Sportwettenmarkt in geregelten Bahnen

Sportwettenmarkt in geregelten Bahnen

So existieren staatliche Anbieter neben den privaten Anbietern zwar weiterhin auf dem Markt, profitieren aber nur wenig bis gar nicht von der Aktivität im Bereich der Sportwetten.

Profitabel ist der Sportwettenmarkt in erster Linie für die Anbieter aus dem Ausland, die im Inland keine Steuern zahlen, allerdings aber gleichzeitig auch über keine Lizenz im Inland verfügen. Dies wollen die Verantwortlichen nun ändern, um so auch von dem Geschehen auf dem Sportwettenmarkt profitieren zu können.

Im Zuge der Neugestaltung des Wettrechts der Bundesländer sind vor allem Maßnahmen zum Zuge gekommen, die gegen die Suchtgefahren von Glücksspielen eingesetzt werden sollten. Mit diesen Maßnahmen sollte das Wettmonopol langfristig gerechtfertigt werden. Das Monopol an sich besteht allerdings nicht mehr, denn es gibt zwar noch staatliche Anbieter auf dem Markt, wie beispielsweise Oddset, allerdings spielt der Anbieter lediglich noch eine kleine Nebenrolle.

Während die inländischen Anbieter im eigenen Land nun regelmäßig Steuern zahlen müssen, kommen die Internetanbieter aus dem Ausland ungeschoren davon, denn sie zahlen keine Steuern und haben damit eine hohe Ersparnis. Hier fallen die Einnahmen dadurch viel höher aus als bei den inländischen Unternehmen.

Der Sportwettenmarkt soll aufgrund dieser Ungleichheit nun von den Verantwortlichen besser reguliert werden. Verantwortliche planen die ausländischen Anbieter für eine inländische Lizenz zu gewinnen. Insgesamt sollen nun zwanzig Konzessionen vergeben werden. Reichlich wenig in Anbetracht dessen, dass 150 Bewerbung eingegangen seien.

Britischen Politikern sind Spielautomaten ein Dorn im Auge

Im Vereinigten Königreich hat es den Anschein, als ob das Geschäft mit den Automaten ungeheuer erfolgreich ist.

Nach Informationen neuer Forschungen steigt die Ziffer der Spielgeräte im Land nach wie vor an. Inzwischen soll sich in rund 400 Regionen der Insel auf jedem Hektar mindestens ein Automat tummeln.

Diese Tendenz erscheint im ersten Moment positiv, doch es bereitet zahlreichen Volksvertretern im Land Kopfzerbrechen, da die Mehrheit der Geräte besonders in Vierteln zu finden ist, in dem mehrheitlich ältere Leute heimisch sind und wo die meisten Bewohner keine Arbeit haben.

Aus diesem Grund verlangen zahlreiche Volksvertreter, dass die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben anders gemacht werden, damit die Welle der Spielautomaten gedrosselt und somit auch ein Schutz der Spieler erreicht werden kann.

So mancher Politiker denkt schon soweit, dass sie er den Betreibern zum Vorwurf macht, dass manche Spieler in die Arme der Armut gescheucht werden, besonders die Buchmacher im Land wollen diese Beschuldigung nicht auf sich sitzen lassen.

Zudem geben sie den Hinweis darauf, dass die britische Bevölkerung Unterhaltung haben will und hierbei in Wetten und Glücksspielen fündig wird. Dies wird auch dadurch bejaht, dass im Gebiet Altrincham die Dichte der Automaten besonders hoch anzusetzen ist. Dieses Gebiet ist nicht gerade arm, doch außer den bunten Geräten gibt es hier nicht viele andere Aktivitäten.

Die Volksvertreter sollten dies auch in Erwägung ziehen, als sofort eine Veränderung der entsprechenden Gesetze zu verlangen.

Virtuelles Glücksspiel in den Vereinigten Staaten bald legal?

Die Regulierung des Glücksspielmarktes der Vereinigten Staaten, die auch Betreibern wie "Bwin.Party" den Weg freimachen könnte, rückt in greifbare Nähe.

Denn eine Gesetzesvorlage, die virtuelles Glücksspiel im Casino gestattet, wird möglicherweise noch dieses Jahr dem amerikanischen Kongress vorgelegt werden. Laut einer amerikanischen Zeitung klettert die Möglichkeit einer landesweiten Rechtmäßigmachung von virtuellem Poker und weiteren Glücksspielen nach oben.

Dies sieht man besonders daran, dass der Mehrheitsführer des Senats und ein republikanischer Abgeordneter vor einiger Zeit das Justizministerium gebeten haben, die Maßnahmen zur Liberalisierung in den Bundesstaaten abzuschaffen. Damit wollten sie ausdrücken, dass eine einheitliche Regelung umso schwerer wird, je mehr Staaten individuelle Vorgaben haben.

