Das Aus für viele Spielhallen in Berlin

Das Aus für viele Spielhallen in Berlin

Bereits im letzten Jahr wurden von Seiten der Berliner Bezirke und des Landeskriminalamtes (LKA) rund 800 Kontrollen durchgeführt. Hierbei wurden 2167 Ordnungswidrigkeiten sowie 181 Straftaten festgestellt. Die festgestellten Ordnungswidrigkeiten beziehen sich vor allem auf Verstöße gegen das Berliner Spielhallengesetz, wie zum Beispiel Verstöße gegen das Rauchverbot oder das Abstandsgebot von Spielautomaten. Bei den Straftaten hingegen handelt es sich um illegales Glücksspiel und Manipulationen an Geldspielgeräten.

Das Berliner Spielhallengesetz soll auch in diesem Jahr weiterhin verstärkt durchgesetzt werden. Unter Anderem beinhaltet das Gesetz die vorgeschriebene Maximalanzahl an Spielautomaten, die in Spielhallen aufgestellt werden darf. In dem Gesetz ist festgelegt, dass pro Spielhalle maximal nur nach acht Spielautomaten aufgestellt werden dürfen. Derzeit gibt es jedoch in Berlin viel mehr Spielautomaten wodurch etwa jeder dritte Spielautomat abgebaut werden müsste. Ordnungsämter sind dazu angehalten die Reduzierung der Spielhallen durch entsprechende Kontrollen zu beschleunigen.

Das strengste Spielhallengesetz bundesweit

In Berlin wird die Gesetzgebung für die Spielhallen als strengstes Gesetz bezeichnet. Das Gesetz soll dabei helfen, die Spielhallenflut einzudämmen und damit die Suchtgefahr für die Spieler einzuschränken. Nach der Gesetzgebung sind die Spielhallen zuerst dazu angehalten, die Anzahl der Spielautomaten in den verschiedenen Etablissements zu reduzieren. Nach einer übergangsfrist von fünf Jahren werden den Spielhallen die Lizenzen entzogen, die dann nur unter strengen Voraussetzungen neu erteilt werden. Auf diesem Weg sollen nicht nur die Spielgeräte selber, sondern auch die ungeliebten Spielhallen in Berlin reduziert werden.