Adelsons politische Meinung

Adelsons politische Meinung

So sorgte der milliardenschwere Unternehmer mit der eigenen Aussage wieder einmal für Aufsehen. Bei einem Vortrag an der New Yorker Yeshiva Universität wurde das Interesse auf die Thematik rund um die Lösung des Irankonflikts gelenkt und wie die USA hier weiter vorgehen sollte.

Adelson scheint eine ganz klare Meinung dazu zu haben, denn im Gespräch mit dem Kolumnisten Bret Stephens, einem Pulitzerpreisträger, der für das Wall Street Journal auswärtige Angelegenheiten kommentiert und den Präsident der Yeshiva University Präsident Richard Joel habe Adelson deutlich gemacht, dass es am besten sei eine Atombombe in der iranische Wüste detonieren zu lassen.

Die Aussage des Casinomoguls blieb nicht unbemerkt und wurde bereits in der weltweiten Presse diskutiert. Der Milliardär ist als größter Unterstützer der Republikaner bekannt und trotzdem löste der Unternehmer mit dieser Aussage an vielen Stellen wohl in erster Linie Entsetzen aus.

Die Detonation solle laut dem Casinomogul wohl genau deshalb in der Wüste platziert werden, damit dadurch, seiner Meinung nach, keine Menschen in Gefahr geraten. Die Bombe würde somit seiner Aussage nach als Warnung gesehen werden und mit der Androhung, die nächste Bombe dann in einer großen Stadt zu platzieren, würde man den Irankonflikt seiner Ansicht nach wohl beenden können.

Mit Nuklearwaffen ein Land zwingen, das eigene Atomprogramm fallen zu lassen. Dies würde bedeuten, man würde die Waffen mit den gleichen Waffen bekämpfen. Wie sinnvoll diese Herangehensweise ist können Experten bestimmt gezielt kommentieren. Sheldon Adelson gilt als umstrittener Typ, auch in der Casinobranche.

Die geäußerte Meinung macht dies wieder besonders deutlich. Als Besitzer der Sands Hotels und Casinos konnte er sich im Laufe der Jahre seine Milliarden verdienen und gilt so weltweit als ein besonders einflussreicher Mann.