Zypern will neuen Weg einschlagen

Erst neulich hat die zypriotische Regierung einen Antrag bei der Kommission der EU vorgelegt, dies hat den Zweck, das Online Glücksspiel auf der geteilten Insel zu untersagen. Schon im Bälde wird die Insel darüber in Kenntnis gesetzt werden, ob das Verbot Gültigkeit erlangen kann oder eben nicht.

Die neue gesetzliche Vorgabe beinhaltet die Tatsache, dass die Zyprioten kein Glücksspiel wie beispielsweise Poker, Roulette oder Black Jack auch in Online Casino mehr nutzen dürfen. Doch die virtuellen Sportwetten sollen nach wie vor gestattet bleiben.

Dieser Entwurf sieht zudem vor, dass es eine Aufsichtsbehörde zum Glücksspiel geben soll, die sämtliche Wetttätigkeiten auf der Insel überwachen soll. Die Spieler sollen außerdem dazu verpflichtet werden, sämtliche Wetteinsätze mittels ihrer Kreditkarte oder anderen Zahlungsmöglichkeiten zu tätigen.

So wäre es für die Aufsichtsbehörde leichter, die Kontrolle der Glücksspielvorgänge auf der Insel im Auge zu haben. Die Regierung der Insel will die Kommission der EU im Hinblick auf das Gemeinwohl auf ihre Seite bringen.

Online Glücksspiel, welches keiner Kontrolle unterliege, sei nach Informationen der Politiker nicht ohne, weil ungesetzliche Handlungen sehr viel einfacher von Statten gehen könnten. Mit einer neuen rechtlichen Lage sollen mittels der Kontrolle dieser Vorgänge auf Zypern auch die Spieler einen Schutz bekommen.

Dieses Verbot habe laut dem Generalstaatsanwalt die Aufgabe, unrechtmäßiges Glücksspiel vorzubeugen und den Spielern Schutz zu geben.

Er ist davon überzeugt, dass die Kommission der EU die Idee bejahen werde. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Ländern Europas hat Zypern nicht vor ein Monopol im Glücksspiel zu realisieren, sondern ein neues Kontrollprinzip.