Spielerschutz versus Glücksspielgeschäft

Spielerschutz versus Glücksspielgeschäft

Die Regelungen in Bezug auf die Spielhallen sollen jedoch nun noch einmal verschärft werden, was für die Etablissements vor Ort bedeutet, dass hier mindestens acht Spielhallen an den bestehenden Standorten schließen müssen. Während dies mit dem Argument des Spielerschutzes gerechtfertigt wird, wird auf der Seite der Investoren, Betreibern und Eigentümern von Enteignung gesprochen.

In den vergangenen Jahren sind die Spielhallen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Während es anfangs neben den Geldspielgeräten noch zahlreiche Geschicklichkeitsspiele und Videogames gab, so ist der Trend heute ganz klar in Richtung Geldspielgeräte zu erkennen.

Aufgrund des Anstiegs der Spielgeräte in diesem Bereich wurden Regelungen eingeführt, um das Angebot zu begrenzen und auf diesem Weg den Spielerschutz zu sichern. Die Geldspielgeräte stehen gerade bei den Spielerschützern unter starker Kritik, Forschungen und Studien zeigten in der Vergangenheit auf, dass die Spielsuchtgefahr bei diesen Geräten sehr hoch liege. Innerhalb Deutschlands sollen nun Regelungen dafür sorgen, das Angebot einzudämmen und den Spielerschutz langfristig zu sichern.

Regelungen zum Spielerschutz:

– Erhöhung des Vergnügungssteuersatzes in Lingen von 15 auf 20 Prozent

– Aufstellung von Spielgeräten einzeln oder maximal in Zweiergruppen

– insgesamt pro Etablissement maximal zwölf Spielgeräte

– pro Gerät stehen zwölf Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung

– Zweiergruppe durch Sichtblende mit genauen Maßen getrennt, mit einem Meter Mindestabstand

– Mindestspieldauer fünf Sekunden

– Maximaleinsatz 20 Euro-Cent

– Gewinn maximal zwei Euro

– pro Stunde geht ein maximaler Gewinn von 500 Euro und maximaler Verlust von 80 Euro

– Bauart der Spielgeräte muss durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt zugelassen werden

MGM bekommt grünes Licht für Rekordinvestition auf Macau

MGM bekommt grünes Licht für Rekordinvestition auf Macau

Geplant ist die Errichtung eines 5-Sterne-Hotels der Extraklasse. Insgesamt sind 1600 Hotelzimmer, 2500 Spielautomaten und 500 Spieltische innerhalb des Resorts vorgesehen. Auch Konferenzräume, Parkplätze und verschiedene Attraktionen sollen mit dem MGM Projekt auf Macau realisiert werden.

Die Fertigstellung des Projekts soll innerhalb der nächsten drei Jahre stattfinden, denn die Eröffnung soll schon im Jahr 2016 gefeiert werden. MGM ist eines der großen Unternehmen, welches nun erst relativ spät in die neue Glücksspielmetropole Macau investiert. Der Gegner des Unternehmens aus Las Vegas, der Sands-Konzern, hat die Möglichkeit vor Ort bereits lange Zeit zuvor ergriffen.

Während das Glücksspielgeschäft auf Macau immer weiter boomt, sind die Straßen in Las Vegas sinnbildlich wie leer gefegt. Die großen Unternehmen betreiben zwar vor Ort immer noch ihre Casinos, doch die Zeiten der Casinos in Las Vegas sind eigentlich so gut wie vorbei. Das ehemalige Glücksspielmekka wurde durch Macau abgelöst. während Glücksspiel immer mit Kriminalität in Verbindung gebracht wird und in China die Triaden besonders bekannt und gefürchtet sind, wurden neue Regelungen für die neue Glücksspielmetropole erlassen, die sogar diesen Gangstern die Hände bindet.

Auch der Kampf gegen die Kriminalität wird auf Macau durch die neu geschaffenen Gesetze streng überwacht, kontrolliert und vor allem bekämpft. Die Casinos erhalten staatliche Unterstützung in Form von Aufpassern vor Ort und es wurden einige Bankkonten eingefroren, von Personen die in kriminelle Machenschaften verwickelt gewesen sein sollen. Das "Responsible Gaming" soll in Macau nun immer mehr durchgesetzt werden.

