Isle of Man – das Ärgernis deutscher Ministerpräsidenten

Isle of Man – das Ärgernis deutscher Ministerpräsidenten

Die meisten Anbieter sind in Steuerparadiesen im Ausland lizensiert. Einer dieser Lizenzgeber ist die Isle of Man, sehr zum, Ärger deutscher Ministerpräsidenten. Die Isle of Man ist eine grüne Insel in der Irischen See. Das besondere hier ist, dass die Insel sich direkt über dem Hauptstrang des Internets befindet. Durch die Insel verlaufen die Seekabel zwischen Amerika und Europa. Schnellere Internetverbindungen als hier gibt es nicht.

Traumhafte Bedingungen für Online Glücksspiel Anbieter

Die Isle of Man befindet sich nicht nur in günstiger Lage in Bezug auf das Internet, auch gilt das Eiland als Steueroase. Die Steuern auf Unternehmensgewinne und Kapitalerträge betragen null Prozent. Für große Glücksspielanbieter ist dies natürlich geradezu paradiesisch. Was das für die Insel selbst bedeutet?

– 50 Online-Glücksspielfirmen sind vor Ort angesiedelt

– Glücksspielkonzerne steuern mehr als 17 Prozent zur Wirtschaftsleistung bei

Was des einen Freud ist, ist des anderen Leid. Während die Regierung der Isle of Man allen Grund zur Freude hat, bedeutet dies für die deutsche Regierung größeres Leid. Die Unternehmen, die auf der Isle of Man ansässig sind, ziehen Deutschland das Geld aus den Taschen. Viele deutsche Spieler nutzen das Angebot dieser Unternehmen. Gleichzeitig wird das inländische Angebot weniger genutzt. Das Geld fließt auf die Isle of Man, ein Verlust für die deutsche Regierung.

Verbot von Kleinem Glücksspiel

Verbot von Kleinem Glücksspiel

Der Beschluss in Wien sorgt vor allem bei dem niederösterreichischen Glücksspielunternehmen für Aufregung. Ab 2015 soll es keine Glücksspielautomaten in Wien mehr geben, doch dies will das Unternehmen nicht einfach so hinnehmen. Sollte das Gesetz tatsächlich durchgesetzt werden, plant Novomatic hier vor Gericht zu gehen und gegen den Beschluss zu klagen. Noch hat das Glücksspielunternehmen der eigenen Aussage nach jedoch die Hoffnung, dass die Regelung dem neuen Glücksspielgesetz angepasst wird und das kleine Glücksspiel somit nicht verboten werden wird.

Mit dem ab 2015 geltenden Gesetz soll der Spieleinsatz an Automaten von 50 Cent auf zehn Euro erhöht werden und auch die Ausschüttung soll von 20 auf 10.000 Euro pro Spiel angehoben werden. Das Verbot von Parallelspielen soll ab 2015 außerdem Gültigkeit erlangen. Das Gesetz soll laut Stadträtin, Ulrike Sima (SPö), nicht noch einmal abgeändert werden. Für Novomatic bedeutet diese Regelung, dass das kleine Glücksspiel somit in die Illegalität abgedrängt werden würde. Wenn das Angebot illegal werden würde, könnten Spieler- und Jugendschutz nicht mehr garantiert werden, so der Sprecher des Glücksspielkonzerns.

Novomatic kündigte nun an, dass im Falle des Bestehenbleibens der Regelung in Wien, rechtlich Schritte eingeleitet werden würden. Sollte die Stadtregierung also darauf bestehen, die Regelung durchzusetzen, würde der Glücksspielkonzern laut eigenen Angaben vor Gericht ziehen.

Das Gesetz könne nicht durchgesetzt werden, da es laut Novomatic gegen die im EU-Recht verankerte Erwerbsfreiheit verstoßen würde. Derzeit jedoch befindet sich das Unternehmen noch in der Warteposition, auch in Bezug auf die Lizenzvergabe für die Spielbanken in Wien und Niederösterreich. Unterdessen konzentriert sich das Unternehmen auf den Auslandsmarkt und die Expansion in neue Länder.