Das Aus für Spielautomaten Betrüger

Das Aus für Spielautomaten Betrüger

Doch diese Taktik blieb nicht unentdeckt. So sorgte eine bundesweite Razzia in insgesamt 125 Spielhallen und Wohnungen nun dafür, dass den Betrügern das Handwerk gelegt wurde. In allen 125 Etablissements und privaten Wohnungen wurde am Mittwochmorgen durch die Behörden zeitgleich zugeschlagen. Die Polizei stürmte die Einrichtungen und wurde durch schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos unterstützt.

Es wurden Wohnungen und Etablissements in den Bundesländern Nordrhein-Westphalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen durchgeführt. Der Schlag der Ermittler ging eindeutig gegen die Spielhallen-Mafia. Schätzungen zu Folge sind die kriminellen Banden Schuld an einem Schaden in Millionenhöhe. Grund für die großangelegte Razzia, waren Ermittlungen, die im Vorfeld durch die Staatsanwaltschaft Essen und die Kripo des Polizeipräsidiums Gelsenkirchen angestellt wurden. Es hatte anonyme Tipps gegeben, denen zu Folge professionelle Manipulation der Software von Geldgeräten in verschiedenen Etablissements vorgenommen wurde, um so die Gewinnausschüttung für die Betrüger positiv zu beeinflussen.

Betrug und Steuerhinterziehung

Die Mitglieder der kriminellen Banden müssen sich nun nicht nur wegen Betrug in den Spielhallen vor Gericht verantworten, auch ist die Rede davon, dass zahlreiche Betrüger jahrelang Steuern hinterzogen haben sollen. Die Razzia wurde hauptsächlich im Ruhrgebiet durchgeführt, wo nach den anonymen Tipps die Banden besonders aktiv sein sollten. Durch die Razzia konnten zahlreiche Beweismittel durch die Beamten sichergestellt und später gegen die Betrüger verwendet werden.

Wiener Gewinnausschüttung

Wiener Gewinnausschüttung

Grund hierfür waren Mega Million Jackpot Gewinne. Zweimal ganz dicht nacheinander wurde der Jackpot ausgeschüttet. Beim ersten Mal konnte sich eine Spielerin über einen Gewinn in Millionenhöhe freuen. Das zweite Mal wurde der Gewinn 10 Tage später an einen anderen Spieler ausgeschüttet.

Wer abergläubisch ist könnte nun annehmen, dass die Glücksgöttin Fortuna im Casino Wien ihr Nest gebaut hätte. In so dichter Abfolge ist es besonders erstaunlich, dass zweimal der gleiche Jackpot ausgeschüttet werden konnte. Bei dem Mega Million Jackpot handelt es sich um den höchstdotierten Jackpot, an den insgesamt 120 Slots angeschlossen sind. Die Slots befinden sich in unterschiedlichen Casinos, wodurch es umso verwunderlicher ist, dass der Jackpot gleich zweimal nacheinander im gleichen Casino ausgespielt wurde.

Das Glück kann zuschlagen, auch wenn man es nicht erwartet. Dies zeigte die Situation, in der der zweite Gewinn ausgeschüttet wurde. Hier spielte der 52-jährige Stammspieler in dem Casino Wien an einem der an den Mage Million Automaten in österreich angeschlossenen Slot. Er spielte eine ganze Zeit an ein und demselben Automaten und kurz bevor die Sperrstunde in dem Casino eingeläutet wurde, geschah für den Spieler das unfassbar.

Auf dem Slot zeigten sich die fünf Mega-Million-Symbole. Damit war klar, dass der Jackpot erneut geknackt wurde. Für den Stammspieler bedeutete dies, dass er sich über eine Gewinnsumme in Höhe von 1.006.800,53 Euro freuen konnte. Der Spieler war sehr gefasst und nahm den Gewinn verhältnismäßig gelassen aus, vielleicht aber brauchte der Spieler auch erst einmal eine Weile, bis er den Gewinn in Millionenhöhe realisieren konnte.

Wundernswert, dass der Jackpot auch schon so kurz nacheinander mehr als eine Million Euro enthielt. Dies ist aber leicht zu erklären, denn bei dem Mega Million Jackpot handelt es sich um einen Jackpot, der in unterschiedlichen Casinos geknackt werden kann. Nach jeder Auszahlung des Jackpots wird dieser unmittelbar wieder mit einer Million Euro aufgestockt. Die Million ist den Spielern also bei diesem Jackpot immer sicher, wenn sie an einem der damit verbundenen Automaten spielen.

William Hill schüttet hohen Gewinn aus

William Hill schüttet hohen Gewinn aus

Der 23 jährige Gewinner aus Newcastle war erst seit zwei Wochen bei William Hill registriert und sogleich konnte er sich über sein eigenes Glück und den damit verbundenen hohen Gewinn riesig freuen.