Verurteilungen auf Schadensersatz in Italien

Verurteilungen auf Schadensersatz in Italien

Allein im letzten Jahr verdiente der italienische Staat etwa 9 Milliarden Euro an Steuern, wovon allein die Hälfte des Geldes durch die Spielautomaten eingefahren wurden. Insgesamt gibt es in Italien 24.000 lizensiert aufgestellt Spielautomaten, von denen allein 14.000 Slotmaschinen auf den österreichischen Glücksspielkonzern Novomatic anzurechnen sind.

Von dem Glücksspielkonzern Novomatic fordert der italienische Staat nun Schadensersatz in Höhe von 150 Millionen Euro. Die Schadensersatzforderung insgesamt beträgt 2,5 Milliarden Euro, die der italienische Staat von den italienischen Konzessionsnehmern verlangt. Eine Forderung in dieser Höhe kommt deshalb zu Stande, weil die elektronische Anbindung der Spielautomaten an den zentralen Server zur Spielabrechnung von den Unternehmen nicht eingehalten wurde.

Die Konzessionen für Italien wurden im Jahr 2004 ausgeschrieben. Zu dieser Zeit wurde bereits vertraglich festgelegt, dass die Anbieter von Spielautomaten gewährleisten, diese an den zentralen Server anzuschließen und ständig damit in Verbindung zu lassen.

Einhergehend mit dieser vertraglichen Bestimmung wurde außerdem festgelegt, dass für jede Stunde im Offline Modus pro Spielautomat eine Strafe in Höhe von 50 Euro abgegeben werden muss. Diese vertragliche Regelung sollte gewährleisten, dass die Steuern auf alle Spielumsätze regelmäßig und in voller Höhe abgeführt werden.

Der Rechnungshof klagte nun die mangelnde Anbindung an den Zentralserver an. Von Seiten des österreichischen Konzerns Novomatic wird eine Summe in Höhe von 150 Millionen Euro verlangt. Das Unternehmen plant in dieser Angelegenheit in Berufung zu gehen. Novomatic ist im Bereich der Spielautomaten in Italien das führende Unternehmen.

Die Umsätze umfassen eine Summe in Höhe von 117 Millionen Euro. Für den Konzern ist Italien dadurch einer der ertragsreichsten Märkte. Nur in Deutschland und Österreich wurden in dieser Hinsicht in der Vergangenheit noch höhere Umsätze gemacht.

Erleichterung bei Bobbi Kristina Houston: Es wird doch keine Anklage erhoben

Erleichterung bei Bobbi Kristina Houston: Es wird doch keine Anklage erhoben

Im Bundesstaat Nevada sind das spielen an einem Glücksspielautomaten und auch sonstige Formen des Glücksspiels erst ab dem 21ten Lebensjahr gestattet. Alle Personen, die jünger als 21 Jahre sind, fallen unter das Jugendschutzgesetz und dürfen aus diesem Grund, zum eigenen Schutz, nicht dem Glücksspiel nachgehen.

Nachdem die Tochter der berühmten Sängerin im Casino aufgegriffen wurde, erklärte sie in einem Statement, dass die Awards aufgrund des Todesfalles ihrer Mutter sehr anstrengend und traurig zugleich seien und sie sich im MGM Casino lediglich ein wenig ablenken wollte.

Begleitperson der 19jährigen Houston war ihr 22jähriger Bruder Nick Gordon. Die Behörden entschieden bereits kurz nach der Situation, dass sowohl gegen Bobbi Kristina Houston als auch gegen das MGM Casino Ermittlungen eingeleitet werden sollten.

Der Jugendschutz ist ein wichtiges Thema in der Glücksspielbranche und wird besonders im Bundesstaat Nevada sehr ernst genommen. In Las Vegas ist das Glücksspielgeschäft einer der ertragsreichsten Wirtschaftszweige und aus diesem Grund muss hier besonders intensiv dem Thema Jugendschutz nachgegangen werden.

