Las Vegas – Die Glücksspielstadt die durch die Mafia groß wurde

Las Vegas – Die Glücksspielstadt die durch die Mafia groß wurde

Im Jahre 1854 begann die Besiedlung der Region. Im Jahr 1931 erfolgte in Nevada die Legalisierung des Glücksspiels, wodurch der Startschuss für die Entwicklung der Stadt gegeben wurde. Bis zu dem Las Vegas, welches heute bekannt ist, war es ein langer Weg und der berühmte Strip und die aneinandergereihten Hotel- und Casinokomplexe sind heute kaum noch aus der Glücksspielstadt wegzudenken.

Eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Stadt zur Zockermetropole spielte die Mafia in Las Vegas. Anfang der 30er Jahre sorgte Gangsterlegende Al Capone vor Ort dafür, dass das Glücksspiel in Nevada legalisiert wurde und führte die organisierte Kriminalität in Nevada ein. Durch den Betrieb von Nachtclubs vor Ort und die Zahlung von Schmiergeldern etablierten sich die Mafia-Banden in Las Vegas.

Die Mafia stellte Kapital bereit, um vor Ort das Glücksspiel zu etablieren. Zum damaligen Zeitpunkt wurde Glücksspiel noch vorrangig mit Kriminalität und dem Rotlichtmillieu in Verbindung gebracht. Geldwäsche war zum damaligen Zeitpunkt in Las Vegas ein gängiges Geschäftsmodell. Die Mafia-Banden übernahmen zur damaligen Zeit vor Ort die komplette Kontrolle über das Glücksspiel in der Zockermetropole. So wurden nach und nach die Hotel- und Casinokomplexe errichtet und der Las Vegas Strip feierte seine Geburtsstunde in Las Vegas.

Las Vegas, wie es heute ist

Die Mafiazeit endete mit dem Eintreffen des Millionenerbes, Filmproduzenten und Unternehmers Howard Hughes in Las Vegas. Dieser kaufte der Mafia die Stadt Las Vegas förmlich ab. Innerhalb von vier Jahren übernahm der Milliardär nach und nach die Hotels und Casinos der Stadt. Nach und nach erfolgte die übernahme und die Syndikate verloren an Einfluss.

Anfang der 70er Jahre hatte Las Vegas seinen Wandel durchlebt und hatte sich zum Familien-Freizeitpark entwickelt, welcher die Glücksspielmetropole heute ist. Shows, Entertainment, Glücksspiel und Vergnügen hielten in Las Vegas Einzug und bieten daher auch heute noch einen großen Anreiz für Touristen aus aller Welt, die Zockermetropole zu besuchen.

(Bildquelle: mrwallpaper.com)

Las Vegas noch im Rennen

Las Vegas noch im Rennen

Besonders in dieser Hinsicht sorgt jedoch die neuste Meldung für ein großes Aufatmen in Nevadas Glücksspielmetropole, denn gerade erst im vergangenen Jahr konnte die Glücksspielstadt einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Dieser spricht eine ganz eindeutige Sprache, denn wenn auch Menschen gedacht haben mögen, dass das traditionelle Glücksspiel auch in Las Vegas aussterben würde, die neusten Zahlen beweisen das Gegenteil. Insgesamt 39,7 Millionen Besucher fanden im letzten Jahr ihren Weg nach Las Vegas.

Las Vegas hat mit einem hohen Druck zu kämpfen. Nicht nur, dass die Glücksspielinsel Macau zum größten Konkurrenten für Las Vegas geworden ist, auch die Online Casinos steigern den Druck auf Nevadas Glücksspielmekka. Die Besucherzahlen des letzten Jahres beweisen hingegen, dass die Maßnahmen in Las Vegas bei den Gästen gut ankommen. Neben dem beliebten Glücksspiel hat Las Vegas ein umfassendes Unterhaltungsangebot zu bieten, weshalb viele Besucher wohl ihren Weg in die amerikanische Glücksspielmetropole finden.

Das Rekordergebnis der fast 40 Millionen Besucher erfüllt vor allem auch die Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA), die verantwortlich für die Veröffentlichung dieser Zahlen ist, mit Stolz, so ließ es der Präsident der LVCVA durchblicken. Für die Verantwortlichen in Las Vegas zeigen die Zahlen deutlich auf, dass die Mühen der Betreiber und der Vorsitzenden sich in den vergangenen Monaten auszuzahlen scheinen, denn diese resultieren in diesem enormen Besucheranstieg. Es konnte ein Wachstum in Höhe von 2,1 Prozent von 2011 zu 2012 verzeichnet werden.

