Getrennt marschieren, vereint schlagen

Getrennt marschieren, vereint schlagen

Neben dem neuen Motto für die Bad Kissinger Spielbank wurde zudem von Seiten namhafter Vertreter aus Bad Kissingens Politik und Tourismuswirtschaft sowie Repräsentanten der Staatlichen Lotterieverwaltung das künftige Vorgehen, um die örtliche Spielbank als wichtigen Impulsgeber für die Region zu stärken, fest zu etablieren und fit für die Zukunft zu machen beschlossen.

Stark veränderte Rahmenbedingungen im Glücksspielbereich

Im Glücksspielbereich haben sich in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen stark geändert. Hierzu gehören:

– private Spielhallen an jeder Straßenecke

– Glücksspiele im Internet

– zunehmende Konkurrenz für staatliche Spielbanken

– sinkende Erträge

– sinkende Spielbankabgaben für die Stadt

Nicht nur für die Spielbank Bad Kissingen, auch für die anderen Spielbanken Bayerns bedeutet die veränderte Grundsituation eine große Herausforderung. Der Besucherrückgang und der Umsatzrückgang in allen Spielbanken führen dazu, dass die Betreiber über neue Konzepte und Ideen diskutieren müssen, um so die Beliebtheit der Spielbanken bei den Spielern wieder anzukurbeln.

Gesprächskreise wie in Bad Kissingen wurden bereits im November 2014 von Finanzstaatssekretär Albert Füracker (CSU) in allen neun Standorten angeregt. In Bad Kissingen wurden darauf nun strategische Maßnahmen für die Zukunft beschlossen. Hierzu gehören:

– Spielbank, Golfplatz, Therme und die Festivals sollen enger zusammenarbeiten

– Angebot in touristischen Paketen

– in bestimmten Gästeführungen soll künftig die Spielbank als Besichtigungspunkt eingebunden werden

– die Spielbank selbst will sich öffentlich breiter präsentieren

– mehr Öffentlichkeitsarbeit der Spielbank

– das hauseigene Veranstaltungsprogramm soll ausgebaut werden

– Erweiterung durch Events außerhalb des Casinos

– mehr Konzentration auf die Spielbank als Alleinstellungsmerkmal für Bad Kissingen

Berufliche Orientierung mit der Gauselmann Gruppe

Berufliche Orientierung mit der Gauselmann Gruppe

Aktuell veranstaltete die Gauselmann Gruppe das Management Information Game im Schloss Benkhausen. Hier trafen junge Menschen aufeinander, die in diesen Tagen innovative Produkte vor Ort präsentierten. Die Veranstaltung sollte Wechselwirkungen zwischen Unternehmen und Wirtschaft aufzeigen und die jungen Menschen dabei unterstützen, sich schon vorsorglich für den eigenen beruflichen Weg zu interessieren und vor allem auch in diesem Bereich zu orientieren.

Die Jungunternehmer präsentierten beim Management Information Game (MIG) eigens erfundene Innovationen. Gewonnen hat in diesen Tagen eine Uhr, die bei einem Schlaganfall ein Notfallsignal aussendet und ältere Menschen an die Tabletteneinnahme erinnert. Das Seminar wurde über fünf Tage veranstaltet und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren nach Angaben des Gauselmann Sprechers sehr engagiert bei der Sache. Als Veranstaltungsort des Seminars diente das Schloss Benkhausen, welches das Schulungszentrum der Gauselmann Gruppe darstellt. Im Fokus stand bei diesem Seminar ein Planungsspiel mit folgenden Regeln und Inhalten:

– Teilnehmer/innen legen Ziele für das eigene Unternehmen fest

– Umsetzung der Ziele erfolgt in entsprechenden Planungen

– mehr als 80 Entscheidungen, beispielsweise zu den Themen Personalplanung und Finanzierung, müssen getroffen werden

– Marketingabend zur Vorstellung der entwickelten Produkte

– Informationsblöcke von Experten aus der Wirtschaft

– Werksführung bei der adp Gauselmann GmbH in Lübbecke

– Informationsveranstaltungen zu den Themen Personalmanagement und Marketing

Asiatische Verführung im Swiss Casino Pfäffikon-Zürichsee

Asiatische Verführung im Swiss Casino Pfäffikon-Zürichsee

Dieses Highlight in Verbindung mit dem umfassenden Glücksspielangebot des Casinos sollte den männlichen Gästen einen unvergesslichen Abend bereiten. Bei dem Männerabend haben Männer in Vierergruppen die Möglichkeit, kostenlos einen Pitcher Bier zu genießen und können ein geschenktes Spielguthaben in Höhe von 40 Franken im Glücksspielbereich des Casinos verprassen.

