Studienergebnisse werfen neues Licht auf Glücksspiel

Das Institut "Emnid" im Bereich Forschung analysierte seine detaillierte Studie im Bereich Glücksspiel, Untersagungen und der Vorbeugung der Spielsucht und kam zu dem Ergebnis, dass strenge Kontrollen und Untersagungen nicht unbedingt einen Einfluss auf die Zahl der Suchtkranken haben.

Die Forschungen zeigen, dass 66 Prozent der Bundesbürger im Laufe der letzten 12 Monate mit echtem Geld dem Spiel nachgegangen sind, nicht einmal ein Viertelprozent von ihnen ist der Spielsucht anheimgefallen.

Um eine möglichst große Palette an Menschen zu haben, interviewte man 15.000 Leute. Die Resultate wurden jetzt in der Landeshauptstadt preisgegeben und Glücksspiel ist keine Modeerscheinung, der nur ein paar Leute nachgehen. Dieser Bereich gehört zum Alltag der Menschen und das kommt nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass von den 66 Prozent schon einmal 6 Prozent zumindest einmal das Pokerspiel getestet haben.

Die Justiz und die Profis sind sich uneins, ob Poker den Glücksspielen zuzurechnen ist oder nicht. Beim Glücksspiel steht für rund 70 Prozent der Interviewten das Beisammensein mit Freunden im Mittelpunkt, dies ist auch Grund, dieses einmal zu testen, hier besteht auch die Chance, neue Bekanntschaften zu machen.

Platz drei belegt der Wunsch nach Entertainment und Kurzweil und rund 30 Prozent der Befragten möchten etwas gewinnen, um sich Träume zu erfüllen. Den Fachleuten war aber besonders die Spielsucht wichtig. Die Politik befasst sich immer noch mit Untersagungen und anderen Herangehensweisen, um die Vorbeugung noch besser zu machen.

Die Forschungen ergaben nur eine geringe Zahl von Spielsüchtigen und bereits seit einiger Zeit rangiert diese Ziffer unter einem Prozent. Eine Steigerung oder Senkung der Spielmöglichkeiten berührt diese Zahl nicht, so die Fachleute. Man stellte auch eine Änderung bei den Spielen im Casino und den Suchtkranken fest.

So steigt die Zahl der Spielsüchtigen beim Pokerspiel an.

Welche Internetadresse ist die Teuerste?

Für den Adressennamen "Gambling" wurden schon mehrere Millionen Dollar geboten, es hat ganz den Anschein, als ob diese kostspieliger zu kaufen ist, als die Domain "Sex", die 13 Millionen Dollar wert war.

Ein kleines Online Casino und eine Firma im Bereich Marketing gehen davon aus, dass der Bereich Glücksspiel rentabler ist als Sex. Das Unternehmen Media Corporation veräußert die Internetdomain "Gaming", die die teuerste Domain überhaupt im World Wide Web sein könnte.

Die in London ansässige Unternehmensgruppe gibt die Seite "Gambling" zum Verkauf frei und geht davon aus, dass dieser Name über 10 Millionen Euro an Ertrag bringen wird. Der Geschäftsführer von Media Corporation verlangte von Sedo, die Veräußerung zu regeln, da schon zahlreiche mögliche Kunden rund 6 Millionen Dollar geboten hatten.

Das deutsche Unternehmen regelte auch den Verkauf, als der Adressenname von Excom aus der amerikanischen Stadt, nämlich "Sex" an einen privater Käufer ging, der 13 Millionen Dollar dafür hinblätterte.

Dieser Betrag ist ein Rekord im Bereich Domainnamen ohne dazugehöriges Geschäft. Nachdem der Startpreis von 9 Millionen Dollar feststand, wurde gesagt, dass schon zahlreiche Unternehmen und Mitglieder der Industrie des Online Glücksspiels wie beispielsweise Playtech und bet365 Interesse daran gezeigt haben.

Bei Google wird "Gambling" am meisten gesucht und jeden Monat gehen über 300.000 Leute auf diese Internetseite. Der Zuständige für den Verkauf für Sedo in der britischen Hauptstadt, sagt, dass diese ein exzellenter Adressenname in einem äußerst wettbewerbsstarken Markt sei.

Glücksspiel oder Gaming zählen zu den gewinnbringendsten Geschäften im World Wide Web und deshalb gebe diese Domain einer Firma die Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben. Die einzige Schwierigkeit dieser Seite könnte sein, dass den USA das Glücksspiel immer noch verboten sein wird.

