Google überholt Apple in Sachen Apps

Das Android-Betriebssystem aus dem Hause Google erregte dieses Jahr schon sehr viel Aufsehen. Doch viele Hersteller von Spielen haben ihren Fokus immer noch auf den Apple-Produkten.

Im Laufe der EGR Live Conference fand ein Seminar statt, welches sich damit befasste, inwieweit Apple als Glücksspielportal für unterwegs zum Zuge kommen kann. Das Unternehmen zählt zu den ersten Produzenten von Smartphones, welcher Live-Streaming auf seinen Produkten zur Verfügung stellt.

Dieses Feature ist besonders für die Branche der Online-Sportwetten interessant, weil Spieler die Chance haben, Sportereignisse in Echtzeit mithilfe ihres Geräts nachzuvollziehen und sie somit bessere Wetten setzen.

Die Geräte verloren immer mehr Reiz, je länger die Debatte andauerte, dies war besonders dann der Fall, als die Anwendungen zum Herunterladen mit den Anwendungen auf den Browser verglichen wurden.

Apple nutzt die letztere Variante, weil ihr Produkt OS nicht mit der ersten Version kompatibel ist. Die Entwickler für Spiele im Internet haben die Anwendungen zum Downloaden viel lieber, sie verfügen über eine schönere Grafik und die Spieler haben mehr von den Apps.

Die Anwendungen, die von einem Browser abhängig sind, werden als zu zeitintensiv eingestuft und die Android-Geräte von Google stießen auf mehr Gegenliebe, weil sie eine Menge Anwendungen im Bereich Glücksspiel zum Download ermöglichen.

Tupperpartys waren gestern

Das Unternehmen Lopoca möchte Mitte Februar mit der Hilfe eines Vertriebssystems ein Online-Glücksspielportal auf dem Markt etablieren. Wer hier Mitglied ist, bekommt Pakete, mit denen man potentielle Gäste anwerben kann.

So kann auch ein wenig Geld verdienen. Hier hat die altbewährte Tupperparty ausgedient. Geldgeber aus der Steiermark versorgten das Unternehmen mit Geld und der Vertrieb findet in Fürstenfelde statt. Aus juristischen Überlegungen befindet sich die Zentrale in der zyprischen Stadt Nikosia, die Zulassung liegt in den Händen des Inselstaates Malta.

Zu den Geldgebern gehört unter anderem ein Golfplatzbetreiber aus der Steiermark. Der Vertriebschef plant, das Glücksspiel-Portal mit einem System zum Vertrieb im Netz bereit zu stellen. Diese Spielgelegenheit ist für den deutschen, den österreichischen, den schweizerischen sowie den ungarischen, slowakischen, polnischen, bulgarischen, rumänischen und tschechischen Markt gedacht.

Das Unternehmen sagt, dass ihnen der Kampf gegen die Spielsucht sehr wichtig sei, deshalb finden sich bei diesem Portal strikte Grenzen beim Spieleinsatz. Man kann sich hier nur mit Personalausweis registrieren und pro Jahr darf man maximal 5.000 Euro Spieleinsatz tätigen.

Bei Spielern, die ein überdurchschnittliches Einkommen haben, kann dieses Limit angehoben werden. Dafür müssen sie aber einen Einkommensnachweis vorzeigen und dann wird der maximale Spieleinsatz um ein Zehntel auf das versteuerte Einkommen jährlich angehoben.

Der Vertriebschef hat die Hoffnung, dass sich die Erträge auf 80 bis 150 Millionen Euro belaufen werden, dieser soll aber wieder vollständig in das Portal fließen. Momentan liegen die Ausgaben für dieses Projekt bei rund einer Million Euro. Man wird sehen, ob sich der Plan als rentabel herausstellt, es gleich dem Affiliate-System zahlreicher Online-Casinos.

Ein normaler Spieler hat mit Sicherheit so die Gelegenheit mehr als mit den altbekannten Bonussen im Hinblick auf Freundschaftswerbungen einzunehmen.