Buchtipp: Geschichte des Glücksspiels

Buchtipp: Geschichte des Glücksspiels

Hier erfährst du als Leser mehr über das Glücksspiel zur damaligen Zeit und auch über die gesetzlichen Schwierigkeiten, die es zu dieser Zeit gab. Damals herrschte das Glücksspielverbot vor, doch am Hof wurde das Glücksspiel gleichzeitig leidenschaftlich betrieben. Ähnlichkeit ist hier mit der aktuellen Online Glücksspielregulierung in Deutschland festzustellen. Das Online Glücksspiel ist in Deutschland verboten, dennoch ist das Angebot umfassend.

Inhalte des Buchs:

– Normen und Theorien

– partikularistische Organisationsformen des Spiels

– Reservate des Glücksspiels

– institutionalisiertes öffentliches Glücksspiel

– Zusammenfassung und Schluss

– Spiele

– Anmerkungen

– Quellen und Literatur

Das Glücksspiel hat schon immer mit einem schlechten Ruf zu kämpfen, sowohl damals als auch zum Teil heute noch. Damals wurde das Glücksspiel als unproduktiv und bedrohend bezeichnet. Auch heute noch ist das Glücksspiel verpönt und die Spielsucht wird als äußerst bedrohend angesehen. Nichtsdestotrotz ist das Glücksspiel heute viel weiter verbreitet als es damals war, wo das Glücksspiel den Aristokraten vorbehalten war.

Später etablierte sich das Glücksspiel in privaten Kreisen, bis es dann durch die erste staatlich konzessionierte Spielbank der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. In dem Buch gibt es detaillierte Informationen zu der Geschichte des Glücksspiels, den Schwierigkeiten und den Ansichten verschiedener Personengruppen.

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Eindämmung des Glücksspiels in Österreich erfolglos

Bei dem Glücksspielgesetz geht es hauptsächlich um die Eindämmung des Automatenspiels, weil hier Studien zu Folge die meisten Spieler spielsüchtig werden. Trotzdem es weniger Spielautomaten in Österreich gibt, seitdem das Gesetz in Kraft getreten ist, boomt das Glücksspiel in Österreich weiterhin.

Der Marktforscher Andreas Kreuzer kritisiert die Vorgehensweise in Österreich, da die Maßnahmen seiner Meinung nach die Suchtproblematik nicht minimieren können. Laut eines Branchenradars des Marktforschers steigen die Glücksspielaktivitäten in Österreich weiterhin an und es wird vermehrt in den Casinos, im Internet und an den Spielautomaten gezockt. Erwartungen zufolge wird der Wert im Laufe dieses Jahres noch um etwa eine Milliarde Euro ansteigen.

Seitdem das neue Glücksspielgesetz in Österreich vorherrscht, wurden von der "Soko Glücksspiel" insgesamt 3000 Spielautomaten aus dem Verkehr gezogen.

Während die Einsätze an den illegalen Glücksspielautomaten demnach stark zurückging und noch weiter zurück gehen werden. Nachdem dieser Fakt eigentlich nach einem Erfolg aussieht, muss jedoch berücksichtigt werden, dass diese eingesparten Gelder in anderen Bereichen, wie in Lotterien, Casinos und dem Glücksspiel im Internet investiert werden.

Neben den weiterhin existierenden illegalen Spielautomaten, die immer noch vorhanden sind, sieht Kreutzer ein weiteres Problem in dem illegalen Glücksspiel im Internet. Dieses sei außerdem nicht kontrollierbar, wodurch die Eindämmung der Spielsucht extrem erschwert werde. Probleme sieht der Marktforscher in den offiziellen Spielautomaten, an denen höhere Einsätze getätigt werden können, als bei dem nun verbotenen kleinen Glücksspiel.

Für Kreutzer ist als Experte allein die Regierung für die Folgen der Gesetze verantwortlich. Bereits vorab wurde durch Simulationen deutlich, dass durch das Verbot nicht weniger Geld für Glücksspiel sondern sogar noch mehr Geld ausgegeben wird. Während zwar weniger Geld in das kleine Glücksspiel und in die Automatenbrache fließt, so profitieren vor allem die Spielcasinos von den neuen Gesetzen.

Mehr Geld wird nun in den Spielbanken des Landes ausgegeben. Auch die Umsätze der Glücksspielanbieter im Internet steigen durch das Verbot des kleinen Glücksspiels in Österreich. Die Suchtproblematik wird hierbei also in keiner Weise behandelt, so Kreutzer.

