Jährliches Charity Event im Thüringer Hof

Jährliches Charity Event im Thüringer Hof

Es wird Musik, Tanz und Spiel angeboten und die Besucher können so, zusammen mit anderen Besuchern, einen unterhaltsamen, schönen Abend im Thüringer Hof verbringen. Ein Teil der Einnahmen dieses Abends wird wie in jedem Jahr Kindern der Stadt gespendet, die in weniger guten Verhältnissen aufgewachsen sind. Bei der Weihnachtsfeier für Kinder aus Familien mit wenig Einkommen werden dann die Sachpreise ausgeteilt, die in der Casinothek verspielt wurden.

Bei der diesjährigen Veranstaltung kamen 2400 Euro zusammen, die von Seiten des Veranstalters Arne Setzpfand an die Kinderbürgermeisterin Annette Backhaus übergeben wurden. Der Veranstalter zeigte sich dankbar gegenüber den Gästen und Sponsoren der Party, denn nur durch deren Mithilfe konnte eine solche Summe zusammengesammelt und gespendet werden. Das Geld aus den Glücksspieleinnahmen sei somit für einen guten Zweck erspielt worden und für die Kinder bedeute diese organisierte Weihnachtsfeier immer besonders viel, denn Weihnachten ist für viele Familien und Kinder ein sehr emotionales Fest.

Auch die Kinderbürgermeisterin Annette Backhaus drückte bei ein paar öffentlichen Worten ihre Dankbarkeit für die Teilnahme an solchen Aktionen aus. Gleichzeitig stellte sie die Wunschzettelaktion der Stadt vor, die erst vor kurzer Zeit angelaufen war. Hierbei können die Kinder aus sozial schwachen Familien ihre Wünsche auf Zetteln notieren, die dann in einem Geschäft aufgehängt werden. Die Kunden können sich einem dieser Zettel annehmen und den Wunsch erfüllen und somit ein Kind besonders glücklich machen.

Während sich auf der einen Seite viele Bürger nun schon aktiv an solchen Aktionen beteiligt haben, musste gleichzeitig auch festgestellt werden, dass auch die Beteiligung der Kinder weiter angewachsen ist. Die Geschenke werden dann, bei einer zentralen Weihnachtsfeier, direkt an die Kinder ausgehändigt. In diesem Jahr konnten 120 Kinder zu der organisierten Weihnachtsfeier eingeladen werden, aber auch die anderen Kinder werden zumindest die gekauften Geschenke zu einem besonderen Zeitpunkt erhalten.

Glücksspielmetropole Macau übertrifft sich selbst

Glücksspielmetropole Macau übertrifft sich selbst

Im Oktober soll der höchste Gewinn in der bisherigen Geschichte der Glücksspielinsel Macau erzielt werden. Passend dazu beginnen vor Ort bald die Ferien und so werden zusätzliche Touristen erwartet, die die Glücksspielmetropole besuchen. Der letzte Rekord der Glücksspielinsel konnte erst im März dieses Jahres aufgestellt werden. Für das gesamte Land sind die steigende Umsätze besonders positiv, denn so wird die Wirtschaft angekurbelt, und das obwohl in China das Glücksspiel sonst verboten ist oder genau deswegen.

Statistiken haben ergeben, dass für die größten Umsätze vor Ort nicht etwa nur die Touristen zuständig sind, sondern vielmehr die Chinesen selber, die als VIP Spieler und Highroller die Glücksspielinsel besuchen. Somit spielen die Spieler aus dem eigenen Land die größten Umsätze in die Kassen von Macau.

Im Vergleich zu Las Vegas wird in Macau das Vierfache an Umsätzen erzielt, wobei Las Vegas auch den Titel als weltweite Glücksspielmetropole an die chinesische Glücksspielinsel abtreten musste. Die Glücksspieleinnahmen in Macau spülen in die Kassen des Staates und sorgen somit dafür, dass woanders Löcher gestopft werden können. Ein erträgliches Geschäft für die Beteiligten.

Steigende Glücksspieleinnahmen und vermehrte Spielsucht

Steigende Glücksspieleinnahmen und vermehrte Spielsucht

Allein im Bereich der Spielautomaten konnten die Betreiber sich erst kürzlich um Einnahmen in Höhe von 40 Millionen Euro freuen, die allein durch die Spielautomaten eingenommen wurden. Jedoch birgt diese positive Nachricht auf der anderen Seite auch eine negative Erkenntnis, denn die steigenden Einnahmen aus der Glücksspielbranche gehen auch mit der steigenden Anzahl der spielsüchtigen und spielsuchtgefährdeten Kunden einher.

Allein in Dortmund ist die Anzahl der Spielsüchtigen besonders hoch. Schätzungen zu Folge unterliegen etwa 5000 Spieler vor Ort der Spielsucht. Eigentlich hatte die Regierung durch den Masterplan Vergnügungsstätten vorgesehen, dem Einhalt zu gebieten und mit entsprechenden Regelungen und Gesetzen die Spielsucht einzudämmen. Dennoch schießen die Spielstätten in Dortmund weiterhin wie Pilze aus dem Boden und dem kann momentan offensichtlich kein Einhalt geboten werden. Insgesamt gibt es derzeit vor Ort rund 2000 Spielautomaten.

Die rasante Entwicklung innerhalb der letzten zehn Jahre brachte eine Umsatzsteigerung von etwa 500 Prozent mit sich. Gut für diejenigen, die diese Einnahmen verbuchen konnten, schlecht für die, die diese Gelder ausgeben. Oft werden die Einnahmen aus dem Glücksspiel durch spielsüchtige Kunden finanziert. Während eine Spielhalle Statistiken zu Folge vor Ort etwa 1,4 Millionen Euro Umsatz macht, werden die Kosten für die Mitarbeiter in solchen Spielhöllen durchaus gering gehalten. Bedingungen die eigentlich heute in dieser Form verbessert werden sollten.

