Gewinnwahrscheinlichkeit beim BlackJack

Gewinnwahrscheinlichkeit beim BlackJack

Beim BlackJack haben die Ereignisse der ersten Runde Einfluss auf die nächste Runde, da die Karten, die in der ersten Runde genutzt wurden, in der zweiten Runde nicht mehr verwendet werden. Genau aus diesem Grund gibt es beim BlackJack ein System, welches bei Beherrschung durchaus funktioniert, allerdings in den Casinos nicht gerne gesehen ist: das Kartenzählen.

Das Kartenzählen ist ein System, bei dem die Wahrscheinlichkeit auf einen Gewinn ansteigt, wenn das System tatsächlich beherrscht wird. Aus diesem Grund wird das Kartenzählen oft von erfahrenen BlackJack Spielern angewendet. Hier wiederum gibt es unterschiedliche Varianten, nach denen das Kartenzählen angewendet werden kann. Voraussetzung hierfür ist die Konzentration des Spielers, denn dieser kann sich mit dem Kartenzählen einen mentalen Überblick über die Karten verschaffen und so wird die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Karten beim Spiel berechnet. Eine einfache Variante, die jeder Spieler mit ein wenig Übung können sollte, ist die Hi-Lo-Variante.

Besonderheiten der High-Lo-Strategie:

– jede Karte hat einen bestimmten Wert

– Kennzeichnung des Zeitpunkts, wann das Verhältnis der Karten mit einem hohen Wert zu Karten mit einem geringeren Wert nicht mehr ausgewogen ist

– hohe Karten erhöhen die Chance auf einen BlackJack

– mehr niedrige Karten im Deck bedeuten geringe Wahrscheinlichkeit, dass der Dealer verliert

– mehr hohe Karten im Deck bedeuten hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Dealer verliert

– das Zählen beginnt, sobald die erste Karte des Decks ausgegeben wird

– bei einer niedrigen Karte erhöht sich der Wert um einen Punkt

– eine höhere Karte verringert den Wert um einen Punkt

– die Karten von 7 bis 9 sind neutral und werden nicht mitgezählt

– wenn richtig gezählt wurde, dann muss am Ende die Zahl 0 herauskommen

Vielleicht wird dieses System beim ersten Versuch eines Spielers nicht gleich zu hundert Prozent klappen, jedoch kann die Zählvariante mit ein wenig Übung jeder anwenden. Hier sollte natürlich nicht außer Acht gelassen werden, dass das Zählen in den Casinos zwar nicht illegal ist, jedoch nicht gestattet wird.

Wenn das Casino also bemerkt, dass ein Spieler die Kartenzähl-Strategie anwendet, kann dieser vom Tisch verwiesen werden ohne bisherige Gewinne ausgezahlt zu bekommen. Black Jack Profis schaffen es, Karten zu zählen und dabei ganz normal am Tisch zu sitzen und zu spielen, hierzu ist aber eine Menge Übung erforderlich. Profis wenden oftmals auch genauere und komplexere Systeme des Kartenzählens an.

Die aufsehenerregendsten Betrugsversuche der Casino Geschichte

Die aufsehenerregendsten Betrugsversuche der Casino Geschichte

Daher geht mit den Glücksspielen immer wieder der Betrug einher, der den Spielern mit verschiedenen Tricks dabei helfen soll, das eigene Glück positiv zu beeinflussen. Betrugsversuche bei Glücksspielen sind keine Seltenheit, meist sind sie jedoch langfristig nicht erfolgreich, denn jeder Betrugsversuch fliegt früher oder später auf. In der Vergangenheit gab es jedoch dennoch einige Betrüger und deren Betrugsversuche, die für viel Aufsehen sorgten. Hier eine kleine Übersicht, über die spektakulärsten Betrugsversuche in der Geschichte des Glücksspiels.

