auf die Zustimmung vom Ministerrat an. Wenn dieser dem ausgearbeiteten Gesetzestext zustimmt, dann wird das Bewerben von Internet-Wetten während eines laufenden Sportereignisses verboten sein. Dieses Verbot gilt dann auch zum Beispiel bei Fußballspielen während der Halbzeitpause. Grundsätzlich ist Werbung für Glücksspiele, egal welcher Art, dann nur noch nach 20 Uhr im Fernsehen gestattet. Die Werbung für Alkohol, wie zum Beispiel Bier, soll dann auch strengeren Richtlinien unterliegen. So soll es bei Bierwerbung zukünftig einen entsprechenden Warnhinweis geben. Das Senden von entsprechender Werbung ist nur mit einem solchen Warnhinweis gestattet.

Folgen bei Nichteinhaltung

Ein Verbot bedeutet ja oftmals, vor allem im Bereich des Glücksspiels, nicht, dass dieses eingehalten wird. Nicht umsonst wird weltweit dauerhaft gegen illegales Glücksspiel gekämpft. Die neue Gesetzgebung soll es jedoch ermöglichen, dass Werbekampagnen durch die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde sofort beendet werden können. Bisher ist die Regelung in Bezug auf die Werbung für Glücksspiele nicht ganz eindeutig, dies soll sich nun mit dem neuen Gesetzesentwurf ändern.

Entwurf des Glücksspielgesetzes birgt Gefahr für Jugend

Entwurf des Glücksspielgesetzes birgt Gefahr für Jugend

Auch in Salzburg ist der Jugendschutz in diesen Tagen ein brandaktuelles Thema. Hier wurde von Seiten des Landes Salzburg ein Gesetzesentwurf für das Glücksspielgesetz präsentiert.

Bei der Vizebürgermeisterin von Salzburg, Anja Hagenauer (SPÖ) löste dieser jedoch Ärger statt Freude aus. Warum? Weil ihrer Meinung nach der Jugendschutz nicht berücksichtigt wurde und der Gesetzesentwurf, im Falle einer Umsetzung, eine große Gefahr für Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit dem Glücksspiel bedeuten würde.

Hagenauer spricht sogar von skandalös, wenn es um den entsprechenden Gesetzesentwurf geht. Was dieser Gesetzesentwurf für das Glücksspielgesetz in Salzburg beinhaltet oder auch nicht beinhaltet:

– Mindestabstand zwischen Wettlokalen nicht vorgesehen

– Mindestabstand zu Schulen und Jugendeinrichtungen nicht enthalten

– Wettkundenkarte ab 18 soll eingeführt werden

– strengere Strafen sind eingeplant

Die Politiker scheinen in Bezug auf den Gesetzesentwurf uneinig zu sein. Während von der einen Seite darauf hingewiesen wird, dass strengere Strafen und eine Wettkundenkarte zum Schutz der Verbraucher eingeführt werden würden, plädiert Hagenauer weiterhin dafür, die Anzahl der Wettlokale zu reduzieren. Dies sei durch die Einführung von Mindestabständen möglich, so die Politikerin.

Als Gegenargument wird genannt, dass durch entsprechende Mindestabstände die Anzahl der Wettlokale auf ein Minimum zurückschrumpfen würde. Hagenauer interessiert dieser Ansatz jedoch offensichtlich wenig, denn sie betonte mehrfach, dass der Schutz von Jugendlichen und Kindern über dem Geschäft mit den Sportwetten stehen sollte. Offizielle Diskussionen sind noch für diesen Herbst im Landtag angesetzt.

Wiederstand gegen Gesetzesentwurf in der Schweiz

Wiederstand gegen Gesetzesentwurf in der Schweiz

Geplant ist, dass der Entwurf zeitnah auf den Weg gebracht werden soll. Folgende Themen sind in dem Gesetz enthalten:

– Pokerturniere sollen auch außerhalb von Casinos gestattet werden, allerdings dürfen diese keinen gewerblichen Aspekt haben

– Online Lizenzen sollen ausschließlich an Spielbankenbetreiber ausgegeben werden

– private Anbieter sollen keine Lizenz erhalten, um den Geldabfluss zu verhindern

– nur Schweizer Anbieter dürfen Lotterien und Sportwetten anbieten

– Internetsperren für ausländische Anbieter

Nicht nur die Bevölkerung ist nicht gerade begeistert von dem Gesetzesentwurf, außerdem wurde nun auch ein Experte beauftragt, den Wiederbestand der Bevölkerung vor den Verantwortlichen deutlich zu machen. Bei diesem Experten handelt es sich um Rechtsanwalt Simon Planzer aus Zürich, der sowohl Mitglied der Gaming-Law-Netzwerke IAGA und IMGL ist als auch als Experte im Bereich Glücksspielsucht gilt, da er zu diesem Thema bereits ein Buch veröffentlicht hat. Mit kompetenten Beiträgen versucht er nun gegen die Vorschläge des Bundes vorzugehen.

