Unseriösen Gewinnspielanbietern einen Riegel vorschieben

Unseriösen Gewinnspielanbietern einen Riegel vorschieben

Um diese schärfere Kontrolle und damit die Vermeidung von Abzocken am Telefon durchsetzen zu können, plant die Regierung eine Gesetzesänderung, die telefonisch abgeschlossene Verträge nicht mehr für Gültig erklären soll.

Nach dieser neuen Regelung soll die schriftliche Vereinbarung Voraussetzung sein, damit ein Vertrag zustande kommen kann. So soll telefonischen Abzocken ein Riegel davor geschoben werden. Die gesetzliche Regelung muss allerdings noch besser ausgearbeitet werden, denn derzeit konnte noch keine Einigung zwischen den Ministern stattfinden.

Bei den gängigen Telefonbetrugen merken Verbraucher meist gar nicht, dass sie abgezockt werden. Zuerst geht es bei den gängigen Betrugsversuchen für die Angerufenen lediglich um die Eintragung in einer Liste, um so an aufregenden Gewinnspielen teilnehmen zu können. Am Ende des Telefonats werden die Verbraucher meist nach der Bankverbindung gefragt. Wenn die Angerufenen diese telefonisch weitergeben, dann nutzen die Betrüger dies, um einen monatlichen Mitgliedsbeitrag abzubuchen, der oft mehr als 50 Euro beträgt.

Mit den gesetzlichen Regelungen, sollen nicht nur Betrügereien dieser Art unterbunden werden, auch plant man dadurch Anrufe dieser Art einschränken zu können. Denn oft fühlen die Angerufenen sich unter Druck gesetzt und belästigt. Auch soll das Gesetz Abzocken dieser Art im Internet unterbinden, daher wird das Gesetz auch bereits jetzt als Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken bezeichnet.