Der Inhaber der "Las Vegas Sands"- Gruppe, der auch auf der Seite der Republikaner steht, soll die einheitliche Regelung unterstützen, da dies seine Gewinn noch ansteigen lassen kann. Man vermutet auch, dass er gute Verbindungen zum Mehrheitsführer des Repräsentantenhauses hat.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses soll diesem Plan ebenfalls wohlgesinnt sein, denn sein treuer Berater wurde vor Kurzem zum "Vice President of Government Affairs" bei der "American Gaming Association" gemacht. Der Herausgeber eines Magazins für Glücksspiel sagt, dass nur noch die Gesetzesvorlage ausführlich gegliedert werden muss.

Er ist, was diese Maßnahme angeht, äußerst optimistisch. Fest steht aber, dass dieser Markt für die Branche des virtuellen Glücksspiels von großer Bedeutung ist.

Automatenspiel hat geringeres Gefahrenpotential als angenommen

Wie das Lotto und die Lotterien auch, wird das Automatenspiel mit Gewinnabsicht als wenig riskante Spielart eingestuft.

Zwei Professoren, die am Forschungsinstitut für Glücksspiel und Wetten in Bonn tätig sind, haben diese Tatsache ermittelt und sie schlussfolgerten auch, dass Glücksspiel, welches in Spielbanken mit staatlicher Zulassung angeboten wird, im Gegensatz zum Automatenspiel wesentlich gefährlicher ist.

Bei den virtuellen Glücksspielen ist die Gefahr noch höher. Sie definieren schwieriges Spielen so, dass suchtkranke Spieler durch ihr Verhalten in den wirtschaftlichen Ruin schlittern und Hilfe vom Staat brauchen.

In dieser Hinsicht nahmen sie auch das Glücksspiel und Gewinnspiel im Land unter die Lupe. Ihr Untersuchungsansatz ist rein wirtschaftlicher Natur. Die Spielgewinne in Bruttoform, sprich die Beträge welche nach Gewinnzahlung bei den Anbietern blieben, sind die Summen, die den Spielern durch die Lappen gehen.

Diese betragen etwa 10 Milliarden Euro und dieser Betrag beweist, wie viel die Bundesbürger in das Glücksspiel investieren. Dies wird in Lotto, Toto, Poker, Spielbanken, Automatenspiel und weitere Kategorien unterteilt.

Die obengenannte Summe machte eine Analyse nach gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten unmöglich. Nach Ansicht der Professoren ist es wichtig, die Anzahl der Suchtkranken damit in Relation zu bringen, nur so ist es möglich, die Lasten für die allgemeine Bevölkerung auszumachen.

Bei der Auswertung hat man überraschende Resultate ermittelt. Bis dato war man in der Forschung in Sachen Spielsucht der Meinung, dass das Automatenspiel das größte Manko ist.

Die Professoren haben es geschafft, diese These zu widerlegen. Man arbeitete einen sogenannten Pathologie-Potenzial-Koeffizienten aus, der zum ersten Mal hieb- und stichfeste Kennzahlen erbringt, mit deren Hilfe man die Belastung der Allgemeinheit infolge des Glücksspiels ermittelt kann.

Die Forschungen der Professoren machen deutlich, dass das Automatenspiel nicht so gefährlich ist, wie die Spielbanken mit staatlicher Zulassung und das Online Glückspiel.

Griechische Regierung springt über ihren Schatten

Griechenland muss sich momentan mit vielen Dingen herumschlagen. Zum einen sind das die Vorgaben der Europäischen Kommission und die damit verbundenen Kriterien in Bezug auf die Betreiber von Online Glücksspielen.

Zum anderen ist das Land finanziell nicht gerade gut gestellt und muss sich mit politischen Anforderungen auf dem Gebiet der juristischen Regelung des Glücksspiels befassen. Um dem Vorgang ein wenig Schwung zu geben, ging das Land im laufenden Jahr einen bedeutenden Kompromiss ein.

Dieser beinhaltet, dass die Glücksspielindustrie ihre Abgaben nicht auf Basis des Gewinns, sondern auf Grundlage des Ertrags entrichten wird. Ein ebenfalls wichtiger Schritt ist die Verbannung der Provisionszahlungen in Bezug auf noch eine "Black Period".

Dieser Begriff bezeichnet den Zeitraum, der zwischen der Gültigwerdung eines Gesetzes und der vorliegenden Zulassung in diesem Bereich liegt, sprich, die Phase, in der die Lizenz zugeteilt wird. Der finanzielle Aspekt liegt hier nun nicht mehr bei einer halben Million sondern wurde auf 400.000 Euro gesenkt.

Doch der Staat hat vor, andere Vorgaben in Kraft zu lassen, die der Europäischen Verfassung zuwiderlaufen, zu denen gehört, dass die Spieler einen gesonderten Ausweis brauchen und in Griechenland ansässig sein müssen.

Diese Kompromisse ging das Land ein, weil die diesbezüglichen juristischen Regelungen schon länger auf Eis liegen und das Zeitfenster nicht noch weiter strapaziert werden kann. Durch dieses Zaudern geht der Wirtschaft des Landes eine Menge Geld durch die Lappen.

Damit dieses Geld gespart werden kann, macht man Zugeständnisse, um dem Land einen Gefallen zu tun.