Bevorstehende Schließung der Spielbank Bad Kötzting

Bevorstehende Schließung der Spielbank Bad Kötzting

Ander Spielbanken konnten dies noch abfangen, jedoch scheint es bei der Spielbank Bad Kötzting ein großes Loch in die Kassen gerissen zu haben. Der Haushaltsausschuss im Bayrischen Landtag beriet nun über die weitere Vorgehensweise mit den Spielbanken. Der Spielbank Bad Kötzting wurde hierbei erst einmal eine Gnadenfrist bis zum Jahr 2017 eingeräumt, bis dahin müsste die Situation des Casinos sich verändert haben, damit keine Schließung für das Unternehmen bevorsteht.

Grund für die schwierigen Situationen rund um die Spielbanken ist vorrangig die Konkurrenz aus dem Internet. In den vergangenen Jahren haben die Spielbanken in Bayern mehr und mehr an Rentabilität eingebüßt. Die Regierungen mussten hier viel Geld investieren, damit die Spielbanken Konzepte ändern, Modernisierungen vornehmen und Bereiche neu gestalten konnten.

Auch haben die Spielbanken selber bereits Maßnahmen ergriffen, Personal gekürzt und Ausgaben reduziert, aber nicht überall waren diese Maßnahmen bisher von Erfolg gekrönt. Neben der Spielbank Bad Kötzting, die im vergangenen Jahr einen Bruttospielertrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro einbrachte, ist auch das Schicksal der bayrischen Spielbank Bad Steben ungewiss.

Schutz vor Spielsucht oder wirtschaftliche Interessen?

Die Spielbanken bringen die bayrische Regierung in eine schwierige Situation. Zum einen dienen die Spielbanken dazu, das Glücksspiel zu kanalisieren. Hier wird Glücksspiel angeboten, geschulte Mitarbeiter beobachten das Geschehen vor Ort und bei ersten Anzeichen für pathologisches Glücksspiel werden die Spieler aus der Spielbank verwiesen. Spielersperren und Kontrolle helfen dabei, die Spielsucht einzudämmen. Gleichzeitig jedoch müssen die Spielbanken natürlich auch Einnahmen generieren.

Gehäufte Spielersperren führen dazu, dass mehr und mehr Spieler ausbleiben. Hier liegt der Wiederspruch in sich, denn es können nicht mehr Einnahmen generiert werden, wenn die Spieler gleichzeitig vor der Spielsucht geschützt werden sollen. Die Politiker sind sich uneinig, wie in Zukunft in Bezug auf die Spielbanen vorgegangen werden soll. In 2017 steht jedenfalls eine Entscheidung bevor, denn hier soll darüber entschieden werden, ob die Spielbanken Bad Kötzting und Bad Steben weiterhin bestehen bleiben sollen oder nicht.

Neuer "Teilbesitzer" von Caesars Interactive

Neuer "Teilbesitzer" von Caesars Interactive

Caesars Entertainment verkaufte diese Anteile des Tochterunternehmens an Rock Gaming. Der Verkauf fand nicht öffentlich statt und dennoch musste er angegeben werden. Nun fragen sich die Glücksspielfans aus welchen Gründen Caesars Entertainment Anteile der eigenen Tochterfirma verkaufen musste oder wollte.

Das Unternehmen Caesars Entertainment ist in der Glücksspielbranche ein bekannter Name, nicht zuletzt deshalb, weil das Unternehmen als Organisator der World Series of Poker (WSOP) bekannt wurde. Die Gründe für den Verkauf der Anteile sind bisher noch unklar. Für die an Rock Gaming verkauften Anteile erhielt Caesars Entertainment ungefähr 60 Millionen Dollar.

Weitere Verkäufe sind bereits für die zweite Jahreshälfte geplant. Die Glücksspielfans vermuten, dass entweder Liquiditätsprobleme im Unternehmen vorherrschen oder dass Caesars Entertainment neue Projekte plant, für welche finanzielle Grundlagen benötigt werden.

Rock Gaming und Caesars Entertainment sind bereits vertraut mit der Zusammenarbeit, da sie bereits ein Joint Venture im Bereich der Horseshoe-Casinos in den USA eingegangen waren. Diese Casino Komplexe in Cleveland und Cincinnati wurden durch das Joint Venture gemeinsam aufgebaut. Bei Rock Gaming ist derzeit Dan Gilbert der Geschäftsführer.

Das Unternehmen ist vielleicht aus weiteren Bereichen bekannt, denn Rock Gaming besitzt das NBA Team Cleveland Cavaliers und Gilbert hat den Dienst "Quick Loans" ins Leben gerufen. Für das Unternehmen sind die Anteile an dem Tochterunternehmen Caesars Interactive eine große Bereicherung und es bleibt abzuwarten, ob eventuell noch weitere Anteile erworben werden und ob sich im Laufe der Zeit herausstellen wird, aus welchen Gründen Caesars Entertainment die Anteile an der Tochterfirma verkauft.

Spezialisierung auf Online Casino Recht von Vorteil

Die Online Glücksspiel Branche ist ein ständig wachsender und sich wandelnder Zweig der Glücksspiel-Szene. Nicht nur die Regelungen ändern sich ständig, da sich die Branche gerade im Umbruch befindet, sondern auch die entsprechenden Gesetze dazu.

Daher scheint es ratsam sich als Jurist auf den Zweig des Online Glücksspiels zu spezialisieren. Die Nachfrage soll laut Expertenmeinung sehr hoch sein und Anwälte mit Spezialisierung auf Online Glücksspiel könnten in absehbarer Zukunft gebraucht werden.

