In Australien sind nicht nur Kängurus interessant

Der Online Casinomarkt in Australien hat sich in den vergangenen Jahren wirklich herausgemacht. Neben Roulette und Black Jack zählt das Online Poker zu den bedeutendsten Pferden im Stall.

Seit sich das Glücksspiel in Down Under immer mehr Anhänger findet, nimmt die Anzahl der Spieler in den Online Casinos des Landes stetig zu. So hatte die Branche die Möglichkeit in den letzten Jahren auf unglaubliche Weise anzusteigen. Nun hat sich die Zahl der Australier, die in den letzten Jahren in diesen Casinos ihrer Leidenschaft frönen, in letzter Zeit mehr als verdoppelt.

Der Großteil dieses Anstieges ist dem Internet-Poker zu verdanken, der mit gleichbleibenden Wachstumsraten von mehr als 20 Prozent in der Vergangenheit aufwarten kann. Die aktuellsten Zahlen weisen darauf hin, dass die Australier im vergangenen Jahr, fast eine Milliarde Euro im Netz ausgegeben haben, ein großer Teil davon landete in Online-Casinos beim Bingo und Black Jack. Ein Drittel der Einnahmen wird aber noch durch die Internetcasinos gestellt.

Der Aspekt der Rechtmäßigkeit von Online Poker ist in Down Under noch immer Gegenstand heftiger Debatten. In der Theorie könnten Betreiber dieser Casinos mit einer Geldstrafe von maximal 1,1 Millionen australischer Dollar belegt werden, und dies täglich. Allerdings weigerte sich die australische Bundespolizei bis jetzt, die Betreiber anzuklagen. Nach anderen Informationen ist das Online Glücksspiel in Australien vollkommen rechtsgültig.

Seit einiger Zeit machen immer wieder Gerüchte um Pläne der Regierung für eine Internetzensur die Runde. Diese soll die Betreiber und Sportwetten im Netz hart angehen. Die Werbung für diese Casinos ist aber sicherlich unrechtmäßig, was das massive Wachstum bis dato aber nicht aufhalten konnte.

Bundesverband privater Spielbanken gegen Entwurf aus Kiel

Die Regierungsfraktionen der CDU und FDP im Bundesland Schleswig-Holstein haben vor kurzem einen Vorschlag bezüglich eines neuen Glücksspielvertrages für die Bundesländer präsentiert. Schon im Herbst des vergangenen Jahres waren CDU und FDP in Kiel Übereingekommen, den aktuell gültigen Glücksspielvertrag nicht fortzuführen und die Spielbanken zu privatisieren.

Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes privater Spielbanken erklärte vor kurzem, dass der aktuelle Vorstoß im Bundesland Schleswig- Holstein von ihnen keinerlei Unterstützung erfahren könne. Er sei keine nutzbringende Basis für Gespräche über die gebotene Adaption des Glücksspielrechts. Der Bundesverband privater Spielbanken habe schon im Herbst letzten Jahres nach Publikmachung des Kieler Vorhabens klar gemacht, dass die offensichtlichen Schwachpunkte und Nachteile des Vertrags überwunden werden müssen.

Dazu müsse eine gesetzliche Novellierung mit anspruchsvollem Konzessionsmodell und effektivem Spielerschutz geschaffen werden. Für die privaten Spielbanken habe mach deutlich gemacht, dass die Alternative zum Vertrag nicht in einer unbegrenzten öffnung des Marktes nach dem Konzept der gewerblichen Freiheit, da dies mit den Erwartungen an den Spielerschutz nicht kompatibel sei. Vielmehr sei eine Begrenzung der Glücksspielangebote im Hinblick auf Standort und Produkte sowie eine wirkungsvolle Aufsicht durch spezialisierte Behörden angebracht.

Der von der CDU und FDP vorlegte Entwurf beinhaltet keine Einschränkung des Glücksspielmarktes. Davon könnten vor allen ausländische Anbieter Nutzen haben, die dann Online Casinospiele und Wetten im Netz anbieten könnten ohne vorher eine Lizenz von einer deutschen Behörde zu haben. So würden die immensen Bemühungen der lizenzierten deutschen Glücksspielanbieter für den Schutz des Spielers konterkariert und parallel Arbeitsstellen hierzulande einer Gefährdung ausgesetzt. Zum Schluss sagte der Vorsitzende, dass der Entwurf der schleswig-holsteinischen CDU und FDP die Zukunftsfähigkeit der Casinos im Bundesland anzweifelt.

Als Konsequenz würden die Koalitionsparteien in Kiel ein weiteres Ziel ihres Abkommens, die Privatisierung der Casinos. Der Vertrag wurde von allen Bundesländern angenommen und trat zu Beginn des Jahres 2008 in Kraft. Er wird Ende 2011 seine Gültigkeit verlieren, wenn nicht 13 der 16 Bundesländer seinen Fortgang beschließt. Zunächst muss eine Evaluierung vorgenommen werden, deren Resultate am 1.1. 2011 vorliegen sollen. Dazu wird aktuell ein organisiertes Anhörungsverfahrung durch die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Die Aufgabe dieses Vertrages ist vorrangig der Schutz der Spieler. Es ist fraglich, ob die aktuelle Fassung des Vertrag diese Aufgabe erfüllt. Infolge von Spieleinsatzverlängerungen an Anbieter, die nicht unter den Vertrag fallen, sind diese Zweifel vorhanden. Somit werden zum Beispiel die immensen Bemühungen der Spielbanken mit Konzession beim Spielerschutz umgangen. Aus diesem Grund verlangt der Bundesverband privater Spielbanken ein anspruchvolles Konzessionsmodelle und effektiven Spielerschutz bei der Regulierung der Glücksspiele.

