Legalisiertes Online Glücksspiel in der Dominikanischen Republik?

Legalisiertes Online Glücksspiel in der Dominikanischen Republik?

Der Gesetzesentwurf wird aktuell noch innerhalb des Parlaments diskutiert. Auch dem Karibikstaat würde das Angebot von Online Glücksspielen Vorteile mit sich bringen, denn dadurch würden Steuergelder in die Staatskassen fließen. Im Zuge der Online Glücksspiel Regulierung sollen auch gleich die anderen Glücksspielangebote vor Ort reguliert werden, denn aktuell agieren die landbasierten Casinos vor Ort in einem wenig regulierten Umfeld, was schnell zu kriminellen Machenschaften führt.

Aktuell ist es in großen Teilen der Welt, so auch in der Dominikanischen Republik so, dass Online Glücksspiel in einer Art Grauzone angeboten wird. Die Anbieter vor Ort sind lizensiert, allerdings in Glücksspielstaaten wie Malta, Curacao, Gibraltar und der Isle of Men. Die Steuergelder fließen alle in diese Richtung und eine richtige Kontrolle ist in den Angebotsländern nicht möglich. Kein Wunder also, dass die Regierung vor Ort Veränderungen plant. Mit dem Glücksspiel können die Länder viel Geld machen, nachdem dies nun erkannt wurde, wird an den Regulierungen direkt vor Ort gearbeitet.

Stärkere Kontrollen durch Regulierung

Neben dem Vorteil, dass die Steuergelder dank der Regulierung in die eigenen Kassen fließen würden, sieht man in der Dominikanischen Republik zudem mehr Kontrollmöglichkeiten beim Online Glücksspiel. Illegale Machenschaften und Kriminalität sollen vor Ort durch die Regulierung des Online Glücksspiels langfristig eingedämmt werden. Der Spielerschutz soll zudem wieder mehr in den Fokus rücken. Seit 2006 ist es in der Dominikanischen Republik möglich legal Sportwetten abzugeben, jedoch wird dies kaum genutzt, denn die illegalen Angebote vor Ort scheinen den Spielern wohl zu attraktiv. Mit einer Gesetzesänderung soll vor Ort ein anderer Wind für Anbieter und Spieler wehen.

Spielzentrum in Kaliningrad im Aufbau

Spielzentrum in Kaliningrad im Aufbau

Der Kaliningrader Gouverneur überzeugte sich selbst von den fleißigen Bauarbeiten, indem er die Baustelle besuchte und sich einen Überblick über die Pläne verschaffte. Trotz Regenwetter fand er auf der Baustelle viele fleißige Arbeiter vor. Eine Menge Bauschutt und Dreck deuteten darauf hin, dass in den vergangenen Wochen bereits viel Arbeit geleistet wurde.

Die Baustelle umfasst ein Gesamtgebiet von rund 700 Hektar. Geplant ist die Errichtung der Spielerzone auf einer Fläche von etwa 100 Hektar. Neben den Glücksspielangeboten sollen vor Ort einige medizinische Einrichtungen und ein Spa-Zentrum entstehen. Geleitet werden die Bauarbeiten von dem Unternehmen "Royal Time Group". Die Arbeit vor Ort wird schnell vorangebracht, damit bereits im kommenden Jahr der erste Bauabschnitt fertiggestellt sein kann.

Bauvorhaben und Umsetzung

Nach Angaben der Baufirma, der Royal Time Group, soll der erste Bauabschnitt bereits bis zum Jahresende fertiggestellt sein. Der erste Bauabschnitt setzt sich aus einem Casino, einem Hotel und einer multifunktionalen Arena zusammen. Auch ein Aqua-Park soll auf dem Gelände der neuen Glücksspielzone in Russland entstehe. Das Hotel ist direkt am Ufer der Ostsee geplant. Hier soll ein Bauwerk mit 15 Etagen entstehen, welches mit vier Sternen ausgezeichnet werden soll.

Die Pläne sehen außerdem vor, dass das Casino mit 800 Spielautomaten, 40 Spieltischen und gastronomischen Einrichtungen bestückt werden soll. Insgesamt soll die Glücksspielzone Platz für viele Freizeiteinrichtungen und Unterhaltung bieten, sowohl in Bezug auf das Glücksspiel als auch für Personen, die einen aufregenden Familienurlaub planen.

Zwangskonkurs des Aviation Club de France (ACF)

Zwangskonkurs des Aviation Club de France (ACF)

Der ACF ist nun bereits geschlossen. Seit der Schließung des Glücksspielclubs haben sich bereits einige Persönlichkeiten für die Wiedereröffnung des Etablissements eingesetzt, bisher jedoch ohne Erfolg.