Die amerikanische Mafia hat nichts mehr zu lachen

Die Mafia in Nordamerika hat noch nie einen solchen Schlag ins Gesicht bekommen. Mehr als 800 Beamten des FBI und der Polizei wurden vor kurzem eingesetzt, um in den drei Bundesstaaten New York, New Jersey und New England Angehörige der Cosa Nostra festzunehmen.

Als die Aktion beendet war, sagte die Vizedirektorin des FBI auf einer Pressekonferenz, dass etwa 130 Personen verhaftet worden seien. Das Fundament der Mafia gerät somit ins Wanken.

Man ging gegen die Cosa Nostra in New England, die Familie DeCavalcante im Staat New Jersey und die fünf Mafia-Clans Bonanno, Colombo, Gambino, Genovese und Luchese in New York vor. Die Familie Gambino hatte im April des letzten Jahres schon einen schweren Schlag bekommen, als hohe Mafiamitglieder festgenommen wurden und sich vor Gericht verantworten mussten.

Sie veranstalteten auch unrechtmäßige Pokerrunden und die letzten Beschuldigten bekannten sich im Januar 2011 schuldig. Sie müssen mit Freiheitsstrafen von bis zu 30 Jahren rechnen. Bei der aktuellen Aktion von Polizei und FBI nahm man wiederum hohe Mitglieder der Mafia fest, den 83 alten Luigi Manocchio, der lange der Chef der Mafia in New England gewesen war und die Herren Corrozo und Vernace, die als Berater bei der Familie Gambino arbeiteten, wurden ebenfalls verhaftet.

Die Colombos erlitten den härtesten Schlag, denn vermutlich wurden mit den Herren Russo und Castellazzo die Köpfe der Mafia-Familie gefasst. Der oberste Berater des Clans wurde auch verhaftet. Sie werden wegen unrechtmäßigen Besitzes von Waffen, Erpressung, Drogenhandels, unrechtmäßigem Glücksspiel bis zum Mord beschuldigt.

Der Bereich des Glücksspiels war neben dem Handel mit Drogen eine gut laufende Geldquelle der New Yorker Clans. Die Herren Scarpaci und Orefice arbeiteten für die Familie Gambino beim ungesetzmäßigen Poker in den Hotelzimmern des Stadtteils Manhattan, auch sie wurden verhaftet. Die Herren Difiore, Manzella, Scotto und andere Familienangehörige lieferten den unrechtmäßigen Pokerclubs Prostituierte und Rauschgift, auch sie wurden geschnappt.

Als weitere Angehörige festgenommen wurden, hatte die Geschäfte im Poker nun ein Ende für die Familie Gambino. Auch die unrechtmäßigen Wettbüros brachten der Mafia eine Menge Geld ein und der Zugriff der Polizei dürfte vermieden haben, dass die Mafia bei Super Bowl am 5. Februar wieder eine Menge Geld mit den Wetten macht.

Der Justizminister der USA sagt, dass dies eine der großangelegtesten Aktionen gegen die Mafia beim FBI war und zwar im Hinblick auf die Verhafteten und die Anklagepunkte. Der Erfolg war nur deshalb so durchschlagend, weil das Schweigeverbot der Mafia, die Omerta nun nicht mehr ist. Viele Verbrecher sind für einen Deal mit der Staatsanwaltschaft bereit, wenn man ihnen die drohenden 40 Jahre Knast vor Augen führt.

Um eine mildere Strafe oder einen Freispruch zu bekommen, verraten sich viele gegenseitig. Herr DiDonato, der aus der Mafia ausgestiegen ist, ist ein gutes Beispiel für diesen Prozess, vor kurzem hat er mit einem ehemaligen Polizisten ein Buch über seine Zeit bei der Gambino-Familie veröffentlicht.

Er arbeitete 15 Jahre für sie, bis er dann zum Ende der 1990er Jahre ausstieg. Die Cosa Nostra entstand zu Beginn der 30er Jahre und wurde von Lucky Luciano ins Leben gerufen. Er war sich im Klaren darüber, dass es nur mit genauen Strukturen und vielen Geldquellen auf lange Sicht zu Erfolgen kommt. Seine Vorgaben geben seit knapp 100 Jahren den Clans ihren Einfluss.

Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 widmet sich das FBI den Terroristen und die Mafia konnte ihren Einflussbereich fast unbehelligt ausdehnen. Hierzu zählen nicht nur illegale Geschäfte sondern auch die Besetzung von Gewerkschaften und Baubehörden. Die aktuellsten Festnahmen machen aber klar, dass es in New York nun anders zugeht. Die Bekämpfung der Mafia in den Vereinigten Staaten wird gnadenlos fortgesetzt.

