Neuigkeiten von Amaya

Neuigkeiten von Amaya

Schon seit geraumer Zeit ist der Aktienverkauf von Amaya-Aktien dauerhaft im Gespräch. Neusten Informationen zu Folge gibt es in diesem Bereich nun ganz neue Entwicklungen. Den Meldungen nach soll es nun einen neuen Einzelanleger geben, der sich umgerechnet €143 Millionen Anteile am Online Poker Unternehmen gesichert haben soll. Damit erhält der neue Anleger einen enormen Einfluss.

Um wen handelt es sich bei dem neuen Aktienbesitzer?

  • Tang Hao aus Hongkong
  • Investor habe mehr als 9,1 Millionen Aktien zu je C$22,40 erworben
  • das Gesamtvolumen beträgt C$203,96 Millionen beziehungsweise 6,25% aller Aktien
  • chinesischer Investor hielt zuvor schon fast 5% der Aktien
  • mit knapp über 16,5 Millionen Aktien hält Hao nun insgesamt 11,19% am Unternehmen

Größter einzelner Aktionär bei Amaya

Der neue Investor aus China sorgt für Aufsehen. Der Grund dafür: mit dem Kauf des neuen Aktienpakets gilt Hao als größter einzelner Aktionär bei Amaya. Es ist noch gar nicht lange her, dass David Baazov sich von seinem Amaya-Aktienpaket getrennt hat, fast komplett. Kurze Zeit danach wurden nun die neuen Meldungen rund um die neuen chinesischen Einzelaktionär bekannt.

Grund für Spekulationen

Bisher gibt es kaum Informationen über den neuen Amaya-Aktienbesitzer Tang Hao. Der Investor stammt aus Hongkong, das ist bisher die Hauptinformation. Weitere Details rund um den Käufer sind bisher noch nicht bekannt geworden. Die einzige öffentliche Meldung bisher war, dass der Investor nun, nach dem Aktienkauf, eine neue Firma mit dem Namen Discovery Key Investments Limited (DKI) gegründet haben soll. Die wenigen Informationen sorgen dafür, dass viel spekuliert wird. Während auf der einen Seite die Rede davon aus, dass die Erschließung des asiatischen Marktes ein durchaus positives Ziel sein könnte, so vermuten andere, dass zwischen Hao und Baazov eine Verbindung besteht.

Entscheidungen in Luzern in der Kritik

Entscheidungen in Luzern in der Kritik

Von Seiten des Verwaltungsrats wurde der Chinese Yunfeng Gao als Investor für das Casino Luzern abgelehnt. Diese Entscheidung sorgt in der Stadt für Diskussionen. Hierbei geht es jedoch nicht mehr nur um diese Entscheidung, sondern auch um grundlegende Themen, wie die Beteiligung der Stadt Luzern am Casino. Mit einem Anteil in Höhe von 11 Prozent gilt die Stadt Luzern als größte Aktionärin.

Die städtische Beteiligung am Casino wird mit Skepsis betrachtet. Auch die Entscheidung des Verwaltungsrats stieß sauer auf, denn die Begründung für die Ablehnung von Gao als Investor bezog sich vornehmlich auf die regionale Verankerung des Casinos. Experten jedoch meinen, dass Gao als Investor eine kluge Entscheidung gewesen wäre, denn so hätte man den Rückgang der chinesischen Besucher in Luzern vielleicht aufhalten oder dem entgegen wirken können.

Aktienbesitz ohne strategische Ziele

Die Ablehnung von Gao als Investor sorgt nun dafür, dass das Thema weiterhin diskutiert wird. Hier geht es vor allem um den Aktienbesitz der Stadt Luzern. Die Aktien des Casinos würden heute kaum noch Gewinn abwerfen und da die Stadt keine strategischen Ziele zu verfolgen scheint, wäre es nach Angaben von Peter With sinnvoll, diese Aktien zu verkaufen. Während der Stadtrat den Verkauf der Aktien in Betracht zu ziehen scheint, hatte das Parlament sich bereits im Jahr 2014 dagegen entschieden. Dennoch will Wirth es nun erneut probieren und davon überzeugen, dass der Aktienbesitz der Stadt am Casino nicht richtig ist. Bisher ist nicht klar, ob dieser Vorschlag im Parlament auf offene Ohren stoßen wird.

