Tschechische Milliardäre machen Glücksspielgeschäfte

Tschechische Milliardäre machen Glücksspielgeschäfte

Sowohl in Österreich als auch Italien wollen die Milliardäre in der Glücksspielbranche Fuß fassen. Weitere europäische Beteiligungen sind bereits unter Dach und Fach. Die Rede ist von folgenden Beteiligungen:

– in Österreich wollen sie gemeinsam mit Novomatic die Casinos Austria übernehmen

– in Italien haben sie sich bei der Lotterie-Betreiberfirma Lotto eingekauft

– in Griechenland sind sie die größten Aktionäre der griechischen Glücksspielgesellschaft Gesellschaft OPAP

Insgesamt verteilen sich die prozentualen Anteile an den folgenden Firmen wie folgt:

– 61,5 Prozent an Lottomatica

– 4 Prozent an Arianna 2001

– 2 Prozent an Novomatic Italia

Die Tschechien scheinen ein verlockendes Angebot unterbreitet zu haben. Laut aktuellsten Meldungen soll das Angebot des Konsortiums für eine neunjährige Lizenz bei einem Betrag in Höhe von 770 Millionen Euro gelegen haben. Weitere 130 Millionen Euro sollen für die Erneuerung der technologischen Infrastruktur von Lotto investiert werden. Geplant sei es, laut Angaben der Tschechen, die Position von Lotto auf dem italienischen Markt weiter zu verstärken.

(Bildquelle: kurier.at)

Beginn des Reichtums im Casino Monte Carlo

Beginn des Reichtums im Casino Monte Carlo

Nicht zuletzt trägt das Casino Monte Carlo einen wichtigen Wert für das dichtbesiedelte Land. Entworfen wurde das prachtvolle Casino von Charles Garnier, der dieses später auch umbauen ließ und für den Entwurf der Pariser Oper verantwortlich ist.

Das Casino Monte Carlo gilt als Geldquelle für Monaco, dies war auch der Grund für den Bau des Casinos. Im Jahr 1863 wurde von Fürst Charles III die Spielkonzession für Francois Blanc ausgegeben, der als Gründer der Bad Hombuger Spielbank bekannt ist und viel Erfahrung im Bereich der Glücksspielgeschäfte aufwies.

Der erste Casinoversuch in Monaco war nicht so erfolgreich, jedoch kannte sich Fran?ois Blanc sehr gut aus und so wusste er gleich, warum der erste Versuch gescheitert war: es war keine gute Infrastruktur vorhanden und die Besucher blieben aus, weil sie keine gute Anbindung zum Casino auffinden konnten. Mit dem Bau des neuen Casinos sollte sich dies jedoch deutlich ändern. Mit dem Erschaffen der Infrastruktur in Form von Bahnanbindungen begann das Geld in Monaco zu fließen und so wurden bereits im Jahr 1869 die Steuern vor Ort abgeschafft. So gilt Monaco noch heute als Steuerparadies, vor allem für die Reichen und die Prominenz aus der ganzen Welt.

Das Casino wuchs zur Haupteinnahmequelle für Monaco heran, denn der Hochadel liebte es vor Ort zu spielen, Geld zu investieren und manchmal auch Geld zu gewinnen. Heute macht das Casino allerdings nur noch fünf Prozent des Staatseinkommens aus. Heute wird nicht mehr so viel vor Ort gezockt und dennoch zieht es noch heute zahlreiche Besucher zum Casino hin. Sowohl das Gebäude wird bewundert als auch der Reichtum, der um das Gebäude herum zu jeder Zeit vorzufinden und in Form von teuren Autos und Luxusschlitten deutlich zu sehen ist.

Härtere Strafen gegen illegale Wettanbieter

Härtere Strafen gegen illegale Wettanbieter

Nach Angaben des Geschäftsmannes entgehen den Schweizer Spielbanken durch die illegalen Glücksspielgeschäfte Gelder in Höhe von rund 200 Millionen Franken. Auf die Frage hin, ob die Casinos überhaupt durch die illegalen Wettgeschäfte beeinflusst werden, antwortete Brose mit einem eindeutigen Ja, denn nicht nur den Spielbanken selber, sondern auch den Empfängern der Spielbankenabgaben, würden seiner Ansicht nach, Gelder in Höhe von rund 200 Millionen Franken entgehen. Auch die Lottogesellschaften würden durch die illegalen Glücksspielgeschäfte einen hohen Verlust erleiden, auch wenn dieser nicht in Zahlen benannt werden könne.

Der Boom der illegalen Glücksspielangebote führte in den vergangenen Jahren dazu, dass die Geschäfte der Casinos rückläufig waren. Die Rückgänge in den Besucherzahlen und auch bei den Einnahmen seien in den Spielbanken deutlich zu spüren gewesen, so der Casinochef. In den einzelnen Casinos haben die Betreiber schwer mit diesen Rückgängen zu kämpfen, in dem Casino Baden allein habe man mit einem jährlichen Verlust in Höhe von etwa 20 Millionen Franken zu kämpfen, so Brose.

Besonders schwierig sei es für die Spielbanken deshalb, weil diese sich an die gesetzlichen Regelungen halten würden. Dies jedoch trofft für die illegalen Anbieter nicht zu, denn hier werden die Regelungen in vielen Fällen nicht berücksichtigt und nach Brose sei genau das der Grund dafür, warum viele Spieler die illegalen Etablissements den Spielbanken vorziehen. Währen in den Spielbanken das Rauchen verboten ist und strenge Einlasskontrollen durchgeführt werden, ist dies in den illegalen Etablissements nicht der Fall. So habe fast jeder Spieler Zugang zum Glücksspiel.

Den Behörden zu Folge sei es schwierig die illegalen Angebote zu bekämpfen. Ein Grund hierfür sei der wenige gesetzliche Spielraum, der den Behörden zur Verfügung stehe, um etwas gegen die illegalen Wettanbieter auszurichten. Nach Angaben von Brose würde das illegale Glücksspielangebot mehr und mehr in die organisierte Kriminalität rutschen. Meist seien die tatsächlichen Drahtzieher nicht zu belangen, da diese Strohmänner vorschieben würden. Zudem seien die Strafen für das illegale Angebot sehr gering. Kleine Geldsummen würden für die illegalen Wettangebote verhängt werden, nichts jedoch, was den Betreibern eben solcher Lokalitäten tatsächlich wehtun würde.

Nach dem neuen Glücksspielgesetz soll es den Casinos in Zukunft möglich sein, auch ein Online Glücksspielangebot zu präsentieren. Dies ist für die Casinos mit einem anfänglichen hohen Aufwand verbunden. Auch das Casino Baden spiele laut Brose mit dem Gedanken, die Möglichkeit zu nutzen, das eigene Angebot in Zukunft auch online zu präsentieren. Mit der Legalisierung des Online Glücksspiels in der Schweiz soll verhindert werden, dass weiterhin viele Gelder ins Ausland abfließen, wo die illegalen Glücksspielanbieter oftmals ihren Firmensitz betreiben.