Hinterzimmerglücksspiel mit Geldstrafe als Folge

Hinterzimmerglücksspiel mit Geldstrafe als Folge

Die Razzia wurde aufgrund eines anonymen Anrufs durchgeführt. Am 1. November 2013 gingen die Polizisten der Böblinger Polizeiwache dem anonymen Tipp nach und konnten eine illegale Glücksspielrunde in einem Hinterzimmer der Böblinger Gaststätte auflösen. Gespielt wurde vor Ort das Würfelspiel "Barbut", bei welchem Glück darüber entscheidet, ob die Spieler gewinnen oder verlieren und etwa drei bis fünf Euro pro Runde als Einsatz in den Topf geschmissen werden. Als die Polizeibeamten in das Hinterzimmer eintraten, fanden sie mehrere Männer um einen Tisch sitzend vor, mit Würfeln und Geld auf dem Tisch und auch Geld vor den Spielern. Damit war sofort deutlich, dass hier Glücksspiel durchgeführt wurde.

Wegen illegalem Glücksspiel verurteilt

Die Polizisten geben an, dass sie genau sehen konnten, dass die Männer vor Ort allesamt an dem Glücksspiel beteiligt waren. Der Angeklagte habe sogar das Geld von sich weg auf den Tisch geworfen. Dies passte dann auch zu der Aussage des 62-jährigen Angeklagten, nach der er an dem Spiel nicht teilgenommen hatte, sondern lediglich als Zuschauer anwesend gewesen sei. Trotz dieser Aussage wurde der Spieler verurteilt und bei der Verhandlung wurde auch klar, dass der Mann nicht das erste Mal an einem Glücksspiel teilgenommen hatte.