In Dortmund versucht man seit einiger Zeit dieser Situation Herr zu werden. Durch den Masterplan der Stadt sollten einige Veränderungen stattfinden. Wie bei anderen Spielhallengesetzen auch, waren auch für Dortmunder Spielhallen ein Mindestabstand, eine Veränderung der öffnungszeiten und eine maximale Anzahl an Geräten pro Etablissement vorgesehen.

Allerdings scheint die Branche sich für diese Regelungen kaum zu interessieren. In Dortmund existiert die höchste Dichte an Spielautomaten und die Spielhallen schießen weiterhin wie Pilze aus dem Boden.

Glücksspiel in Macau boomt weiter

Glücksspiel in Macau boomt weiter

Es wurden sogar 15 Prozent Steigerung erwartet, jedoch machten die Umstände den Glücksspielanbietern in Macau einen Strich durch die Rechnung. Am Ende des Monats gab es einen Taifun, aufgrund dessen die Glücksspielanbieter nicht ausreichend Umsatz machen konnten.

Macau ist im Bereich des Glücksspiels weltweit Vorreiter. Das boomende Glücksspiel wird noch durch die gut funktionierende Wirtschaft in China unterstützt.

Die Spieler vor Ort sind nicht nur Einwohner aus Macau, sondern reisen aus dem ganzen asiatischen Raum an und spielen in Macau um ihr Glück. Allein im Juni wurden Umsätze in Höhe von 23,3 Milliarden Patacas in der Glücksspielbranche eingenommen. Umgerechnet sind das 2,27 Milliarden Euro.

Macau ist das Glücksspielzentrum in Asien. Die Einnahmen der Branche steigen stetig und auch natürliche Hindernisse, wie der Taifun Ende Juni, scheinen dem keinen Abbruch zu tun. Auf Macau werden weitere riesen Casinos aufgebaut, die mehr Platz und viele Angebote bieten, so dass die asiatische Bevölkerung weiterhin zum Glücksspielmekka Macau pilgern wird.

Jedoch gibt es auch hier ein Aber. Viele der Spieler können sich die Ausflüge nach Macau gar nicht leisten und leihen sich das Geld, um ihren Urlaub und das Glücksspiel finanzieren zu können. Damit die chinesischen Spieler dies finanzieren können, gibt es die sogenannten "Junket Operators", über welche die Urlaube der Chinesen in Macau finanziert werden. Die Gelder auf Pump fließen in das Glücksspielmekka und steigern die Gewinne.

Als Folge daraus gehen jedoch auch viele der Reiseunternehmen pleite, da die Spieler die ausgeliehenen Gelder nicht zurückzahlen können. Hier müssen in solchen fallen die Banken einschränken. Experten gehen davon aus, dass sich dies in Zukunft auch auf Macau niederschlagen wird, weil die Einnahmen der Branche vor Ort hauptsächlich durch geliehene Gelder finanziert werden.

Rückgang der Glücksspieleinnahmen in Griechenland

Griechenland hat seit dem letzten Jahr vorrangig negative Schlagzeilen zu verbuchen. Die Finanzkrise hat das Land hart getroffen und in der deutschen Politik wird gerade jetzt eingehend darüber diskutiert, welche Ausmaße das Hilfspaket von Seiten Deutschlands für das Land einnehmen soll.

Die Finanzkrise hat sich in Griechenland auf viele Bereiche ausgewirkt, vor allen Dingen auch auf den Bereich des Glücksspiels. Dies spielt eine wichtige Rolle, dann der Rückgang der Einnahmen aus dem griechischen Glücksspiel trifft das Land hart. Auch das deutsche Hilfspaket muss diese Tatsache berücksichtigen, denn die Gelder, die Griechenland als Einnehmen eingeplant hatte, sind aufgrund des Rückgangs der Einnahmen in den verschiedenen Bereichen, weniger als ursprünglich gedacht.

Der Rückgang der Einnahmen von 2010 zu 2011 beträgt rund 17 Prozent. In Zahlen ausgedrückt haben die Griechen im Jahr 2011 etwa 1,5 Milliarden Euro weniger mit dem Glücksspiel eingenommen, als im Jahr davor. Auch die Jahre davor musste die griechische Glücksspielindustrie bereits einen stetigen Rückgang der Einnahmen hinnehmen. Für den Rückgang der Einnahmen gibt es zwei Gründe. Einmal scheinen die Griechen aufgrund der anhaltenden Finanzkrise vorsichtig zu sein und ihre Gelder lieber zu sparen, statt zu ihrem Vergnügen zu investieren. Auf der anderen Seite, stellt das Online Glücksspiel wie in vielen anderen Ländern auch eine große Konkurrenz dar.

Von Nachteil sind diese Tatsachen insbesondere für die Regierung, denn diese bezieht Einnahmen vor allem auch aus der Glücksspielbranche. Zum Einen gibt es die Unternehmenssteuer, von der das Land profitiert und zum anderen ist die Regierung des Landes mit etwa 22-30 Prozent an den Einnahmen aus der Glücksspielindustrie beteiligt.

Mit dem Rückgang der Einnahmen, gehen demnach automatisch auch die Einnahmen der Regierung zurück. Dies bedeutet, dass der Staat eine Lösung finden muss bzw. eine Idee bekommen muss, aus welchen Bereichen noch Gelder zu schöpfen sind oder wie sie die Einnahmen der Glücksspielindustrie auf lange Sicht wieder steigern können.