Hier ist Englisch die Amtssprache und deshalb wollen die Bewohner auch besonders diese Adresse nutzen. Legales Glücksspiel ist derzeit in den Vereinigten Staaten nicht möglich, doch wenn dieses Verbot abgeschafft wird, könnte diese Domain noch rentabler werden, als sie es schon ist.

Bald wieder eine Elefantenhochzeit?

Der populäre Anbieter von Sportwetten, SportingBet, bekräftigte kürzlich, dass er mit seinem Ex-Gegner Unibet Verhandlungen im Hinblick auf eine Verschmelzung begonnen habe. Hier ist eine Summe von rund 600 Millionen Pfund im Spiel.

Noch mehr Verhandlungen sollen in Bälde kommen, so dass eine Fusion der beiden Konzerne sehr möglich ist. Nach der Veröffentlichung sind die Beträge für die Aktie von SportingBet um etwa fünf Prozent in die Höhe geklettert.

Zusammenschlüsse in der Online Glücksspiel Industrie sind momentan voll im Trend um Vorteile im finanziellen Bereich auf dem konkurrenzreichen Markt zu ergattern. Anfang dieses Jahres war SportingBet verpflichtet ein stattliches Bußgeld für unrechtmäßiges Glücksspiel im Netz in den USA zu entrichten.

In dem Land sind Sportwetten, mit Ausnahme von Anbietern mit Zulassung momentan untersagt. Das Unternehmen konnte einen Vergleich im Wert von rund 23 Millionen Pfund erzielen.

Mit diesem übereinkommen konnte SportingBet in der Alten Welt seine Geschäfte weiterführen und hielt sich ein Hintertürchen für etwaige Zusammenschlüsse offen. Wenn man diese juristischen Tatsachen außer Acht lässt, dann konnte das Unternehmen ein erfolgreiches Jahr verbuchen.

Im vergangenen Monat ließen die Geschäftsführer des Unternehmens durchblicken, dass es eine Gewinnsteigerung von 27 Prozent vorliege. Dieses Jahr gewannen auch die In-Game Wetten immer mehr an Beliebtheit, dieser Trend wurde vom Unternehmen sofort aufgefangen und genutzt.

SportingBet ist gerade in der günstigen finanziellen Situation, dass es sich seine Verhandlungspartner für einen etwaigen Zusammenschluss oder eine Kooperation selbst auswählen kann.

Niederlande betreten Neuland

Die neu eingerichtete Regierung in Holland zieht es offensichtlich in Erwägung eine Legalmachung des Online Glücksspiels durchzuführen. Bei mehr als einer Million angemeldeter holländischer Spieler auf den entsprechenden Seiten wie Online Casino Seiten halten es die Politiker wohl für eine exzellente Idee mithilfe des Legalisierens und Regulierens dieses Bereich neue Abgaben einzuführen.

Zu Anfang dieses Jahres gab der Europäische Gerichtshof in Luxemburg dem aktuellen Verbot von Online Glückspiel grünes Licht. Jetzt wollen die neu gewählten Politiker dies kippen.

Begründet wird dies damit, dass die Vergabe einiger Online Glücksspiel Zulassungen nicht nur förderlich für die Staatseinnahmen sind sondern auch für die Bevölkerung. Zudem wurde vor kurzem eine Studie durchgeführt, die auf die negativen und positiven Aspekte einer Legalisierung und Kontrolle des Glücksspiels im Netz in Holland hinweisen soll.

Auch wenn bisher keine genauen Fakten in die öffentlichkeit gekommen sind, so hat es doch den Anschein als würden die Vorteile überwiegen. Dies befürworte die freie Zugänglichkeit von Online Poker für die holländische Bevölkerung.

Auch die realen Casinos stehen hinter einer Legalmachung des Glücksspiels im Netz. The Holland Casino, das größte Casino in Holland bekräftigt den Plan, weil nach dessen Meinung die Schwarzfahrer im Sektor eher bestraft würden.

Dies hätte eine positive Konsequenz für die ganze Industrie. Bislang hat die Regierung noch keine weiteren Schritte in Bezug auf die Legalisierung eingeleiten, doch dank der vielen Bejaher kann es sein, dass es zu Beginn des Folgejahres eine neue gesetzliche Regelung geben wird