Gesetzesinitiative für Wettbüros

Gesetzesinitiative für Wettbüros

Das Berliner Spielhallengesetz gilt als eines der strengsten, nun sollen auch die Regelungen für die Wettbüros verschärft werden. Der Vorschlag für die Gesetzesinitiative wurde vom Stadtentwicklungsausschuss in der vergangenen Woche vorgestellt. Es ist die Rede davon auch für Wettbüros Mindestabstände einzuführen und den Schutz von Schülern in Bezug auf Glücksspiel und Spielsucht zu stärken.

Geplante Regelungen für Wettbüros:

– Mindestabstand von 500 Metern zwischen Wettbüros

– Abstand von mindestens 200 Metern zur nächsten Oberschule

Gesetzesverschärfung für Spielhallen

Auch wurde das Spielhallengesetz verschärft, wodurch sich bereits Ende Juli einige Veränderungen für viele Betreiber ergeben. Alle Übergangsregelungen enden zum 31. Juli 2016 und außl;erdem verlieren alle Spielhallen ihre Lizenz. Es gibt zwar die Möglichkeit, eine neue Lizenz zu beantragen, allerdings ist bereits die Rede davon, dass nur die wenigsten Betreiber hiermit Erfolg haben werden.

Geplant ist es, dass lediglich 150 Spielhallen in Zukunft geöffnet haben werden, für viele Betreiber bedeutet dies das Aus. Natürlich läuft man mit dieser enormen Einschränkung Gefahr, dass viele Betreiber ihre Etablissements illegal öffnen. Auch hier wurde jedoch vorgesorgt, dann die Bußl;gelder für Verstößl;e wurden auf einen Betrag in Höhe von 500.000 Euro erhöht.

Gesetzesverschärfung in Singapur

Gesetzesverschärfung in Singapur

Um die Flut an illegalen Anbietern einzudämmen haben die Zuständigen in Singapur eine Verschärfung des Gesetzes überlegt. Nach dem neuen Gesetzesentwurf soll das Spielen auf den illegalen Online Glücksspiel Plattformen für die Spieler in Zukunft Konsequenzen mit sich bringen. Wie hart durchgegriffen werden soll zeigt die bevorstehende Strafe, denn das Glücksspiel auf nicht lizensierten Seiten in Singapur soll mit Gefängnisaufenthalt bestraft werden.

Das Spielen auf nicht autorisierten Online Glücksspiel Seiten ist von nun an in Singapur ein Verbrechen. Dieses Verbrechen soll vor Ort mit einem Gefängnisaufenthalt bestraft werden. Für die Spieler könnte dies bedeuten, dass sie einen Gefängnisaufenthalt von sechs Monaten hinnehmen müssten, wenn sie weiterhin auf den nicht autorisierten Online-Gaming-Plattformen spielen.

Neben der Gefängnisstrafe wird das illegale Glücksspiel im Internet für die Spieler mit einem Bußgeld in Höhe von 5000 Dollar bestraft. Neben den Folgen für die Spieler sollen die illegalen Angebote im Internet geahndet werden und die Regierung plant den Zahlungsverkehr zu den nicht autorisierten Anbietern zu verhindern.

Härtere Strafen für Minderjährige

Minderjährige Spieler erwarten mit dem neuen Gesetz noch strengere Strafen. Die maximale Strafe für Spieler unter 21 Jahren liegt bei einem Gefängnisaufenthalt von sechs Jahren und einem Bußgeld in Höhe von 300.000 Dollar. Mit diesen Strafen sollen die minderjährigen Spieler vor den Gefahren des Glücksspiels gewarnt und bestenfalls vom Spielen abgehalten werden.

Die neue Gesetzgebung wurde in erster Linie zum Schutz der Spieler eingeführt. Nun wartet das Gesetz auf die Verabschiedung durch das Parlament. Wenn das Parlament den Gesetzesentwurf absegnet dann würde in Singapur die härteste Regelung im Bereich des Online Glücksspiels vorherrschen.