Neues Gücksspielgesetz in Polen

Century Casinos ist dreißigprozenitger Teilhaber an Casinos Polen Ltd. und somit Teilhaber an sieben Volkskasinos und einem Spielautomaten Casino in Polen. Durch ein neues Gesetz wird sich im kommenden Jahr jedoch viel ändern, denn das neue Gesetz sieht vor, dass alle Lizenzen für Spielautomatenhallen und alle Automaten mit geringem Einsatz außerhalb der Casinos auslaufen.

Etwa 250 Spielautomatenhallen und damit über 10.000 Spielautomaten werden im Laufe der nächsten sechs Jahre außer Betrieb genommen. Künftig sollen Speilautomaten aussschließlich in Casinos, maximla 70 pro Standort, aufgestellt werden dürfen.

Das neue Glücksspielgesetz erlaubt des weiteren Casino Lizenzen mit einer Laufzeit von sechs Jahren und sieht zusätzlich eine Erhöhung der Glücksspielsteuer von 45% auf 50% vor. Erhöht werden auch alle anderen Gebühren im Glücksspielsektor. Auch das Pokerspiel wird mit Ausnahme von speziell organisierten Poker Wettbewerbern nicht mehr erlaubt sein.

Das polnische Verfassungsgericht wurde aufgrund von formellen und inhaltlichen bedenken eingeschaltet, somit ist das neue Gesetz verfassungsgemäß und eine änderung des bestehenden Gesetztes problemlos möglich.

Century Casinos ist ein internationales Casino Unternehmen mit Hauptsitz in Delaware in den USA. Unter anderem betreibt die Gesellschaft das Womacks Casino & Hotel in Cripple Creek, Colorado, das Century Casino & Hotel in Central City, Colorado und das Century Casino & Hotel in Edmonton, Kanada. Fünf weitere Casinos betreibt die Gesellschaft ausserdem an Bord der Luxus Kreuzfahrtschiffe Silver Cloud, Regatta, Insignia, Nautica und Mein Schiff.

Das Unternehmen hält über die österreichische Tochtergesellschaft Century Casinos Europe GmbH 33,3 Prozent der Anteile an der polnischen Verwaltungsgesellschaft Casinos Poland Ltd. Durch die Frima wurde die Erneuerung angeregt und von den anderen Teilhabern akzeptiert. Es bleibt abzuwarten was die änderungen für die Casino Landschaft in Polen und vor allem für die Spieler zu bedeuten haben.

So wenig Nachteile wie möglich sollen für die Spielercommunity entstehen, darüber sind sich die Beteiligten sicher. Unangetastet sollen vorallem Pokerturniere wie die ETP bleiben. " Es geht uns um eine Eindämmung des illegalen Glücksspiels und um eine Verbesserung des Spielklimas. Wir stehen mit den Betreibern der Casinos in engem Kontakt, um auch wirtschaftliche Einbußen für die Gesellschafter zu verhindern.", so ein Sprecher des polnischen Verfassungsgerichtes.

Der Sprecher versicherte, dass man das neue Gesetz so verfassen werde, dass alle Beteiligten zufrieden sind, besonders im Hinblick auf die stark kritisierten neuen Verordnungen in anderen Staaten, wie Italien oder Deutschland. Ausserdem beabsichtigt das polnische Verfassungsgericht sich an die Eu-Richtlinien zu halten, bis dato haben viele andere Staaten diesen Aspekt großzügig ignoriert.

Neues Online Casino auf dem Markt

Unter dem Namen RoyalSandsCasino.com wir in diesem Monat ein neues Online Casino online gehen. 200 Spieltitel umfasst das neue online Casino und bietet den Spielern wöchentliche und monatliche Sonderaktionen.

Neuen und bestehenden Kunden bietet RoyalSandsCasino.com zahlreiche Boni auf alle Einzahlungen. VIP-Spielern wird ein einzigartiges VIP-Programm geboten, in dem die Spieler ausschließlich mit hohen Einsätzen spielen.

In der Erklärung auf der neuen Webseite heisst es: "Aufgrund der Unterstützung durch unser überlegene Gaming-Technologie wird RoyalSandsCasino.com viele Wellen in der Online-Gaming-Welt aufwirbeln."

"In mehr als 200 innovativen und äußerst realistischen Spielen wird jeder Online-Spieler garantiert etwas für sich entdecken können. Auf unserer Webseite haben wir viele beliebte Spiele für die beste virtuelle Unterhaltung. Wir bieten die realistischste Erfahrung eines Onlinespieles, die derzeit möglich ist. Es ist genauso wie das Spielen in einem echten Casino in Las Vegas, nur dass Sie es bequem aus ihren eigenen vier Wänden tun können", so heisst es weiter.

