Glücksspiel-Werbeverbot für Merkur

Glücksspiel-Werbeverbot für Merkur

Jeden Abend auf den Sendern Pro7 und Sat1 wird den Zuschauern von Seiten der Sonne ein glücklicher Abend gewünscht. Nun sorgt jedoch eben dieser freundliche Gruß für Probleme, denn es wird derzeit geprüft, ob das Unternehmen mit diesem abendlichen Gruß im Fernsehen gegen das Glücksspiel-Werbeverbot verstoße.

In Deutschland gilt das Glücksspiel Werbeverbot für alle Anbieter von Glücksspiel. Hier ist das Bewerben des eigenen Angebots komplett untersagt. In dem Spot auf Pro7 und Sat1 wird zwar nicht direkt ein Glücksspielangebot von Seiten Merkur Entertainment beworben, jedoch ist das Logo des Anbieters allseits bekannt und lediglich das Erscheinen des Logos im Fernsehen könnte als Werbung gelten und daher verboten sein. Dieses Verbot ist im Glücksspielstaatsvertrag festgelegt.

Der spezielle Fall wird nun von den entsprechenden Behörden überprüft. Bisher wurde noch nicht festgelegt, ob es sich bei dem Sonnen-Spot tatsächlich um direkte Werbung oder eher um einen Imagefilm handle. Dass das Logo eindeutig der Gauselmann-Gruppe zugeordnet werden kann ist für die Behörden klar festgelegt, jedoch steht die Gauselmann-Gruppe letztlich auch nicht nur für Glücksspiel, sondern für unzählige andere Angebote, die das Unternehmen vertritt.

Aus dem Hause Gauselmann wird direkt klargestellt, dass es sich bei dem Sonnen-Spot nicht um Werbung handle, sondern damit lediglich einer Image-Kampagne nachgegangen wird, die das Unternehmen bekannter machen soll. Auch von Seiten der Pro7Sat1-Gruppe wurde die Aussage untermauert. Klar unterstrichen wird diese Meinung außerdem durch die Aussage, dass bei dem Spot keine Produkte in den Vordergrund gehoben und beworben werden, sondern lediglich das Logo des Unternehmens auf dem Bildschirm erscheint. Die Aufsichtsbehörden müssen nun hierzu eine Entscheidung treffen.