Da die Rechte und Gesetze in den verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich sind, müssen die Juristen in Bezug auf das Thema Online Glücksspiel sich auch während der ständigen Veränderungen auf immer neue Fälle einlassen. Kaum ein Fall gleicht dem anderen, womit Können als auch Interesse gleichermaßen gefragt sind. Die Gesetzesgrundlagen müssen sicher gekannt und beherrscht werden, so dass die Juristen ihre Auftragsteller nach deren Wünschen vertreten können.

In Amerika herrscht wie in vielen anderen Ländern auch eine unterschiedliche Meinung zum Thema Online Glücksspiel. Hier geht es für die spezialisierten Juristen hauptsächlich darum, die Anbieter von Online Glücksspiel vor der Verfolgung durch die verschiedenen staatlichen Behörden zu schützen.

Einige Fälle, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigen wurden in Amerika in der letzten Zeit publik gemacht. Es gibt zum Thema Online Glücksspiel im Allgemeinen zwei ausgeprägte Seiten: die eine, die sich für die Legalisierung von Online Glücksspiel ausspricht und dann die gegnerische Seite. Die Regelungen zu diesen Themen werden jeweils für das entsprechende Land getroffen.

In Deutschland ist derzeit das Thema aktuell, dass die Regelungen in Bezug auf das Online Glücksspiel denen des Europäischen Gerichtshofs wiedersprechen. Wenn beide Gesetze nicht konform gehen, wird deutlich, dass dringend an den Gesetzen gearbeitet werden muss. Daher soll es nun mehr neue Regelungen geben. Bisher sind die Betreiber von Internetportalen in Deutschland noch einmal um eine Strafe drum herum gekommen. Im Folgenden muss geprüft werden, inwieweit die neuen Regelungen sich mit den EU-Gesetzen decken werden, um diese dann im Folgenden als Grundlage zu nehmen, auch in Fällen mit dem Thema Online Glücksspiel.

Auch für die Betreiber der Glücksspielbranche untereinander sind die Juristen mit der Online Glücksspiel Spezialisierung von enormer Wichtigkeit. Die Fusionen zwischen den großen Unternehmen, werden für die meisten Anbieter zunehmend interessanter. Da Fusionen auch auf rechtlicher Grundlage basieren, sind hier gute Juristen der Branche von Vorteil. Der Berufsgruppe scheint daher eine rosige Zukunft bevor zu stehen.

Europäischer Gerchitshof bremst Anbieter von Internet Casinos

Der europäische Verband der staatlichen Lotteriegesellschaften reagiert positiv auf den gestrigen Entscheid des europäischen Gerichtshof über nationale Glücksspielmonopole. Die höchsten europäischen Richter entschieden, dass EU Staaten in Zukunft private Sportwetten im Internet einschränken dürfen, so sollen Straftaten im Internet verhindert werden. Unternehmen, die bei Sportbewerben und beteiligten Mannschaften als Sponsor auftreten, könnten Wettausgänge beeinflussen und so die eigenen Gewinne erhöhen. Aus diesen Gründen kann laut Urteil das Online Glücksspiel ausserhalb des Monopols verboten werden.

Die Begründung des gefällten EuGH-Urteils in Portugal fällt zum ärger des Online-Wettanbieters Bwin deutlich aus. Somit fordert Bwin eine zeitgemäße Regulierung des Online Glücksspiels und verwies darauf, dass Verbote im Internet ohnehin nicht viel bringen würden, ausserdem könnten Anbieter wie Bwin Spiele im Internet genauso kontrollieren wie staatliche Monopole.

Bwin ist eine Börsenorientierte Firma hinter der österreichisches Kapital steckt und mit einem Firmensitz in Gibraltar operiert, somit gilt Bwin als der größste Internet Glücksspielanbieter europaweit. Die Bwin-Aktie hat nach diesem Urteil innerhalb von vier Stunden fast acht Prozent an Wert verloren. Nach der gestrigen Entscheidung des Gerichts kann ein Glücksspielmonoplo helfen, die Betrugsgefahr einzudämmen, somit rechtfertige dies die Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit. Bezüglich Portugal als Online-Glücksspielmarkt sei das Urteil außerdem verschmerzbar.

Als schärfster Verteidiger des Glücksspielmonopols gilt Deutschland, denn 2008 wurden deutschlandweit alle Internetwetten vollständig verboten. In Frankreich und Italien wurden die Beschränkungen im Glücksspielbereich in den letzten Jahren abgebaut. In den USA und in Norwegen sind Online Casinos komplett verboten, hier werden die Zahlungen an Glücksspielanbieter sogar verunmöglicht, um das Verbot durchzusetzen.

Mit Freude wurde der Entscheid des Europäischen Gerichtshof auch von Swisslos in Basel aufgenommen.Laut Sprecher Willy Mesmer, bestötigt die Tradition, dass die Glücksspieleinnahmen für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

In der Schweiz ist bisher die telekommunikationsgestützte Durchführung von Glücksspielen, insbesondere mittels Internet verboten. Dieses Gestetz war jedoch bisher nicht durchsetzbar und da illegale Glücksspielangebote von ausländischen Anbietern in der Schweiz zunehmen, wurde bereits von der Eidgenössischen Spielbankenkommission im April vorgschlagen, dass zukünftig einige Internet Casinos unter strengeren Auflagen erlaubt werden sollen. Außerdem soll auch das illegale virtuelle Glücksspielangebot mit technischen Maßnahmen eingeschränkt werden.

In der Schweiz dürfen bisher nur Swisslos und die Lotterie Romande Wett- und Lotteriespiele anbieten. Obwohl es illegal ist, kann man in der Schweiz ohne große Probleme bei ausländischen Anbietern übers Internet wetten. So wird man beispielsweise auf der Internet-Seite von Bwin sofort auf diverse Zahlungsmöglichkeiten mit Schweizer Franken hingewiesen.