Das neue Glücksspielparadies auf der Krim

Das neue Glücksspielparadies auf der Krim

Die Einrichtung dieser Glücksspielzonen erfolgte vor fünf Jahren. Mit der Einschränkung der Legalität des Glücksspiels sollte vor allem der Spielerschutz gewährleistet werden. Die Krim soll nun zu einer zusätzlichen Glücksspielzone werden, hierfür setzte sich Putin in der Vergangenheit schon ein.

Durch das Glücksspiel auf der Krim soll der Ort auch für Touristen attraktiver werden. Politiker heben hervor, dass durch die Einrichtung einer Glücksspielzone auf der Krim Investitionen vor Ort gefördert werden würden und mehr Besucher vor Ort ihren Urlaub verbringen werden.

Inwieweit die Krim tatsächlich als Urlaubsziel attraktiv sein könnte ist derzeit fraglich, weil in der Vergangenheit viele Spannungen vor Ort vorherrschten. Die Krim wird von Russland beansprucht, dies erkennt die Ukraine jedoch nicht an. Vor nicht allzu langer Zeit kam es zu erhöhten Spannungen vor Ort, was das touristische Einkommen vor Ort stark schmälerte.

Fragwürdiger Erfolg des Vorhabens

Es ist deutlich, dass durch das Vorhaben der Tourismus und dadurch auch die Einnahmen vor Ort angekurbelt werden sollen. Dennoch ist dieses Ziel fraglich, denn bisher sind weltweit die Online Casinos auf dem Vormarsch, die durch Lizensierungen in anderen Ländern ihr Glücksspielangebot auch in Regionen präsentieren, wo das Glücksspiel eigentlich verboten ist. Das Online Glücksspiel hat sich für viele Casinos zur größten Konkurrenz entwickelt, für die Staaten ist es schwer gegen die in der Grauzone agierenden Betreiber vorzugehen.

Putin jedoch ist in Bezug auf die Einnahmen durch Tourismus und Glücksspiel positiv gestimmt, denn bereits in der Vergangenheit wirkte sich das neue Gesetz, welches auf die Glücksspielzone im südrussischen Krasnodar ausgeweitet wurde, positiv auf die Einnahmen aus. In Sotschi wurden die Olympischen Winterspiele ausgetragen und durch die Anpassung des Gesetzes war das Glücksspielangebot vor Ort besonders lukrativ. Dies lässt darauf schließen, dass auch mit der neuen Glücksspielzone auf der Krim in Zukunft Erfolg erzielt werden könnte.

Las Vegas süß-sauer – Macau überholt Glücksspielparadies

Las Vegas süß-sauer – Macau überholt Glücksspielparadies

In der asiatischen Kultur ist das Spielen als Form der Unterhaltung akzeptiert. Hier werden zum Spielen nicht nur Glücksspieltempel aufgesucht, sondern auch Familienfeste bieten immer wieder einen guten Anlass für die asiatische Bevölkerung, um dem Glücksspiel nachzugehen. Genau aus diesem Grund sind die Anbieter in Macau und Singapur mit ihren Hotels und Casinos so erfolgreich.

Macau gilt für andere asiatische Länder als Vorbild, beispielsweise in Singapur wird versucht das Konzept aus Macau zu kopieren. Casinos, Hotels und weitere Touristenattraktionen schießen in Städten wie Singapur, Vietnam und auf den Philippinen heute wie Pilze aus dem Boden. Auch Vergnügungsparks gelten in diesen Regionen als besonderer Anreiz für die Touristen.

In Macau sind die Anbieter sich bewusst, dass gute Casinos alleine nicht ausreichen, um die Besucher vor Ort zu begeistern. Hier werden neben den Casinos gute Hotels benötigt mit einer entsprechenden Ausstattung, einem erstklassigen Umfeld und Angebote wie Shoppingmeilen und zusätzliche Unterhaltungsangebote. Für die Besucher aus China ist das Einkaufen ein wichtiger Faktor, mehr noch als vorhandene Sehenswürdigkeiten vor Ort.

Touristen vom chinesischen Festland und aus Hongkong strömen täglich in Scharen nach Macau. Grund hierfür ist nicht zuletzt auch die Regulierung des Glücksspiels vor Ort, denn bisher ist Macau der einzige Ort in China, wo das Glücksspiel in den Casinos legal angeboten werden darf. Drei Viertel der Umsätze in Macau werden durch die superreichen Chinesen generiert. Viele dieser Spieler nutzen das Angebot an Pauschalreisen, kommen auf diesem Weg nach Macau und werden vor Ort als VIP-Spieler behandelt.