Neben dem scheinbar noch immer beliebten, traditionellen Glücksspiel haben auch die Tagungs- und Konferenzmöglichkeiten die Touristen in die Stadt gelockt, ebenso wie das umfassende Unterhaltungsangebot. Die Prognosen für das nächste Jahr sehen weiteres Wachstum vor und die Verantwortlichen blicken positiv gestimmt in die Zukunft der Glücksspielmetropole, auch wenn der Druck durch die Konkurrenz im Internet weiterhin bestehen bleiben wird.

Gigantische Glücksspielstadt in Russland

Gigantische Glücksspielstadt in Russland

Die Regierung investierte Meldungen zu Folge insgesamt zwei Milliarden Euro, um eine riesen Glücksspielstadt im Osten Russlands zu schaffen. Das Projekt ist bereits unter dem Namen "Las Vegas am Pazifik" bekannt und soll bereits in absehbarere Zeit fertiggestellt werden.

In Russland herrschen seit 2009 strenge Regelungen in Bezug auf das Glücksspiel im Land. Das Glücksspiel hat viele Menschen vor Ort in den Ruin getrieben und der Präsident Wladimir Putin hatte alle Casinos im Land schließen lassen und vier Sonderzonen eingerichtet, in denen das Glücksspiel weiterhin erlaubt blieb. Dieses Verbot hatte auch für das Land und die Regierung negative Folgen, nicht nur das Abrutschen der Glücksspielszene in die Illegalität, auch der Verlust hoher Summen, die vorher durch das Glücksspiel in Russland umgesetzt werden konnten.

Mit den Plänen rund um das "Las Vegas am Pazifik" erhofft sich das Land nun wohl auch die asiatische Glücksspielgemeinde anzulocken und in die Hallen der eigenen Glücksspieltempel zu locken. Allerdings birgt das Glücksspiel weiterhin Gefahren. So warnen Experten vor Kriminalität, Betrug und Geldwäsche und vor der zunehmenden Spielsucht, die schwere Folgen für die Bürger im Land mit sich bringen könnten.

Der geplante Ort für den Bau der vielen Casinos in Russland ist die Ameisenbucht am Pazifik. Hier soll das Projekt innerhalb der nächsten vier Jahre realisiert werden. Einige Große Casinobetreiber haben bereits ihr Interesse bekundet, doch es gibt auch Gegner, die sowohl die Natur schützen als auch vor den Gefahren warnen wollen. Die Bucht als malerisches Erholungsgebiet wäre dann nicht mehr vorhanden und vor allem die Anwohner der Region haben Zweifel, denn die schöne Umgebung würde damit zerstört werden und die Plätze, auf denen die eigenen Kinder spielen können, würden somit eingegrenzt werden.

Der Bau solch riesiger Glücksspielstädte scheint derzeit ein Trend zu sein, der im asiatischen Raum seinen Anfang genommen hat. Vor allem in Macau und Japan wurde Projekte dieser Art in der Vergangenheit realisiert, so dass der Pazifikraum in den Vergangenheit eine gute Fläche geboten hat, um die Branche vor Ort boomen zu lassen. Für die Regierung bietet jedoch das geplante Projekt Grund genug, um auch den Ausbau der Infrastruktur vorzunehmen und die Umgebung für die Bewohner attraktiv zu gestalten, um Abwanderungen zu verhindern.

Las Vegas rüstet in Sachen Unterhaltung auf

Die Glücksspielstadt will sich der wirtschaftlichen Flaute nicht geschlagen geben und will nach wie vor ein Anlaufpunkt für Urlauber sein.

Deswegen möchte man auch neue Sehenswürdigkeiten für die Hauptflaniermeile, sprich ein neues Vergnügungs- und Einkaufszentrum von dem Unternehmen "Caesars Entertainment Corporation", einführen, so soll wieder Geld in die Kassen gespült werden.

Dieses Vorhaben will man in zwei Jahren in die Tat umsetzen. Dieser Komplex nennt sich "Linq" und beinhaltet Einkaufsmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen und Unterhaltungsgelegenheiten, welcher Einwohner und Gäste anlocken soll.

Er ist 18.000 Quadratmeter groß und 400 Millionen Euro schwer und soll frischen Wind in den Eingangsbereich des Casinos "Caesars Palace" bringen.

Er spricht besonders Menschen zwischen 21 und 45 Jahren an und bis in vier Jahren will man diese Zahl auf 52 Prozent erhöhen. Doch als Blickfang und hauptsächliche Unterhaltung will man ein Riesenrad, das das in der britischen Hauptstadt noch übertreffen soll, etablieren.

