Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Gewerkschaft verd.i strikt gegen Liberalisierung des Glücksspielmarkts

Dies ist dann der Fall, wenn eine Absegnung des Glücksspielvertrags von mindestens 13 Ländern nicht stattfindet und dieser dann auch nicht im Sommer gültig werden kann, dies sagte Herr Stracke von der Bundeskoordinierung der Spielbanken von der Gewerkschaft.

Sollten nach seiner Meinung in dem Vorschaltgesetz im obengenannten Bundesland Regelungen vorhanden sein, die über den Glücksspielvertrag der 15 hinausgehen, dann stellt man sich die Frage, wie ernst dieses übereinkommen hinsichtlich des Glücksspielvertrags im Bundesland angesehen werden kann.

Ein Land will einen Vorteil beim Wettbewerb sicherstellen, da es nicht davon überzeugt ist, dass im Bundesland Sachsen-Anhalt 13 Dokumente eingehen, welche die Ratifizierung festhalten und dass der Vertrag im Sommer dieses Jahres gültig wird. Der Bundesarbeitskreis für Spielbanken ist strikt gegen die Idee, virtuelles Pokerspiel zu erlauben.

Die Erlaubnis dieses Spiels im Netz ist sehr heikel, da Poker ein sattes Suchtpotential in sich birgt; niemand kann sicherstellen, dass man nicht gegen eine Software anstelle von Menschen pokert.

Der obengenannte Herr sagt, dass die Gewerkschaft die Lockerung des Glücksspielmarktes nicht gutheißt und sich weiter für den Erhalt des Monopols auf Glücksspiele in der Bundesrepublik ausspricht.

Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass dieses Gesetz nun am 1. Juli dieses Jahres gültig werden soll.

Nicht alles was neu ist, ist auch gut

Viele Fachleute raten seit Kurzem dazu, die Aktien von Betreibern im Bereich des Online Glücksspiels abzustoßen. Die Anbieter wie bwin.party und Betfair machen den Großteil ihres Gewinns auf dem Markt für Sportwetten in der Bundesrepublik.

Die im kommenden Jahr anlaufende Neustrukturierung des Glücksspielmarkts in der Bundesrepublik sieht eine Mehrwertsteuer in Höhe von 16,66 Prozent in Bezug auf Wetteinsätze, die Restriktion der Wettgelegenheiten – beim Fußball sind nur noch Wetten auf Endresultate möglich sowie die Zuteilung von Konzessionen für virtuelles Glückspiel an inländische Casinos vor.

Dies beunruhigt die Anleger doch sehr. Der Wert der an der Börse in London zu findenden Aktien von bwin.party sank in einem kurzen Zeitraum um ein Drittel und damit ist noch nicht Schluss. Wenn die geplanten Gesetzesumstellungen in der Bundesrepublik effektiv sind, dann sinken Vermutungen der Deutschen Bank zufolge die Erträge des obengenannten Unternehmens im Folgejahr um 36 Prozent.

Rund 25 Prozent der Erlöse aus Sportwetten von bwin.party haben ihren Ursprung in der Bundesrepublik. Auch Betfair musste in der letzten Zeit eine Schrumpfung seiner Aktienkurse hinnehmen, dies war aber nicht so tragisch wie beim oben erwähnten Unternehmen. Auch an Unternehmen, die sich in Reichweite dieser Branche befanden, ging dieser Kelch nicht vorüber. Ein Streaming-Anbieter von Bet365 und Sportingbet, verzögerte seinen Gang an die Börse um einen Tag und bot die Wertpapiere zum kleinstmöglichen Preis feil.

Ein Finanzberater aus Irland sagte, dies sei eine Gelegenheit gewesen, in der Bundesrepublik noch mehr Geschäfte zum Laufen zu bringen, als die deutschen Gesetze augenscheinlich dem Recht in der EU zuwiderlief. Eine andere Sache aber sei es, dem nur aufgrund der Widersprüchlichkeit der neuen juristischen Grundlagen nachzugehen.

Daran festzuhalten sei mit Sicherheit keine Alternative, gerade deswegen weil die Mehrheit der Geldgeber auf Institutionsebene keine Gelegenheit hatte, dabei zu sein. Für das erstgenannte Unternehmen prophezeit er Düsteres. Es hatte erst den Anschein, als ob eine Legalisierung des virtuellen Glücksspiels in den Vereinigten Staaten das Abwandern nach Gültigwerdung der UIGEA positiv sein würde.

So ist das Line-Up der namhaften Gelegenheiten für Online Poker wie "Full Tilt Poker" mit den einflussreichen Casinoinhabern in Vegas ein Stein des Anstoßes. In Deutschland hat der Buchmacherverband des Landes schon klar gemacht, wie er den kommenden Glücksspielvertrag bewertet.

Die Erhöhung der Abgaben in Bezug auf Sportwettenbetreiber im privaten Bereich von einem Sechstel ersticke die Sportwette von Beginn an im Keim, da die Zulassungssteuer zu 100 Prozent wieder an den Wettenden gehen muss. Die Abgaben in Bezug auf Lotterien müsse man nicht wieder abgeben, so der Sprecher des Verbandes.

In einer Presserklärung war zu lesen, dass der Verband hinter dem Vorschlag des Bundeslands Schleswig-Holstein steht und die geplante Abgabe auf den Bruttogewinn von einem Fünftel, was rund 3 bis 4 Prozent des Wetteinsatzes darstellt, wohlwollend bewertet.