Kampfansage für ausländische Glücksspielbetreiber

Kampfansage für ausländische Glücksspielbetreiber

Diese Regelung wird allerdings von Seiten einiger Glücksspielanbieter umgangen, indem diese über Lizenzen im Ausland verfügen und ihr Angebot dennoch in österreich präsentieren. Die Problematik ist schon seit geraumer Zeit bekannt, bisher wurden jedoch hier keine Maßnahmen ergriffen. Aus diesem Grund hat man sich nun dazu entschieden das Problem anzugehen. Geplant ist es mit Internetsperren gegen die ausländischen Glücksspielbetreiber, wie zum Beispiel MrGreen, William Hill, bet-at-home, usw., vorzugehen.

Das österreichische Glücksspielmonopol wird von Seiten vieler Anbieter kritisiert. Nach diesem Monopol gibt es aktuell in österreich lediglich zwei Anbieter, denen die Präsentation von Online Glücksspiel gestattet ist. Diese Anbieter sind die Casinos Austria und die österreichischen Lotterien. Von Seiten der ausländischen Anbieter wird das Glücksspielmonopol jedoch als europarechtswidrig bezeichnet. Die ausländischen Anbieter fühlen sich im Recht, da ihrer Meinung nach das Online Glücksspielangebot deshalb nicht illegal sei, weil die Anbieter über Lizenzen aus Gibraltar und Malta verfügen würden.

österreich beharrt auf das Vorgehen gegen illegales Glücksspielangebot

Nach Meinung des österreichischen Finanzministeriums jedoch sei das Angebot von Online Glücksspiel von Seiten der im Ausland lizensierten Anbieter illegal. In österreich gelte die Regelung, dass nur Betreiber mit heimischer Lizenz vor Ort ihr Glücksspielangebot präsentieren dürften. In Zukunft soll nach Angabe des Finanzministeriums im Allgemeinen mehr gegen die aktuelle Situation in Bezug auf das Online Glücksspiel vorgegangen werden. Hier seien auch Pläne auf EU-Ebene vorgesehen.