In Macau sind höhere Einsätze gestattet. Während der maximale Einsatz in den USA oft bei 5000 Euro liegt, können die Chinesen in Macau um Beträge wie 100.000 US-Dollar zocken. Natürlich locken diese Regelungen vor Ort auch viele Betrüger nach Macau. Aus diesem Grund gibt es starke Sicherheitsvorkehrungen und die Sicherheitsfirmen machen vor Ort ein großes Geschäft, um wirkliche Glückspilze von den Betrügern unterscheiden zu können.

Nächstes Glücksspielmekka in Tokio?

Nächstes Glücksspielmekka in Tokio?

Um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln ist für Tokio nun der Bau von Glücksspielcasinos im Gespräch. Eigentlich sind Casinos in Japan verboten, doch der Erfolg von Macau und Singapur lässt auch in Tokio darauf hoffen, dass das große Geld mit dem Glücksspiel in die Stadt kommen wird.

Von Seiten des Premierministers Shinzo Abe scheint der Plan vorrangig positive Seiten aufzuweisen, denn der Erfolg des Glücksspiels in Asien, lässt ihn hoffen, dass die Casinos auch in Tokio die Wirtschaft ankurbeln könnten. Er sei sich jedoch auch darüber bewusst, dass Casinos negative Faktoren mit in das Land bringen könnten, jedoch wolle man sich auf Probleme, wie die Spielsucht, vorab ausreichend vorbereiten. Künftig sollen nach Angaben des Premierministers die Glücksspielregelungen Japans gelockert werden, um Casinos in der Stadt Tokio zu erlauben. Bis zum Ende des Sommers soll ein neues Gesetz ausgearbeitet werden, durch welches für die Casinos eine Erlaubnis eingeholt werden soll und welches dazu beitragen soll, den Umsatz in Tokio durch die Casinos zu erhöhen.

Japan wird bereits im Vorfeld als Glücksspielparadies geahndet. Durch die Erlaubnis des Glücksspiels im Land erhoffen sich die Verantwortlichen, mehr Besucher nach Japan zu locken und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln. Bisher ist der Tourismus vor Ort nicht überall sonderlich gut ausgeprägt und Besucher aus Nachbarländern wie China, Südkorea oder Russland bleiben größtenteils aus. Durch den Bau von Casinos soll sich dies in Japan jedoch in Zukunft ändern. Asiaten haben bisher lediglich die Möglichkeit nach Macau und Singapur zu reisen, jedoch reicht dieses Angebot, nach Angaben der Experten, dauerhaft für das eigene Land nicht aus.

Mit Tokio als zusätzlichem Standort soll auch für die Bewohner Japans mehr Auswahl geschaffen werden. Mit den geschätzten Einnahmen, die Tokio mit dem Glücksspiel generieren könnte, würde sich Tokio, nach den Vorhersagen, zum weltweit zweitgrößten Glücksspielstandort entwickeln. ähnlich wie in Macau sehen die Casinopläne für Tokio vor, dass auch hier Hotels mit integrierten Casinos errichtet werden sollen, sodass die Besucher die Möglichkeit haben, eine Unterkunft zu buchen, von der aus es nur wenige Schritte bis zum nächsten Casino sind.

In Japan gibt es bereits einen großen Glücksspielmarkt, wenn dieser bisher auch illegal ist. Die sogenannten Pachinkohallen sind kleine Spielhallen, die in Japan an fast jeder Straßenecke angepriesen werden. 1000 dieser Geschäfte sollen bereits allein in Tokio vorhanden sein und obwohl es bei dem beliebten Glücksspiel Pachinko eigentlich nur Sachpreise zu gewinnen gibt, bieten sich in den benachbarten Läden heutzutage oft die Möglichkeiten, die Preise auch in Bargeld umzutauschen. Die Betreiber dieser Spielhöllen sehen den legalen Bau und Betrieb von Casinos bereits im Vorfeld als große Konkurrenz an.