Der Gewinn wird als einer der größten Gewinne der Geschichte des Unternehmens deklariert, eine doppelte Besonderheit also. Der Spieler spielte an dem Slot "Cop the lot" und setzte lediglich einen Beitrag von 2 britischen Pfund, welche ihn letztlich um runde 108.000 britische Pfund reicher machten.

Der junge Gewinner bat darum anonym bleiben zu dürfen und diesem Wunsch wird ihm selbstverständlich entsprochen. Bekannt gegeben werden darf allerdings, dass der Gewinn genau zu dem richtigen Zeitpunkt eingetroffen ist, da der junge Mann erst vor kurzem stolzer Vater geworden ist und mit dem Geld zusätzlich sein Haus in Newcastle abbezahlen kann.

Der junge Familienvater kann das Geld für seine Familie und sich sehr gut gebrauchen und kann es bisher noch gar nicht fassen, dass bereits nach zwei Wochen so ein großer Gewinn abgeräumt werden konnte.

Bei dem Las Vegas Spielautomaten "Cop the lot" handelt es sich um einen Slot mit fünf Rollen und insgesamt 20 Gewinnlinien. Bei dem Spiel geht es um eine typische Räuber und Gendarm Geschichte und stammt aus dem Hause William Hill. Bei dem Spiel können Freidrehs erspielt werden, es gibt spannende Bonusrunden und einen meist hohen Jackpot, der gewonnen werden kann.

Bereits seit dem Jahr 1934 gibt es das bekannte Glücksspielunternehmen William Hill. Der Anbieter ist in Groß Britannien der größte Wettanbieter und beschäftigt insgesamt 17.000 Mitarbeiter. Auch im Onlinebereich gehört William Hill zu den führenden Anbietern. In ganz Europa sind die Angebote von William Hill bekannt und können online vom heimischen Computer als auch über das Mobiltelefon genutzt werden.

Spielsuchtgefahr vor allem in armen Kreisen

Die Spielsuchtgefahr im Allgemeinen ist ein Thema, seit es das Glücksspiel gibt. Glücksspiel übt auf viele Menschen einen besonderen Reiz aus, die Gewinne sind verlockend und das allein reicht manchmal aus, um ganze Familien in die Armut und darüber hinaus in den Verlust der gesamten Existenz führt. Besonders anfällig sind laut Umfragen und Studien ärmere Personen, die zudem einen Migrationshintergrund haben. Eine Selbsthilfegruppe beschäftigt sich genau mit diesem Thema.

In der Gruppe gibt es zum Beispiel türkische Männer, die nach Deutschland kamen, um zu arbeiten und durch das wenige Sprachverständnis und wenig Integration Ausflucht in die Spielhallen suchten. Für viele war dies der Anfang einer Sucht und oft auch der Anfang vom großen Ende. Die Scham für die eigene Sucht riss zum Teil ganze Familien in tiefe Armut und viele haben mit den Folgen davon noch heute zu kämpfen.

Die Selbsthilfegruppe, die sich insbesondre um diese ausländischen Familien kümmert, fordert vom Staat eine Neuregulierung; strengere Kontrollen oder am besten gleich die komplette Abschaffung von Glücksspiel. Die Spielsucht im Allgemeinen ist in Deutschlands Hauptstadt Berlin sehr weit verbreitet. Laut Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe müsse der Staat mehr Kontrolle über den Glücksspiel-Zweig gewinnen und die Suchprävention weiter ausbauen und das Hauptaugenmerk darauf legen.

Besonders in den Berliner Kiezen soll ein ausgearbeitetes Präventionsprogramm vor der Sucht schützen. Die neuen Gesetzesentwürfe beinhalten bisher den Mindestabstand zwischen den Automatenhallen und die maximale Anzahl von Automaten in einer Halle. Außerdem soll künftig die Gewinnausschüttung reduziert werden.

Suchtgefährdet sind vor allem männliche Migranten, die noch sehr jung sind. Durch die Armut und die fehlende Integration werden die jungen Männer in die Hallen gelockt und kriegen durch die Atmosphäre dort Geborgenheit und eine gewisse Sicherheit geboten. Es ist eine Flucht vor der Realität, die bei den meisten leider in eine Spielsucht ausartet. Die Spielsucht soll künftig besser bekämpft werden bzw. die Suchtgefahr eingedämmt. So lange es Spiele gibt, wird es auch immer Spielsüchtige geben und trotzdem ist es an der Zeit, sich mehr für das Wohlergehen der Gefährdeten und Süchtigen einzusetzen.