Die Tanzeinlagen bei dem Männerabend werden um 22.30, 23.30 und 00.30 Uhr präsentiert. In der Zwischenzeit können die Gäste das umfassende Glücksspielangebot des Swiss Casinos Pfäffikon Zürichsee genießen. Zum Angebot gehören:

– American Roulette

– BlackJack

– Poker

– 145 Slotmaschinen

– halbautomatisches Multi-Roulette

Ein unvergesslicher Abend

Neben den Showhighlights und dem Glücksspielangebot bietet das Swiss Casino Pfäffikon Zürichsee außerdem gastronomische Highlights. Hier können die Männer an ihrem Männerabend auch Drinks an der Bar nehmen oder gastronomische Highlights im Restaurant genießen. Es gibt viel zu entdecken und zu erleben und in erster Linie soll es bei dem Männerabend darum gehen, dass die Gäste sich vor Ort wohlfühlen, einen spannenden Abend verbringen können und vielleicht sogar noch das eigene Glück vor Ort auf die Probe stellen.

Spielhallen machen ein gutes Geschäft

Spielhallen machen ein gutes Geschäft

Im vergangenen Jahr konnte die Automatenbranche eine Summe in Höhe von 32 Milliarden Euro umsetzen. Offensichtlich haben die Gamer, die gerne an Slots spielen, immer noch die große Hoffnung, dass für sie einmal der große Gewinn abfallen wird.

Um eben diesen begehrten großen Gewinn zu erreichen beschaffen sich die Spieler oftmals auch auf illegale Weise ihr Geld zum Spielen. Diese Beschaffungskriminalität wird beim Glücksspiel schlimmer als in Bezug auf beispielsweise Drogen eingestuft. Den großen Gewinn beim Glücksspiel räumen jedoch leider weniger die Spieler ab, als letztendlich die Betreiber und der Staat.

Die Gamer geben jährlich pro Kopf rund 400 Euro aus, wenn die Gesamtsumme auf jeden einzelnen übertragen wird. Bei dieser Summe handelt es sich sogar nur lediglich um das Glücksspiel im Bereich der Automatenwirtschaft. Profitabel sind diese Investitionen in erster Linie natürlich für die Anbieter. Auch der Staat profitiert von dem regen Treiben der Glücksspielbranche, denn durch Steuereinnahmen kann auch der Staat mit den Ausgaben im Glücksspielbereich verdienen.

Das Wachstum der Automatenbranche ist deutlich zu erkennen, denn die Anteile der Glücksspielbranche haben sich umverteilt und die Automatenbranche konnte im vergangenen Jahr höhere Einnahmen verbuchen. Letztendlich konnte die Branche ein Wachstum um fünf Prozent verzeichnen.

Dies zeigt deutlich auf, dass die Gamer sich vermehrt in Spielhallen aufhalten. Gleichzeitig ist in anderen Bereichen natürlich ein Rückgang zu verbuchen. In diesem Fall betrifft dies vermehrt die traditionellen Spielbanken, die weniger Besucher in der Vergangenheit hinnehmen mussten.

Verschwimmende Grenzen im Glücksspielbereich

Verschwimmende Grenzen im Glücksspielbereich

Die Deutsche Automatenwirtschaft hat jedoch eben diese Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Nach den geltenden Regelungen und Gesetzen gäbe es gar nicht erst die Möglichkeit, die Grenzen verschwimmen zu lassen und in andere Bereiche einzutauchen, so die Stellungnahme von Seiten der Deutschen Automatenwirtschaft.

Der Sprecher der Automatenwirtschaftsverbände, Dirk Lamprecht, kritisiert die Vorwürfe hart. Seiner Meinung nach hätten die Spielbanken sich keinen auffälligeren Zeitpunkt aussuchen können, um gegen die Spielhallen zu wettern, die für sie mitunter die größte Konkurrenz neben dem Online Glücksspiel darstellen. Lamprecht macht zudem weiterhin deutlich, dass die Regelungen für die Automatenindustrie weiterhin genauso streng sind und somit keine verschwimmenden Grenzen zulassen.

Durch Beschränkungen und eingearbeiteten Kontrollen könne man an den Spielautomaten in Spielhallen keine großen Beträge investieren und auch keine großen Gewinne erspielen. Die Höhe der Gewinne und Verluste sei in den Spielbanken weiterhin um ein vielfaches höher und daher stelle die Automatenindustrie in dieser Hinsicht keine Konkurrenz für die Spielbanken dar.

Lamprecht betont außerdem, dass die gewerblichen Spielgeräte nicht nur, so wie die Spielbanken, unter den Glücksspielstaatsvertrag des Landes fallen, sondern vielmehr noch durch regionale Gesetze eingeschränkt und reguliert werden. Wenn von Seiten der Spielbanken also nun weiterhin argumentiert wird, dass der Markt der Spielautomaten nicht reguliert genug sei, dann würde dies laut Lamprecht fast schon an Hohn grenzen.

Die Vorwürfe von Seiten der Spielbanken werden von Seiten der Automatenwirtschaft als Stimmungsmache gegen die Spielhallen aufgefasst, die bereits so schon selbst mit den Gesetzen und Regelungen in den einzelnen Bundesländern zu kämpfen haben.