Das Riesenrad in Vegas soll rund 170 Meter hoch sein und rund dreißig Kabinen haben, in denen jeweils 40 Menschen untergebracht werden können. Es soll "Las Vegas High Roller" genannt werden und den Fahrgästen eine unvergessliche Aussicht auf die Stadt bieten.

Ein Fußgängerweg auf der Nordseite dieses Komplexes bringt den Besucher vom "Carnaval Court" des Unternehmens "Harrahs" durch das Hotel und Casino "Imperial Palace" vom Erlebniszentrum bis zum "Flamingo Las Vegas", welches im Süden der Stadt liegt.

Das Gesicht der oben erwähnten Flaniermeile soll durch die Errichtung des Unterhaltungskomplexes nachhaltig verändert werden. Die Bauarbeiten will man schon in Kürze beginnen, damit das Zentrum in zwei Jahren seinen Betrieb aufnehmen kann.

Der Vorsitzende und Präsident des erstgenannten Unternehmens ist optimistisch und sagt, dass dieses Zentrum ein neuer Anlaufpunkt in Sachen Unterhaltung und Kurzweil im Mittelpunkt der Flaniermeile wird.

Wenn alles gut geht, kann man sich in zwei Jahren dort die Zeit vertreiben.

In Laos entsteht ein neues Casino-Zentrum

Ein neues Casino-Zentrum soll der bescheiden lebenden Casino Zone Ton Pheung helfen, durch eine Neustrukturierung ein zweites Macao zu werden, doch mache Bewohner sehen dies gar nicht gern. Die Landschaft von Laos wird durch eine große goldene Kuppel auf der anderen Seite des Flusses Mekong beherrscht.

Von der ehemaligen Hauptstadt des Königreiches Lanna, welche nun ein Thai-Port ist, erreichen die Gäste die Schiffe mithilfe eines Bootsstegs, dieser Hafen wurde von einem Handelsunternehmen aus China gebaut.

Die Gäste werden jede Viertelstunde mit den schnellen Wasserfahrzeugen über den Fluss transportiert. Wenn sie dort angekommen sind erreichen sie ein Gebäude, das über einer prachtvolle Kuppel verfügt und einen chinesischen Drachen auf der Treppe hat. Dies ist die Einwanderungsbehörde, die auch den Eingangsbereich der Casino Zone Ton Pheung in Laos darstellt.

Hier wird man herzlich im Golden Triangle, der glänzenden und neuen Glücksspielstadt, dem neuen "Macao des Mekong" begrüßt. Doch dieser Tempel zum Eintritt ist der einzige übrig gebliebene Schein von Autorität, den die laotische Regierung in dieser Chinesischen Sonderwirtschaftszone hat.

An den Gestaden des Mekong befinden sich die schnellen Boote chinesischer Geschäftsleute, der Investoren, Spieler und Urlauber. Manche sind nicht über den üblichen Reiseweg hierher gekommen, nämlich über das Nachbarland Thailand, sondern sie haben den Landweg über die chinesische Provinz Yunnan genutzt.

Man befindet sich zwar in Laos, doch die guten Hotels, die Restaurants, die Geschäfte und das Zahlungsmittel sind allesamt chinesisch. In der Casino Zone laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, sie hat eine Fläche von rund 3.000 Hektar. Man hat den Eindruck, sich in einem kommerziellen Zweig von China zu befinden.

Aber diese hat sich die laotische Gerichtsbarkeit zu Nutze gemacht. In dieser Sonderwirtschaftszone habe man, laut einem Casino-Chef, eine individuelle Regierung. Eine Gruppe von Investoren aus China hat das Ziel, das klassische Image von Goldenen Dreieck zu ändern, in ein "Macao auf dem Mekong."

So möchte man Spieler, Urlauber und Geschäftleute anziehen. Wenn das Unterhaltungszentrum Ende de nächsten Jahres fertig gestellt ist, dann hat es zwei Golfplätze, Karaoke-Bars, Schwimmbäder, Hotel, Einkaufszentren und Vieles mehr. Doch es kommt nicht von ungefähr, dass das erste Gebäude dieser Zone ein Casino ist, denn Glücksspiel ist in Thailand und China nicht gestattet.

Zuerst wird für zwischen 200 und 300 Millionen Dollar eine Straße in die nächste Stadt der Region errichtet. Das ganze Projekt soll mehr als 2 Milliarden Dollar schwer sein. Darin enthalten sind über 50 Pläne, die bis 2020 beendet werden sollen.