Die Situation mit der jungen Houston wurde nun jedoch abgedämpft, da die Polizei bekannt gab, dass es nicht genug Beweise gäbe und das Verfahren eingestellt werde.

Diese Aussage von Seiten der Polizei sorgt für Unverständnis, denn dem jungen Mädchen wäre es eigentlich bereits verboten gewesen, das bekannte MGM Casino überhaupt zu betreten. Erleichterung dürfte sich jedoch sowohl bei Bobbi Kristina Houston als auch bei den Betreibern des MGM Casinos einstellen.

Das MGM Casino hätte im Falle einer Anklage bei ausreichend Beweismaterial mit einer hohen Geldstrafe rechnen müssen. Das Sicherheitspersonal der Casinos in Las Vegas ist dazu angehalten, bereits am Eingang Minderjährigen den Zutritt zu den Casinos zu verwehren. Im Falle des Nicht-Einhaltens dieser Auflage, könnte die Regierung dem jeweiligen Casino sogar die Lizenz für den Betrieb der Einrichtung entziehen.

Die Situation um Bobbi Kristina Houston ist aufgrund genau dieser strengen Auflagen zur Sicherung des Jugendschutzes besonders verwirrend. Man geht nun davon aus, dass die Aussage der Polizei entweder zutrifft und man nicht genügend Beweise beisammen hatte oder dass das junge Mädchen den Promi-Bonus hat. Dennoch ist nun zu hoffen, dass das 19jährige Mädchen zumindest aus dieser Situation gelernt hat und in Zukunft Casinohallen meiden wird.

Ryanair im Glücksspielgeschäft

Ryanair im Glücksspielgeschäft

Daher mussten sich die Unternehmer vor der Advertising Standards Authority verantworten. Nachdem es danach wieder ruhiger um das Unternehmen geworden ist kommt es nun mit positiven Schlagzeilen erneut in die Medien, denn das Unternehmen plant den Neuigkeiten zufolge ins Pokergeschäft einzusteigen.

Ryanair scheint seit Neustem ein Interesse an der Glücksspielbranche zu haben. Nun gibt es Schlagzeilen, dass die Airline eine Zusammenarbeit mit dem berühmten Pokeranbieter 888 eingegangen ist und in das Pokergeschäft mit einsteigen will. Die Pläne hierfür wurden offensichtlich bereits geschmiedet, denn laut der Ankündigung planen die Unternehmen Glücksspielangebote über die Seite der Fluglinie zu publizieren. Kunden, die das Glücksspiel über die Seite ausprobieren, haben die Möglichkeit, Fluggutscheine von Ryanair zu gewinnen.

Die Webseite der Fluglinie Ryanair ist stark frequentiert, denn bei der Suche nach einem günstigen Flug gelangen die Kunden oft automatisch auf die Seite von Ryanair. Von nun an sollen auf der Webseite des Reiseanbieters Glücksspiele für die Kunden zur Verfügung gestellt werden. Zu der Auswahl zählen dann in Zukunft Bingo, Poker, Casinospiele und auch Sportwetten.

Neben den günstigen Flugangeboten sollen die Kunden in Zukunft mit abwechslungsreichen Glücksspielangeboten unterhalten werden. Durch die Zusammenarbeit mit 888.com, dem erfahrenen Glücksspielunternehmen, hat Ryanair damit die besten Voraussetzungen für den Einstieg in die Glücksspielbranche.

Die Partnerschaft soll den Kunden einige Vorteile bringen. Neben dem neuen, umfassenden Angebot an Spielmöglichkeiten, soll Ryanair dadurch gewährleisten können, dass die Flugpreise bei dem Anbieter weiterhin niedrig bleiben. Für die Zukunft sind auch Pokerturniere über die Webseite von Ryanair geplant.

Sowohl für die Kunden als auch für die Unternehmer wird es spannend bleiben in der kommenden Zeit, ob und in welche Richtung sich die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen in Zukunft entwickeln wird.

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