Technologien VS Betrugsgefahr

Technologien VS Betrugsgefahr

Bei dieser Technologie handelt es sich um Technik, die am Körper getragen wird. Hierzu zählt unter Anderem auch Google Glass, welche eine Brille ist, die mit einem eingebauten Computer ausgestattet ist. Dieser Computer in Form einer Brille weist ähnliche Funktionen wie ein Smartphone auf. Es können Fotos und Videos gemacht werden, Videotelefonie ist möglich und auch der E-Mailverkehr kann mit Hilfe dieses Gadgets gesteuert werden.

Google Glass befindet sich derzeit noch in der Entwicklung. Die Brille wird bisher noch nicht verkauft und wird durch dazukommende Apps stetig weiterentwickelt. Ein paar Beta-Tester und App-Entwickler haben bereits die Möglichkeit, das neue Gadget auszutesten. Auch wenn die Brille noch nicht zum Verkauf steht, so sorgte sie bereits im Vorfeld für hitzige Diskussionen.

Betrugsgefahr, Bedrohung der Privatsphäre und Gefahr für das eigene Wohl waren bisher Stichpunkte, die im Zusammenhang mit der Computerbrille gefallen sind. Noch vor Erscheinung des Geräts existieren bereits Verbote, wie beispielsweise in Groß Britannien, wo ein Verbot für die Benutzung der Brille im Straßenverkehr aufgestellt wurde. Auch haben Kinobetreiber bereits ausgeschlossen, dass die Brille in den Kinos benutzt werden darf. Es wird davon ausgegangen, dass auch die Casinobetreiber bald ihre Stimmen erheben werden.

Casinobetreiber sehen eine große Gefahr in dem technischen Highlight. Dies betrifft vor Allem Casinos mit Pokerangebot. Es gibt bereits veröffentlichte Berichte, bei denen Google Glass zum Betrug beim Poker verwendet wurde. Hierzu können die Spieler mit der Brille über einen Live-Stream das Game übertragen. Am anderen Ende kann ein Poker-Pro sitzen, der entsprechende Spielzüge vorsagt und dem Spieler auf diese Art und Weise zum Sieg verhilft. Dieses Beispiel zeigt deutlich auf, wie einfach es ist, mit dieser Brille beim Spiel zu betrügen und davor wollen sich die Casinobetreiber selbstverständlich schützen.

Las Vegas ohne Google Glass

Las Vegas ohne Google Glass

Noch bevor die Präsentation erfolgte, sorgt diese allerdings für Aufregung. In vielen Casinos in Las Vegas soll die technologische Sensation verboten werden. So wurde bereits vorab für das Caesars Palace ein Verbot der Google Glass Brille ausgesprochen. Personen, die die High-Tech-Brille bei sich tragen, werden nicht in das Casino eingelassen.

ähnlich wie Videokameras und andere Aufnahmegeräte soll die Datenbrille Google Glass in vielen Casinos in Las Vegas verboten werden. Die Spieler in Las Vegas müssen in verschiedenen Etablissements, wie dem Caesars Palace auf die Computerbrille von Google verzichten. Das Verbot wurde aufgrund der Videofunktion ausgesprochen, die die Brille inne haben soll, so ein Sprecher des Casinos in Las Vegas. Da das Verbot von Aufnahmegeräten in Las Vegas grundsätzlich gilt, wird erwartet, dass auch andere Casinos bald das Verbot für Google Glass aussprechen werden.

Bisher ist die Google Brille noch gar nicht auf dem Markt und trotzdem sorgt sie für viele Diskussionen. Die Brille wurde in einem Video des Anbieters bereits vorgestellt und für Ende dieses Jahres soll das High-Tech-Modell erscheinen, so sieht es Google vor. Da jedoch bereits bei der Präsentation deutlich wurde, dass nicht ersichtlich sein wird, ob die Brille aufnimmt oder nicht, ist das technische Gerät für die Casinos in Las Vegas schwer zu handeln und soll daher vorrangig vor Ort verboten werden. Google kündigte an, dass die Brille zum Ende 2013 erscheinen und für einen Preis von 1500 US-Dollar, also etwa 1100 Euro auf dem Markt kaufbar sein soll.

Google Glass in Las Vegas unerwünscht

Google Glass in Las Vegas unerwünscht

Neben den Gegnern wurden außerdem bereits einige Verbote aufgestellt, die die Datenbrille Google Glass betreffen. ähnlich wie bei Kameras sollen in verschiedenen Clubs, Theatern etc. Google Glass Brillen verboten werden, aus Datenschutzgründen.

Die Ablehnung der Brille wird mit Datenschutz- und Privatsphäre-Gründen gerechtfertigt. Derzeit werden vor allen Stimmen in Las Vegas laut. Hier habe man grundsätzlich bereits mit Mini-Kameras und Smartphones mit Videofunktion zu kämpfen, die in den meisten Etablissements nicht genutzt werden dürfen. Aus den gleichen Gründen soll auch Google Glass in Las Vegas verboten werden.

Verbote für Google Glass gibt es bereits einige, so wie zum Beispiel in einer Bar in Seattle. Die Kritiker warnen vor einer Dauerüberwachung durch Google Glass. Daher reihen sich nun auch Betreiber von Etablissements in Las Vegas ein. Hier seien Kameras in verschiedensten Formen schon länger ein Problem.

Eine Herausforderung sei jedoch auch Google Glass für die Angestellten nicht, denn diese kennen die meisten Tricks bereits und können auch eine Mini-Kamera in einem Lippenstift ausfindig machen. Dennoch glauben die Kritiker dass Google Glass sich in Las Vegas noch zum Problem entwickeln könnte.

Bisher wird schon vor der Veröffentlichung damit gerechnet, dass wohl noch andere Verbote für Google Glass ausgesprochen werden könnten. So wird angenommen, dass die Brille wohl auch in Theatern, Kinos und beim Autofahren verboten werden könnte. Bisher haben die Datenschützer in Europa sich noch nicht zu Wort gemeldet und dennoch gibt es unzählige Gegner und Verbote, noch bevor die Brille überhaupt auf dem Markt erhältlich ist.