Attraktivität der Casinoaktien in Zahlen:

  • 2008: 450 Franken für den Titel
  • 2015: fast auf die Hälfte reduziert
  • Anfang 2017: zwischen 310 und 350 Franken pro Aktie
  • rund 85 000 Franken Dividende pro Jahr

Die jährliche Dividende von rund 85.000 Franken im Jahr, ist im Vergleich sehr niedrig. Die Stadt hält weitere Beteiligungen, zum Beispiel an öffentlichen Parkhäusern, bei denen die Dividende weitaus höher ist. Dies ist ein weiterer Grund, warum die Beteiligung der Stadt am Casino bei einigen für Unverständnis sorgt. Peter With hat sich vorgenommen, nun hinsichtlich der Casinobeteiligung, einen weiteren Vorstoß zu wagen. Dieser wird aktuell vorbereitet. Es bleibt spannend, wie das Ergebnis ausfallen wird. Noch ist nicht vorauszusehen, in welche Richtung die Entscheidung der Mehrheit des Parlaments gehen wird.

Glücksspielboom in Griechenland

Glücksspielboom in Griechenland

Der Standort in Mazedonien, in der Nähe der Stadt Thessaloniki, wurde von Seiten des österreichischen Unternehmens erst im Herbst letzten Jahres erworben und zwar genau aus dem Grund, dass bekannt war, dass die Nachfrage nach Glücksspiel in Griechenland besonders gro? ist. Griechenland verfügt lediglich über drei Casinos und diese können sich über gut laufende Geschäfte freuen. Während die Nachfrage immer weiter zu steigen scheint, müssen die Betreiber sich über Platzprobleme und eine Vergrö?erung des Angebots Gedanken machen.

Die übernahme des Casinos FlaminGO erfolgte erst im Herbst des letzten Jahres. Bisher wurden 40 Millionen Euro in das Casino investiert, weitere Investitionen sollen laut Novomatic folgen. In Zukunft soll die Spielflächen weiter ausgebaut werden und auch Arbeiten an dem Hotel sind von Seiten des neuen Betreibers geplant. Statistiken zu Folge verfügt das Casino über einen regen Besucherzulauf, insgesamt 1500 Gäste können pro Tag in dem Casino in Mazedonien begrü?t werden, so der Durchschnitt. Griechenland scheint für den österreichischen Glücksspielkonzern ein vielversprechender Konzern zu sein.

Das Glücksspiel ist in Griechenland streng reguliert. Neben den drei Casinos gibt es au?erdem eine begrenzte Anzahl an Lizenzen für Spielhallen. Auch hier mischt Novomatic mit und betreibt insgesamt 33 von 65 genehmigten Automatenspielhallen in Griechenland. Von Seiten Novomatics ist es geplant in naher Zukunft sechs weitere Etablissements dieser Art zu eröffnen. Novomatic ist in Griechenland als Betreiber somit sehr bekannt und gilt als zweitgrö?ter, österreichischer Investor in Mazedonien.

Der Konzern Novomatic hat sich nun als Sponsor den dreifachen Formel-1-Weltmeister Niki Lauda ins Boot geholt. Dieser hatte nach eigenen Angaben vorher keinerlei Berührungspunkte mit dem Glücksspiel, jedoch gibt er sich selbst beeindruckt über die Modernität des Unternehmens Novomatic. Zwischen den beiden Parteien wurde nun ein 4-Jahres-Vertrag geschlossen, nach dem Lauda im Jahr zehn Auftritte vor Ort im Casino absolvieren muss. Der erste Auftritt war ein voller Erfolg und die griechischen Gäste zeigten sich begeistert.

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Lizenz für Merkur in Sachsen Anhalt

Das Geschäft mit den Spielbanken war in Sachsen Anhalt besonders kompliziert, denn unter dem alten Betreiber warfen die Spielbanken in Magdeburg, Halle und Wernigerode keinen ausreichenden Gewinn ab und mussten vorerst geschlossen werden. Diese Schließung bedeutete die Kündigung unzähliger Mitarbeiter und fehlende Einnahmen in den Staatskassen.