Internetsperren seien keine gute Idee

Planzer hat sich als Experte bereits zum Thema Internetsperren geäußert. Er macht deutlich, dass die Spieler der heutigen Zeit durchaus Tricks kennen würden, um diese Sperren zu umgehen. Am Beispiel Poker macht er deutlich, dass die Spieler bei dem beliebten Kartenspiel nicht nur Interesse haben sich mit regionalen Pokerspielern zu messen, sondern Turniere gegen Spieler aus der ganzen Welt spielen müssen. Wenn die Spieler aufgrund dessen die Regelungen des Geldspielgesetzes umgehen, dann könnte hier keine Kontrolle ausgeübt werden und gleichzeitig würden dem Staat weiterhin die Steuergelder entgehen.

Wird der Online Poker Markt in Russland reguliert?

Wird der Online Poker Markt in Russland reguliert?

Allerdings ist nun gerade die Regulierung des Online Poker Markts in Russland im Gespräch. Es soll erste Pläne von dem Vize-Ministerpräsidenten Igor Shuvalov und seinem Gouverneurs-Kollegen geben, sodass die Regulierung des Online Poker Markts vor Ort bald beschlossen werden könnte.

Die Ausarbeitung der Pläne für die Regulierung des Online Poker Markts in Russland soll von Seiten des Präsidenten Vladimir Putin in Auftrag gegeben worden sein. Dieser habe sich mit der Regulierung des Online Glücksspiel Markts bereits angefreundet, so heißt es. Dieser Sinnenwandel war für viele überraschend, denn erst im Jahr 2014 hatte Putin einen Gesetzesentwurf unterzeichnet, bei dem es um höhere Strafen für illegales Glücksspiel gegangen war. Auch die Bestrafung für Betreiber, die illegal Online Glücksspiel anbieten, kann in Russland sehr hoch ausfallen. Trotz der Gefahr der hohen Bestrafung hat sich das Online Glücksspiel in Russland im Laufe der letzten Monate und Jahre weiter verbreitet.

Online Poker fördert Intelligenz

Neben der Tatsache, dass sich das Online Glücksspiel im Laufe der Zeit immer weiter verbreitet hat, trotz des vorherrschenden Verbots in Russland, ist auch die Meinung vieler Russen für die Regierung von besonderem Interesse. Viele Personen gehen nämlich davon aus, dass Online Poker die Intelligenz der Spieler fördern würde.

Eine ähnliche Meinung herrscht in Bezug auf das in Russland sehr beliebte Schachspiel vor. Mit diesem Hintergrund und der Tatsache, dass durch das legale Angebot von Online Poker höhere Steuereinnahmen in Russland generiert werden könnten, wurde Putin offensichtlich milde gestimmt und die Spieler dürfen nun darauf hoffen, dass Online Poker in Russland bald legal werden könnte.

Regulierung des Automatenspiels mit Spielerkarte

Regulierung des Automatenspiels mit Spielerkarte

Nach Meinung der Kritiker würde die Einführung der Spielerkarte jedoch lediglich den Automatenbetreibern zu gute kommen. Ein Gesetzesentwurf zu diesem Thema wurde unter dem Titel "änderung der Gewerbeordnung und anderer Gesetze" vom Bundesrat veröffentlicht. Sollte dieses Gesetz umgesetzt werden, würde dies merkliche Folgen für die Automatenspieler in Gaststätten und Spielhallen haben. Durch die Spielerkarte soll nach Angabe des Wirtschaftsministers Philipp Rösler (FDP) das Spielverhalten der Zocker besser kontrolliert werden können.

Mit Hilfe der Spielerkarte soll erreicht werden, dass die Gesetze rund um die Automatenspiele besser umgesetzt werden können. Die Spielerkarte wird durch die Automatenbetreiber an die Spieler ausgegeben. Durch die Karte können die Spieler sich dann an den Spielgeräten autorisieren. Dies würde mit sich bringen, dass minderjährige Spieler keinen Zugang mehr zu den Automatenspielen hätten und es könnte mehr Kontrolle erfolgen. Die Spielerkarte würde für die Spieler nämlich bedeuten, dass nicht mehr an mehreren Spielgeräten gleichzeitig gezockt werden kann. Ursprünglich war die Rede davon die Spielerkarte zu personalisieren, dies ist in der Umsetzung jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Stärkung des Jugendschutzes

Sowohl das Wirtschaftsministerium als auch der Bundesverband der Automatenspieler vertreten die Meinung, dass mit Hilfe der Spielerkarte der Jugendschutz besser umgesetzt werden könnte. Doch nicht jeder teilt diese Meinung. Suchtexperten zum Beispiel vertreten die Meinung, dass die Spielerkarte ohne Personalisierung nichts bringen würde, weil die Spieler diese untereinander einfach weitergeben könnten und so der Jugendschutz ganz und gar nicht umgesetzt werden würde. Suchtexperten fordern die Verbannung der Spielgeräte aus den Gaststätten, die Eindämmung der Spielhallen und sogar die Fingerabdruckkarte, mit der die Spieler sich an den Automaten ausweisen sollten.