Die Legalisierung der Sportwetten in den USA: ein steiniger Weg

Die Bemühungen um die weitere Legalisierung von Sportwetten in den Vereinigten Staaten haben einen herben Rückschlag erlitten. Der Oberste Gerichtshof lehnt den Vorstoß des Bundesstaates Delaware ab.

Doch der Kampf um die Legalisierung von virtuellen Glücksspielen dauert an. Delaware ist einer von vier Bundesstaaten, die Sportwetten rechtmäßig anbieten dürfen. Der Supreme Court lehnte trotzdem die Bemühungen Delawares ab, das kleine System, das dem der Lotterie gleicht, auszudehnen. Hätte der Bundesstaat seinen Plan in die Tat umsetzen können, könnte es mit den Casinohochburgen in Vegas und Atlantic City mithalten und wäre ebenfalls zur Hochburg geworden- für Sportwetten.

Die Pläne hatten zwar nur die Casinos im Land betroffen, doch wäre dies ein deutliches Zeichen für Online Casinos und Online Sportwetten gewesen. Der Entwurf hatte seinen Ursprung in einer Kooperation der Bundesregierung in Delaware mit dem Glücksspielsektor. Der Oberste Gerichtshof sprach dieses Urteil ohne Begründung. Daher kann der Staat aus den Vorteilen, die eine Sportwetten-Legalisierung mit sich bringt, keinen Nutzen ziehen.

New Jersey hat in der Zwischenzeit gegen das Verbot von Sportwetten, welches landesweit gilt, geklagt. Es laufe den von der Verfassung garantierten Rechten zuwider. Die amerikanischen Bundesstaaten kämpfen nicht zusammen um die Legalisierung von Online Casinos und Online Glücksspielen, wie Black Jack beispielsweise. Doch die Bürger haben weiterhin die Hoffung, irgendwann einmal legal in einem Online Casino spielen zu können.

Heureka oder Hilfe? Online Casinos sollen Griechenland retten

Es ist nicht Neues, dass die wirtschaftliche Lage in Griechenland am Boden ist. Deswegen überlegt in der griechischen Hauptstadt neben den Hilfsgesuchen verzweifelt, wie man mehr finanzielle Mittel nach Griechenland schaffen könnte. Man beleuchtet alle Möglichkeiten gründlich und hat nun schon einen groben Plan für die Einführung weiter Casino Zulassungen vorgelegt.

Die Zuteilung von Lizenzen für Online Casinos und einer erweiterten Zulassung für Spielbanken könnten die notwendigen Geldmittel bringen. Experten sind der Ansicht, dass die Zuteilung von Casino Lizenzen in den Touristengebieten reichen würden, um 500 Millionen Euro beim Verkauf der Zulassungen und 200 Millionen an Zulassungsgebühren jedes Jahr einzufahren.

Die Lizenzen für Online Casinos würden möglicherweise noch mal denselben Betrag in die angeschlagenen Kassen Griechenlands spülen. Es existieren bereits überlegungen, die bis dahin untersagten Automaten Casinos und abgetrennte Pokerräumlichkeiten zu gestalten.

Gerade die Automaten Casinos könnten wesentlich dazu beitragen, die Staatsschulden zu senken. Diese Casinos sind in den meisten Ländern das Herz der Casino Branche und bringen 65 Prozent der Gewinne im Casino Bereich ein. Casino Lizenzen sind ein wichtiger Bestandteil des Vorhabens, eine solide finanzielle Wirtschaftslage zu schaffen. Die Casino Industrie kann ohne erneute Steuern finanzielle Mittel an die Regierung abgeben.

Die Spieler wiederum lassen ihr Geld aus freien Stücken in den Casinos und Spielhallen und fühlen sich nicht von der griechischen Regierung unter Druck gesetzt. Ein Regierungssprecher betonte, dass es wichtig sei, den Bürgern die Chance zu geben, aktiv und enthusiastisch bei der Errichtung der griechischen Wirtschaft zu helfen. Die Vergabe von Casino Lizenzen mache genau dies möglich.

Wird die Legalisierung des Glücksspiels für Europa zur nicht zu überwindenden Hürde

Viele europäische Staaten bemühen sich, den Glücksspielmarkt im Bereich Onlinecasinos gesetzlich möglich zu machen und ihn zu kontrollieren. Man hofft auf hohe Steuereinnahmen, so bekommen Unternehmen, die international Geschäfte machen, keinen Zutritt zu den örtlichen Märkten.

Der Glücksspielmarkt in Europa ist ständig im Wachstum begriffen, doch dieser gute Aspekt steht immer mehr hinter einem schlechten Prozess zurück. Das Unterfangen, den europäischen Markt dahingehend zu kontrollieren und zu legalisieren wird zur nationalen Angelegenheit. In den meisten Fällen gestattet man den internationalen Anbietern keinen Zugang oder verlangt, dass sie enorm hohe Abgaben und Gebühren entrichten müssen.

Im Nachbarland Frankreich erhielten nichtfranzösische Anbieter erst nach langem Zaudern und großem Druck von der Regierung die Zulassung. Man erwartet, dass das skandinavische Land Dänemark es genau macht. In Italien wird der Markt nach und nach zugänglich gemacht und das Glücksspielverbot hierzulande könnte demnächst ein Fall für den Europäischen Gerichtshof werden, dies sind positive Ergebnisse.

Doch man muss auch sehen, dass es den ausländischen Betreibern wie bwin und PartyGaming besonders auf diesen Märkten schwer gemacht wird, Fuß zu fassen. Um jedem Land einen individuellen Lösungsvorschlag zu unterbreiten, müssten die Anbieter eine Milliarde Euro zahlen.