1. Größter Casinoraub in der Geschichte von Las Vegas

In den Jahren 1976 bis 1983 sorgte der gelernte Schlosser Dennis Nikrasch in Las Vegas mit Manipulationen von Geldspielgeräten für viel Aufsehen. Schon zuvor fiel der gelernte Schlosser in Chicago negativ auf, denn hier nutzte er die gelernten Kenntnisse als Schlosser, um Einbrüche zu tätigen. Hierfür wanderte der Gauner ein paar Jahre lang in den Knast, um danach in Las Vegas auf die Jagd nach dem Geld aus dem Glücksspiel zu gehen. Auch hier nutzte Nikrasch seine Schlosserkenntnisse um die damals hauptsächlich mechanischen Spielgeräte zu manipulieren. Auf diesem Weg konnte der Verbrecher im Laufe der Jahre eine Summe in Höhe von 10 Millionen Dollar ergaunern. Bei seinem größten Coup sorgte er mit Vorbereitungen dafür, dass er den Slot auswendig lernte und alle maschinellen Raffinessen kannte. Mit Hilfe eines Computerchips konnte Nikrasch den Jackpot in Höhe von 3,7 Dollar knacken. Das Casino zahlte diesen Betrag jedoch nicht mit einem Schlag aus, wodurch die Komplizen des Gauners ungeduldig wurden und den Dieb an das FBI verrieten. Seine Gaunerkarriere an den Glücksspielgeräten endete somit mit diesem letzten Clou und er ging für einige Jahre ins Gefängnis.

2. Kartenzählen von Experten

Wer den Film 21 kennt, der kennt mit Sicherheit auch die Geschichte dahinter. Hierbei gab es eine Gruppe von Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT), die einen Club gründeten, um nach den Vorlesungen gemeinsam Karten zu spielen. Der Professor in der Geschichte wollte seinen Traum verwirklichen, trainierte der Studentengruppe das Kartenzählen an, einigte sich mit ihnen auf Zeichen und Codewörter und begann dieses Talent der Gruppe in Las Vegas einzusetzen. Mitte der 90er Jahre schaffte die Gruppe es mit ihrer Taktik mehrere Hunderttausend Dollar zu erspielen. Das Kartenzählen wurde verboten und die Bande musste den Traum aufgeben. Auch heute noch ist das Kartenzählen verboten, wenn auch nicht strafbar.

3. Spielautomatenmanipulation im großen Stil

Was passieren kann, wenn ein Computerspezialist für die Nevada Glücksspiel Kommission arbeitet, das zeigte Ronald ?The Dude? Harris. Dieser nutzte seine Anstellung, bei der er eigentlich Glücksspielgeräte überprüfen sollte, um so Fehler in der Software aufzuspüren und zu beheben. Doch Harris hatte anderes im Sinn und Nutze sein Wissen, um die Spielgeräte in Nevada zu manipulieren. Auf diesem Weg wurden dem Betrüger beachtliche Gewinne ausgezahlt. Mit Hilfe von Komplizen konnte Harris auf diesem Weg mehrere hunderttausend Dollar ergaunern. Durch einen Fehler eines Komplizen wurde letztendlich auch Harris geschnappt und die Betrügerkarriere ging zu Ende.

4. Würfelkontrolle als Betrug

Bei dem Würfelspiel Crabs kann im Fall von Dominic LoRiggio und Gonzalo Garcia Pebuyo zwar nicht tatsächlich von Betrug geredet werden, allerdings findet sich dieser Fall dennoch auf der Liste wieder, da dieser für viel Aufsehen sorgte. Dominic LoRiggio perfektionierte über Jahre hinweg seinen Würfelwurf und konnte auf diesem Weg viele Spiele gewinnen. Auch wenn dies kein Betrug im eigentlichen Sinne ist, verbieten die Casinos ihm den Wurf beim Spielen anzuwenden, da durch die Kontrolle des Spielers das Glück bei dem Glücksspiel nicht mehr die Oberhand behält. Gonzalo Garcia Pebuyo unternahm eine leichte Modifikation an Rouletterädern, wodurch bestimmte Zahlen häufiger auftraten. So konnte der Spieler beim Roulette eine Menge Geld gewinnen und erhielt Hausverbot in allen spanischen Casinos. Auch wenn die Spieler nicht tatsächlich betrogen, so sind es dennoch skurrile Fälle, die für viel Aufmerksamkeit sorgten.

Wann wird ein Casino-Spieler zu einem Betrüger?

Wann wird ein Casino-Spieler zu einem Betrüger?