Nachdem der erste Investor ein Reinfall für die Spielbanken war und dieser die Spielbanken nicht aus der Misere retten sondern sie eher noch weiter reinreiten konnte, sollte nun nach einem seriösen Investor gesucht werden. Hierzu wurde eine europaweite Ausschreibung angefertigt. Vergeben werden konnte die Lizenz nun an die Tochterfirma der Gauselmann Gruppe, an die Casino Merkur-Spielothek.

Als neuer Betreiber müssen hier für die Lizenz nun 15.000 Euro an Gebühren gezahlt werden. In Sachsen Anhalt ist man nun guter Dinge, dass der Casinobetrieb in Zukunft sich auch vorteilhaft für die Staatskassen auswirken könnte. Von Seiten Merkurs wurde bereits angekündigt, dass man vorhabe Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro zu tätigen.

Die Casino Merkur-Spielothek GmbH gilt als vertrauenswürdiges und anerkanntes Unternehmen. Insgesamt 6.300 Personen sind bei Merkur beschäftigt und vor zwei Jahren zeigte die Bilanz des Unternehmens einen Umsatz in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Vorrangig ist Merkur durch den Betrieb von Spielhallen bekannt.

Für den Betrieb der Spielbanken sind in Sachsen Anhalt laut des Unternehmens bereits zwei Standorte vorgesehen, auf die man sich einigen konnte. Bei diesen handelt es sich um einen Standort in Magdeburg und einen in Günthersdorf. über einen dritten Standort für eine Spielbank wird vorerst noch beratschlagt. Bereits im nächsten Jahr soll der Spielbetrieb in der ersten Spielbank aufgenommen werden.

Vorbei mit der Epic Poker League

Vorbei mit der Epic Poker League

Es gab Pokerevents für 20.000 Dollar und für eine Million Dollar, darunter wurde nichts angeboten. Auch der Name der Plattform machte keinen guten Eindruck bei den Pokerfans, so dass das Aus der Plattform für viele schon von Anfang an absehbar war.

Auf der Webseite von EPL ist es nun offiziell, das Projekt ist gescheitert und die Unternehmer mussten Insolvenz anmelden. Für viele war dieses Ende schon früh absehbar. Gerade in der letzten Zeit gingen Gerüchte um, dass das Unternehmen pleite sei. Geplante Turniere fanden nicht statt und wurden verlegt, ein Hinweis darauf, dass das Unternehmen sein Vorhaben nicht realisieren kann.

Erst wurde die Plattform zum Verkauf ausgeschrieben und nun wurde öffentlich Insolvent angemeldet, weshalb es auch fraglich ist, ob ein möglicher Investor für dieses Projekt überhaupt auf den Plan treten wird.

Kritiker sind nicht überzeugt davon, dass ein anderer Investor wieder Schwund in die Sache bringen könnte. Der Name gibt an, dass epische Pokerturniere durchgeführt werden, die ersten Turniere jedoch kamen bei den Pokerfans nicht unbedingt gut an. Bei den angekündigten Pokerevents blieben viele Besucher aus und auch das Pokerspiel an sich war nicht sonderlich beeindruckend. Die teilnehmenden Spieler sorgten mit verschiedenen Skandalen für Aufruhr, doch Poker erster Klasse bekamen die Zuschauer hier nicht geboten.

Das Projekt kann abschließend als wenig erfolgreich bezeichnet werden. Zwar verfolgten die Macher wohl einen Plan dahinter, jedoch kam dieser bei der Pokerszene nicht gut an. Das Unternehmen machte so Negativschlagzeilen und fand nur wenig begeisterte Kunden. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Schwester des Pokerstars Howard Lederer.

Schon vorher hatte die Frau nicht sonderlich viele Fans, doch der Misserfolg von der Epic Poker League wird nun vermehrt dazu beitragen, dass ihr Image noch mehr Schaden genommen hat. Der Erfolg bleibt auf ganzer Linie aus, womit das Aus der Epic Poker League besiegelt ist.