Legalisierung im Kampf gegen Sucht

Im Burgenland wird durch die Legalisierung des kleinen Glücksspiels gegen die Suchtgefahr beim Glücksspiel angekämpft. Bisher war das Spielen an den kleinen Spielautomaten untersagt.

Durch das Verbot gab es viele Menschen, die illegal dem Vergnügen des Glücksspiels an Automaten nachgingen. Mit der nun eingeführten Legalisierung erhoffen sich die Verantwortlichen eine bessere Kontrollmöglichkeit und die Ermöglichung einer guten Suchtprävention.

Laut Expertenmeinung könne man mit Verboten die Spielsucht und auch die Suchtgefahr nicht eindämmen. Es gibt genug Ausweichmöglichkeiten, um die Verbote zu umgehen, wie zum Beispiel das Spielen an Automaten in den ausländischen Nachbarorten. Zudem können Spielbegeisterte immer auf das Online-Casino ausweichen, welches nicht zuletzt wegen bestehender Verbote im wahren Leben mehr und mehr an Beliebtheit gewinnt. Die Sucht und Suchtgefahr könne man daher durch Verbote nicht unbedingt verringern, daher wird mit der Erlaubnis des kleinen Glücksspiels eine gewisse Kontrolle vorausgesetzt.

Mit der Legalisierung sind gleichzeitig Regelungen festgesetzt worden, die die Suchtgefahr gering halten sollen. Maximale Spieldauer pro Tag und Person beträgt daher drei Stunden. Um sein Glück an einem der Automaten herausfordern zu können, müssen die Kunden sich ausweisen. Die Aufstellung der Automaten erfolgt unter strenger Kontrolle, denn es wurde eine bestimmte Anzahl festgelegt, die im Burgenland aufgestellt werden darf.

In Gasthäusern dürfen daher maximal drei Automaten aufgestellt werden. Kritiker sehen die Gefahr genau da: mit der Aufstellung von Automaten in Gasthäusern, werden die Besucher nach wenigen Bieren animiert zu spielen und dies kann im Anschluss schnell in eine Spielsucht ausarten.

Besonders Spielsuchtgefährdet sind oft Jugendliche und junge Erwachsene. Um die Suchtgefahr zu verringern wurden daher im Burgenland Verbotszonen eingeführt, die die Aufstellung von Automaten im nahen Umkreis von Schulen und anderen Einrichtungen für Jugendliche untersagen. Damit wollen die Verantwortlichen besonders den Jugendschutz gewährleisten und die Suchtgefahr bei Jugendlichen so gering wie möglich halten.

Preisverleihung in der Spielebranche

Bet365 und Betfair erhielten in diesem Jahr die meisten Awards im Bereich eGaming Review Operator, bei beiden Unternehmen waren es jeweils drei. Der Preis für den Anbieter des Jahres wurde an Bet365 vergeben und steht in Zusammenhang mit der gesamten Leistung in allen Sparten des Glücksspiels.

Das Unternehmen stellt nicht nur Sportwetten, sondern auch Poker, Casinospiele, Bingo, Buchermacherservice sowie Videostreams von Sportereignissen bereit. Eine weitere Auszeichnung, die dem Unternehmen zugedacht wurde, war die des Casinobetreibers des Jahres und die des besten Services in Bezug auf die eigene Internetseite.

Betfair räumte Preise in den Sparten Innovation, Mobilanbieter des Jahres und britischer Sportwettenanbieter des Jahres ab. Doch auch die anderen Betreiber bekamen ihr Stück vom Kuchen ab.

Das österreichische Unternehmen Bwin bekam einen Preis für den besonderen Beitrag zur Glücksspielindustrie und als europäischer Sportwettenbetreiber des Jahres. Die Väter von Bwin repräsentierten ihre Firma bei der Veranstaltung und nahmen die Preise entgegen.

2010 trafen sich 800 Anbietervertreter auf diesem Event und hatten dort viel Kurzweil. Virgin Games bekam einen Preis für das Affiliate-Programm des Jahres und 888 erhielt eine Auszeichnung als verantwortungsvollster Anbieter des Jahres.

Den Preis für den Spielautomatenbetreiber des Jahres ging an das britische Unternehmen PartyGaming. Der Bingoanbieter des Jahres war das Unternehmen Tombola und PKR heimste den Preis für den Pokerbetreiber des Jahres ein.

Die unterschiedlichen Betreiber werden mit Sicherheit auch im Folgejahr bestrebt sein, ihrer Klientel besten Service anzutragen. Bei der folgenden Preisverleihung wird man sehen, wer die Jury auf seine Seite ziehen kann.

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