Tombola als illegales Glücksspiel

In Sangerhausen wird in diesen Tagen weiterhin über das veranstalten von Tombolas diskutiert. Der Grund dafür: Einem Gymnasium wurde das Veranstalten einer Tombola in der Schule verboten. Als Grund für dieses Verbot wurde angegeben, dass es sich beim Veranstalten einer Tombola um illegales Glücksspiel handle.

Unverständnis bei den Politikern

Der Verkauf von Losen wurde als illegal eingestuft, wodurch die Tombola an dem Sagerhäuser Gymnasium nicht durchgeführt wurde. Die Politiker Burkhard Lischka (SPD), Marco Tullner (CDU) und Holger Stahlknecht (CDU) reagieren mit Unverständnis. Durch diesen Vorfall haben die Koalitionspolitiker es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Rechtsgrundlagen für gemeinnützige Lotterien neu auszurichten.

Spielraum nicht ausgenutzt

Während die einen sich aufregen, reagieren die anderen mit Vorwürfen des Wiederspruchs. SPD-Innenexperte Rüdiger Erben kann die Aufregung der Kollegen nicht recht nachvollziehen. Grund hierfür: Stahlknecht habe selbst in 2012 in einem Erlass festgelegt, dass Minderjährige nicht an Lotterien teilnehmen dürfen, egal ob gemeinnützig oder nicht.

Nach Meinung von Erben, würde der Glücksspielstaatsvertrag das jedoch gar nicht so streng vorsehen und den Politikern eigentlich ausreichend Spielraum lassen. Dass dieser Spielraum vorliegend nicht genutzt wurde, dafür sieht er seine Kollegen in der Verantwortung. Er steht dem Auwand kritisch gegenüber, der nun betrieben werden soll, um künftig eine Tombola an Schulen möglich zu machen, vor allem wenn diese, wie zumeist, für den guten Zweck ist.

Tipp: Wer sein Glück statt bei einer Tombola online versuchen will, der sollte sich vorher unsere Tests der besten Online Casinos ansehen.