Wahrscheinlich hat dieses Verhalten mit der Gier nach Geld zu tun, die sich gerade beim Glücksspiel so einfach einstellt, weil hier der Gewinn für Spieler und Casinobetreiber jederzeit zum Greifen nahe zu sein scheint.

Betrug beim Glücksspiel gilt als illegal. Je nach Art des Betrugs und je nachdem, in welchem Ort der Betrüger aktiv geworden ist, gibt es unterschiedliche Strafen für die Betrüger. Es gibt Betrug, der mit gewissen Hilfsmitteln durchgeführt wird und Betrug, der mit mehreren Personen verübt wird. Je nach Schwere des Betrugs und je nachdem, wie viel Geld erbeutet wird, werden entsprechende Strafen von den Gerichten festgelegt.

Es gibt auch Tricks, die Spieler anwenden, die offiziell nicht als Betrug gelten. Hierzu zählt zum Beispiel das berühmte Kartenzählen beim Kartenspielen. Oftmals wurde dieser Trick bereits angewendet, um so beim BlackJack größeren Erfolg zu haben. Auch wenn Spieler, die Kartenzählen, in den Casinos nicht gerne gesehen sind, so gilt das Kartenzählen als Trick und nicht als Betrug.

Betrug in allen Formen und Farben

Betrug von Seiten der Spieler wird in verschiedenen Varianten ausgeführt. Hier gibt es Spieler, die Jetons austauschen, um die Wertigkeit zu steigern, Spieler die Karten markieren, Spieler die komplette Kartendecks markieren, Spieler die Spielautomaten manipulieren, Spieler die mit anderen Spielern zusammenarbeiten und sich mit Hilfe von Handzeichen gegenüber den anderen Spielern einen Vorteil verschaffen und Spieler, die ein Ass im ärmel haben. Diese Betrugsmaschen sind nur einige von vielen.

Auch von Seiten des Casinos gibt es Betrugsmethoden, bei denen die gezinkten Karten, der manipulierte Roulettekessel oder Dealer, die zum Wohle des Casinos arbeiten zu den gängigsten Methoden zählen. Sowohl die Spieler und auch das Casino können sich vor dem Betrug schützen. In den Casinos gibt es meistens Kameras und Sicherheitsmitarbeiter, die sowohl die Spieler als auch die Mitarbeiter beobachten, um möglichen Betrug frühzeitig aufdecken zu können. Auch wird von vielen Casinos eine Software genutzt, die die Spiele analysiert und somit Betrug aufdecken kann.

7 Casino Scams die wirklich funktionieren

7 Casino Scams die wirklich funktionieren

Oftmals ist es jedoch so, dass Betrügereien langfristig im Casino keinen Erfolg haben. Meist fliegt der Betrug auf und die Betrüger finden sich vor Gericht wieder. Im Laufe der Glücksspielgeschichte, gab es jedoch bereits einige Betrüger, die durchaus Erfolg mit ihren Systemen hatten. Im Folgenden haben wir die spannendsten sieben Tricks für euch zusammengestellt:

1. Kartenzählen

Kartenzählen beim BlackJack ist die bekannteste Masche, die im Laufe der Geschichte bereits zahlreich genutzt wurde. Besonders erfolgreich war eine Gruppe im Jahr 2011, die aus Phuong Quoc Truong mit einem Team aus 30 Kartenzählern bestand. Mit einer Zigarette, die mit einem Mikrophon ausgestattet war, konnte ein Raucher anderen Spielern die Kartenreihenfolge durchgeben, diese wiederum gaben dem Spieler Anweisungen, welche Wette zu setzen ist. Mit diesem Prinzip war die Gruppe in den Casinos in Südkalifornien sehr erfolgreich, wurde jedoch durch die Sickwan Gaming Commission geschnappt. Zuvor machte die Gruppe mit diesem Casinotrick einen Gesamtgewinn in Höhe von über sieben Millionen Dollar.

2. Spezielle Kontaktlinsen

Mit diesem Trick konnte eine Gruppe aus Betrügern im Les Princes Casino in Cannes einen Betrag in Höhe von 64.000 Euro ergaunern. Ein Casinomitarbeiter markierte die Pokerkarten mit unsichtbarer Tinte. Mit speziellen Kontaktlinsen war die Tinte für die anderen Gruppenteilnehmer zu sehen, die dann bei Pokerrunden ihr Wissen über die Karten nutzen konnten, um so große Gewinne abzuräumen.

