Glücksspielsteuerbericht von William Hill

Laut des Glücksspielsteuerberichts von William Hill, würde die Steuererhöhung in Großbritannien für den dortigen Glücksspielmarkt weit reichende Folgen haben und diese seien nicht unbedingt positiv.

Mit der Einführung einer neuen Steuer für Online Glücksspiel, würde sich auf dem Online Glücksspielmarkt einiges tun. Laut Prognose hätte dies vor allem zur Folge, dass die Spieler such aufgrund dessen mehr auf den Schwarzmarkt konzentrieren würden, also auf nicht legalisierten Seiten Spielen würden, um der Steuer zu entgehen. Dies hätte zur Folge, dass der regulierte Markt kaum beansprucht würde und kleine Glücksspielanbieter hätten somit auf dem Markt kaum noch eine Chance.

Einzelheiten des besagten Glücksspielsteuergesetzes wurden nun öffentlich gemacht. Geplant sei die Einführung der zusätzlichen Steuer von Seiten des britischen Schatzamtes. Bei diesem wurde der Bericht, welcher von den Rechnungsprüfern Deloitte vorgenommen wurde, nun eingereicht.

Die Einführung der veränderten Steuer für das britische Online Glücksspiel soll zum Schutze der Spieler erfolgen, so sieht es die Regierung vor. Jedoch wird dieses Ziel laut des Berichts nicht unbedingt erreicht, da die Prognose besagt, dass viele Kunden sich dem Schwarzmarkt zuwenden würden, was wiederum den Spielerschutz ganz und gar nicht garantieren würde.

In Zahlen ausgedrückt, soll die britische Steuer auf Online Glücksspiel auf 15 Prozent erhöht werden. Als Folge daraus würde resultieren, dass etwa 40 Prozent der Glücksspielgelder an illegale Glücksspielanbieter gehen würden, anstelle in die Staatskassen zu fließen. Bisher galt die Steuer in Höhe von 15 Prozent des Bruttoverdienstes nur für Glücksspielanbieter mit Sitz in Großbritannien.

Einige Unternehmen umgingen dieses Gesetz, indem sie ihren Firmensitz zum Beispiel nach Gibraltar legten und von dort aus ihre Angebote machten. In Zukunft sollen jedoch alle Anbieter, die ihre Dienstleistung an Spieler aus Großbritannien anbieten, lizensiert werden und dann die noch nicht festgesetzte Steuer bezahlen, diese soll sich im Bereich zwischen 10 und 15 Prozent befinden.

In dem Glücksspielsteuerbericht wird deutlich gemacht, dass vor allem kleinere Glücksspielanbieter nicht in der Lage wären, eine Steuer in Höhe von 10-15 Prozent zu begleichen. Die meisten würden schon bei einer Steuer in Höhe von 5 Prozent vom Markt verdrängt werden. Dies würde automatisch dazu führen, dass auch Spieler sich vom geregelten Glücksspielmarkt abwenden und dem Schwarzmarkt zuwenden würden.

Damit würde weder der Spielerschutz garantiert werden, noch würde es dem Staat in Bezug auf die Einnahmen etwas bringen. Ob der Glücksspielsteuerbericht die Entscheidung in Bezug auf die Steuer noch beeinflussen wird, wird sich in der nächsten Zeit entscheiden.