Konkurrenz für Las Vegas und Macao auf den Philippinen

Konkurrenz für Las Vegas und Macao auf den Philippinen

Mit dem neuen Projekt stellt Manila in Zukunft eventuell eine Konkurrenz zu den Glücksspielmekkas in anderen Teilen der Welt dar. Hier wurde nämlich nun der erste Teil eines großen Zocker-Paradieses eröffnet.

Mit Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar konnte das Projekt mit dem Titel "Entertainment City" realisiert werden und wie der Name es schön verspricht soll das Zockerparadies den Traum eines jeden Spielers erfüllen und gleichzeitig die Touristen mit Unterhaltungsangeboten locken.

"Entertainment City" ist ein riesiges Projekt, welches in der Hauptstadt der Philippinen, in Manila errichtet werden soll. Erst kürzlich konnte dort die Eröffnung des ersten Casinokomplexes umgesetzt werden, doch allein bei einem Casino soll es nicht bleiben. Auf insgesamt 100 Hektar Land soll eine Casinohochburg errichtet werden, die rund 500 Gästezimmer, 300 Spieltische und 1200 Spielautomaten umfassen soll. Die Betreibergesellschaft investierte in das Projekt bereits eine Milliarde US-Dollar. Sinn und Zweck ist es mit diesem Entertainment-Center Touristen aus ganz Südostasien und vielleicht aus der ganzen Welt anzulocken.

Doch neben den bestehenden Plänen und zum Teil realisierten Teilen des Projekts, sind weitere Investitionen geplant. Insgesamt sollen in Manila 15 Milliarden US-Dollar investiert werden. Mit diesen Geldern wird der Bau von weiteren Luxus-Casinos und auch ?Hotels geplant. Bis zum Jahr 2016 soll das Projekt fertig gestellt werden. Hierzu ist es vorgesehen, dass pro Jahr in Manila ein weiteres Casino eröffnet werden soll. Drei weitere Jahre und das "Entertainment City" Projekt soll fertig gestellt sein und möglichst viele Touristen und Besucher nach Manila locken.

Chinas Upper-Class in Macau

Chinas Upper-Class in Macau

Besonders attraktiv ist dadurch erst Recht das Glücksspielmekka Macau für die Chinesen, für die Glücksspiel im eigenen Land strengstens verboten ist. Macau stellt für viele Chinesen ein Paradies dar.

Allein in einem Hotel bekommen Frauen sowie Männer alles geboten, ohne dafür den Hotelkomplex überhaupt verlassen zu müssen. Zu diesen Komplexen zählt auch das Galaxy-Kasino in Macau. Gastronomische Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Wellnessparadise, Kinos, Theater, Nachtclubs und Casinos sind die Angebote, die die Gäste vor Ort Tag und Nacht nutzen können und allein das Galaxy-Casino baut derzeit weiterhin aus.

Die Einnahmen in Macau wachsen stetig. Die Casinos können sich derzeit über Gewinne in Höhe von 38 Milliarden US-Dollar im Jahr freuen, so zeigte es zumindest die Bilanz aus dem Jahr 2012. Las Vegas wurde als ehemaliges Glücksspielparadies längst durch die neue Glücksspielmetropole Macau abgelöst. Doch nicht die Geschäfte rund um die Spielautomaten bringen die Einnahmen in Macau mit sich, sondern vielmehr die Gewinne und Verluste, die durch die reichen Chinesen an den Spieltischen in den VIP-Logen generiert werden. Eines der beliebtesten Spiele in den VIP-Rooms ist das Kartenspiel Baccarat.

Die meisten Spiele in den sogenannten VIP-Logen sind in erster Linie Chinesen, die vom Festland kommen. Hierbei handelt es sich zudem in erster Linie um die Superreichen, denn diese können sich den Mindesteinsatz in Höhe von 20.000 Euro überhaupt erst leisten. Für die reichen Chinesen ist jedoch nicht unbedingt das Spiel an sich das reizvolle, sondern vermehrt auch die Möglichkeit der Geldwäsche.

Durch das Spielen und natürlich das Gewinnen in Macau, können die Chinesen ihr Geld in Hongkong-Dollar, Euro oder US-Dollar auszahlen lassen. Auf diese Art und Weise kommen die Chinesen mit den Geldern an den strengen Kapitalkontrollen der chinesischen Regierung vorbei und können ihre Gelder ins Ausland verschieben. Schätzungen und überwachungen zu Folge waren es im Jahr 2011 etwa 185 Milliarden Euro, die vom Festland über Macau ins Ausland verschoben wurden.

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