3. Präparierte Zigarettenschachtel

Im Jahr 1973 präparierte ein Roulettedealer eine Zigarettenschachtel und eine Roulettekugel so, dass mit Hilfe eines Transmitters dafür gesorgt werden konnte, dass die Roulettekugel auf bestimmten Feldern im Roulettekessel landet. Mit diesem Trick konnte das Betrügertrio fünf Millionen Francs ergaunern.

4. Edge Sorting

Beim Edge Sorting nutzen Betrüger die Tatsache aus, dass bei einem Kartendeck oftmals nicht alle Karten gleich sind, sondern asymmetrisch. Die Asymmetrie kann bei verschiedenen Kartenspielen ausgenutzt werden. Dies schaffte der Pokerspieler Phil Ivey Jr. Im Crockfords Casino, wo er mit diesem Trick rund 11 Millionen Dollar abräumte.

5. Gefälschte Coins

Mit gefälschten Coins konnte ein Betrüger eine ganze Zeit lang an Spielautomaten betrügen. Die gefälschten Münzen konnten in verschiedenen Spielhallen im ganzen Land genutzt werden und so konnte der Betrüger Gewinne erwirtschaften, ohne tatsächlich einen Einsatz tätigen zu müssen.

6. Laserbetrug beim Roulette

Im Jahr 2004 sorgte eine Betrügergruppe mit einem Lasersystem dafür, dass beim Roulette abgezockt werden konnte. Mit Hilfe des Systems konnten die Betrüger einen Sektor bestimmen, in dem die Roulettekugel liegen bleiben wird. Auf diese Art und Weise konnten die Betrüger 2,1 Millionen Dollar ergaunern.

7. Roulettebetrug

In den wohl größten Roulettebetrug waren rund 70 bis 80 Personen verwickelt. Hierbei wurden von vielen Personen an vielen Roulettetischen kleine Beträge gesetzt. Beim Spielen am Tisch schafften die Betrüger es, immer wieder Chips zu stehlen. Diese gaben sie dann an einem unbeobachteten Ort an andere Betrüger weiter, die wiederum diese Jetons zum Spielen nutzten oder bei ausreichend ergaunerten Jetons in Geld umtauschten. Durch die vielen beteiligten Personen funktionierte das System eine ganze Zeit lang und pro Job konnten die Gruppen zwischen 1000 und 2000 Dollar ergaunern.

Studenten die das System besiegten

Studenten die das System besiegten

Das Team benutzte die bekannte Technik des Kartenzählens. Hierbei wird aufgedeckt, welche der folgenden Karten eher hoch oder niedrig sind. Wenn die Spieler also in diesem Fall hohe Karten erwarten, werden die Wetten in die Höhe geschraubt. Auch wenn in Filmen immer unterstrichen wird, dass man zum Kartenzählen ein Genie sein muss, so ist dies in der Realität nicht der Fall.

Auch das Kartenzählen bei mehreren Decks ist nicht schwerer, als das Zählen der Karten bei nur einem Deck. Allerdings ist es schwierig das Kartenzählen unauffällig zu betreiben, denn wenn ein Spieler die Einsätze erhöht und verringert, je nachdem ob höhere oder niedrige Karten erwartet werden, dann wird der Dealer leicht auf den Kartenzähler aufmerksam und in vielen Fällen werden die Spieler in einem solchen Fall aus dem Casino verwiesen.

Millionenverdienst dank Kartenzähltaktik

Die Studentengruppe konnte diese Gefahr einfach umgehen, indem sie im Team arbeiteten. Einige der Mitglieder zählten Karten und gaben Signale an eine dritte Person weiter, die dann an hochwertigen Tischen entsprechende Einsätze abgab. Weitere Personen halten sich unterdessen auch an den Tischen auf, um den Dealer abzulenken und teilweise auch hohe Einsätze zu setzen, ohne Karten gezählt zu haben. Das Team aus Studenten hatte großen Erfolg mit diesem Prinzip. Jahrelang konnte die Gruppe mit dieser Methode in den Casinos Millionen Euro generieren, ohne damit aufzufallen.

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