Kampf gegen Online Glücksspiel in Deutschland

Kampf gegen Online Glücksspiel in Deutschland

Nachdem bereits vor Jahren eine änderung des Glücksspielstaatsvertrages eine Legalisierung und Regulierung des Online Glücksspiels in Deutschland bewirken sollte, warten die Betreiber noch heute auf das finale Go. Zwar hat das zuständige Finanzministerium in Hessen nun eine Liste herausgegeben, auf der die lizensierten Anbieter zu finden sind, das Angebot darf von Seiten der privaten Anbieter jedoch trotzdem nicht präsentiert werden, denn Klagen der anderen Anbieter verhindern die Legalisierung.

Angriff gegen die Dienstleistungsfreiheit

Gleichzeitig wird der Kampf gegen die privaten Glücksspielanbieter im Internet verstärkt. Insgesamt 100 Verbotsverfügungen wurden bereits von Seiten der Länder ausgesprochen, 28 weitere Verfahren wurden angeleiert. Die staatlichen Anbieter sollen mit diesem Vorgehen geschützt werden. Trotz Regulierungen und Verboten fanden die privaten Anbieter in Deutschland bisher immer einen Weg, um ihr Glücksspielangebot im Internet entsprechen zu vermarkten. Die Regierung plant nun stärker gegen die illegalen Online Angebote vorzugehen, hierzu seien den zuständigen Behörden auch stärkere Mittel recht. Derzeit ist das Versiegen der Zahlungsströme im Gespräch, welches in Zusammenarbeit mit den Banken durchgeführt werden soll.

Das Beenden des Zahlungsverkehrs zwischen privaten Anbietern und deutschen Spielern halten die privaten Anbieter für nicht zulässig. Hier wird die Dienstleistungsfreiheit ins Spiel gebracht, die nach Meinung der privaten Anbieter auch für das Online Glücksspiel gelten sollte. Die rechtliche Durchsetzbarkeit mit den Banken wird derzeit noch von entsprechenden Behörden geprüft, bevor hier eine endgültige Entscheidung getroffen wird.