Neben der Schließung und der daraus resultierenden Folgen für die Spieler und Besucher des Clubs, wirkt sich das Ende des ACF vor allem aber auf die Mitarbeiter aus, denn der insgesamt 213 Angestellten verloren mit der Schließung des Clubs nun ihren Job. Vor allem Stars der Pokerszene hatten sich für den ACF eingesetzt in den vergangenen Monaten. Zu diesen Stars gehören unter Anderem Liv Boeree, Fabrice Soulier, Bruno Lopes, Antoine Saout und Antoine Saout.

Keine Pokerveranstaltungen mehr in der Champs-Elysee

Auch der Club selber hatte sich bei dem französischen Präsidenten Fran?ois Hollande für das Weiterbestehen des ACF eingesetzt. Hierzu hatte der Club einen offenen Brief geschrieben, in dem es vor allem darum ging, dass der Club immer innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen des Staates agiert hat und den Spielern damit Amüsement geboten hat, welches wiederum gleichzeitig dafür sorgte, dass der Staat zusätzliche Einnahmen machte. Auch warnte das Management des Clubs davor, dass die Schließung des ACF dazu führen werde, dass vermehrt illegale Glücksspielangebote auf dem Markt auftauchen werden, welche zu gefährlichen Aktivitäten führen können.

Kampf gegen Vergnügungssteueranhebung

Kampf gegen Vergnügungssteueranhebung

Natürlich ist es tatsächlich auch nachgewiesen, dass bestimmte Glücksspielangebote die Spielsucht fördern. Daher versuchen die Regierungen aller Länder Gesetze einzuführen, die die Suchtgefahr langfristig verringern sollen. Auch in Deutschland sind verschiedene Gesetze und Regelungen im Gespräch. So wird aktuell über die Anhebung der Vergnügungssteuer diskutiert.

Antrag beim Verwaltungsausschuss

Die Vergnügungssteuer ist derzeit auf einen Prozentsatz in Höhe von 15 Prozent festgelegt. Es wird darüber gesprochen diesen um 5 Prozent anzuheben, sodass eine Vergnügungssteuer in Höhe von 20 Prozent fällig werden würde. Die Gruppe CDU/FW-BFO ist mit dieser Steuererhöhung für Spielstätten einverstanden.

Gleichzeitig jedoch versucht die CDU auch die Wirte zu unterstützen, die die eigenen Etablissements zum Teil ausschließlich mit Hilfe der Spielgeräte finanzieren können. Für die Wirte würde eine Steuererhöhung dieser Art in vielen Fällen das Aus bedeuten. So kommt es, dass die CDU dafür einsetzt, die Wirte von der geplanten Glücksspielsteueranhebung auszunehmen.

Die CDU fordert, dass die Wirte von der Glücksspielsteuererhebung ausgenommen werden. Ein Antrag hierzu wurde von Seiten der Gruppe beim Verwaltungsausschuss eingereicht. Ebenso liegt beim Rat und Verwaltungsausschuss auch der Vorschlag zur Vergnügungssteueranhebung vor. Welche Entscheidung hier in Zukunft getroffen wird, bleibt vorerst noch abzuwarten.

Diskussion um Verbot von Geldspielgeräten

Diskussion um Verbot von Geldspielgeräten

Als Grund für die Forderung des Verbots wird von allen Seiten der Spieler- und vor allem der Jugendschutz angegeben Experten aus der Deutschen Automatenwirtschaft geben jedoch an, dass das Verbot des regulierten Glücksspiels weniger zum Schutz der Spieler beitragen würde, als das legale und kontrollierte Angebot.

Verbot bewirkt vermehrt illegale Glücksspielangebote

Die Deutsche Automatenwirtschaft gibt in einer Erklärung an, dass ein generelles Verbot der Automatenaufstellung in der Gastronomie nicht zum Spielerschutz beitragen würde. Ganz im Gegenteil gehen die Experten davon aus, dass ein Verbot das illegale Glücksspiel in Hinterzimmern und illegalen Etablissements fördern würde. Die Nachfrage nach Geldspielgeräten ist hoch. Würden diese also nicht mehr legal aufgestellt werden können, so würden die Kunden vermehrt auf illegale Angebote zurückgreifen. Dies wiederum würde dazu führen, dass keine Kanalisation und keine Kontrolle möglich wären.

Während ein generelles Aufstellungsverbot in der Gastronomie den Spielern somit eher schaden würde, würde ein solches Verbot außerdem die Gastronomen betreffen, die derzeit legale Spielgeräte in ihrem Lokalen betreiben. Bereits seit den 60er Jahren befinden sich Geldspielgeräte in Lokalen, ohne dass dies jemals ein Problem darstellte, wieso also sollten diese nun abgeschafft werden?

Durch ein Verbot würden Etablissements wie Cafe-Casinos, Teestuben und Kulturvereine mit ihren halbillegalen Geschäften zusätzlich unterstützt werden. Durch die Duldung der Geräte in eben diesen Etablissements wurde die Aufstellung von Spielgeräten überhaupt erst zum Problem, so ein Sprecher der Deutschen Automatenwirtschaft.