"Unsere Mission ist es, allen Gaming-Fans eine hochwertige Online-Unterhaltung zu bieten. Wir glauben, dass die Eröffnung der Gaming-Internetseite RoyalSandsCasino.com auch für die gesamte Branche von Nutzen sein wird, da wir versuchen werden, die Standards für Kundenbetreuung und Komplexität im Spiel immer weiter zu erhöhen und gleichzeitig die besten Quoten der gesamten Branche anzubieten."

"RoyalSandsCasino.com garantiert auch für die Sicherheit der Einzahlungen durch die Spieler, da wir bewährte, getestete und vertrauenswürdige Produkte für Sicherheit beim Onlinebezahlen einsetzen. Damit bieten wir ein völliges sicheres Online-Spielerlebnis mit Sicherheit bei allen finanziellen Transaktionen und einen freundlichen und kompetenten Kunden-Support."

Rekordumsätze in Macau

Derzeit kämpfen in Las Vegas praktisch alle Casinos ums überleben, Macau scheint jedoch von der Wirtschftskrise überhaupt nichts mitzubekommen. Ganz im Gegenteil denn die Einnahmen schoßen in den letzten Monaten in ungeahnte Höhen und es scheint als würde die Casinos auch nichts aufhalten.

Mehr als 3,81 Milliarden US Dollar nahmen die Casinos in der chinesischen Stadt alleine in diesem Quartal ein. Das ist ein neuer weltweiter Rekordumstz für Casinos und mehr als in Las Vegas in den letzten drei Quartalen umgestezt wurde. Selbst das städtische Büro für Prüfung und Koordination in Macau bestätigte das.

Vor allem nach den Rekordumsätzen im August und im September wurden Zahlen in dieser Größenordnung durchaus erwartet. Durch die 180 Grad­Wende der chinesischen Regierung könnte der Boom jedoch bald ein Ende haben, denn Macaus Regierung hat die Einreisebeschränkungen erneut verschärft. Chinesen vom Festland dürfen nun nur noch einmal alle zwei Monate nach Macau einreisen und nicht mehr wie bisher einmal im Monat.

Protest wurde bereits von den Casinobesitzern eingelegt, die Wahrscheinlichkeit, dass sich die chinesische Regierung erweichen lässt ist allerdings gering. Expertem gehen davon aus, das China so den Wachstum der Spielindustrie bremsen und regulieren will. Das Geld der Konsumenten solle vermehrt in die Wirtschaft fließen und nicht über die stärkste Einnahmequelle in den Casinos, über die Roulette Tische.

Das solch eine Maßnahme bisher noch nie Erfolgreich war, nicht in China und auch nicht in den USA, scheint die Regirung kaum zu stören. Ohne weitere Begründung beharrt sie weiterhin auf ihrer Entscheidung. Sollte das Weihnachtsgeschäft nicht exzeptionell gut ausfallen, so wird die chinesische Führung die monatlichen Reisen so schnell wieder erlauben, wie sie sie verboten haben, darüber sind sich Glücksspielkenner sicher, denn es geht ums Geld.

Britische Online Casinoindustrie boomt

Vor kurzem hat die britische Glücksspielkommission das Ergebnis ihrer detaillierten Untersuchung veröffentlicht, diese Untersuchung zeigt, dass der Umfang des nationalen Marktes für das letzte Jahr auf rund 896 Mio. £ eingeschätzt wird. Das ist das Ergebnis detaillierter Statistiken und einer Reihe von Quellen, inklusive der Glücksspielindustrie selbst und der Handelsmasse, dem Amt für Kultur, Medien und Sport, und der Königlichen Steuer und Zollbehörde. Die meisten Daten lieferten die lizensierten Glücksspielbetreiber, denn diese müssen den Behörden vierteljährlich und jährlich interne Zahlen angeben.

Die britische Glücksspielindustrie hatte in den Jahren 2006 und 2007 einen Umsatz von mehr als 84 Milliarden £ gemacht, das ist ein Brutto Gewinn von etwas 10 Milliarden £, die nationale Lotterie hatte dazu etwa ein Viertel beigetragen. Seit 2008 stieg die Anzahl lizensierter Online Glücksspielseiten von 300 auf 328. Dazu gehören aber größtenteils Wettbörsen und gewöhnliche Wettseiten.

"Der Großteil der Glücksspielseiten, die den britischen Bürgern zugänglich sind, werden außerhalb des Landes verwaltet. In vielen Fällen wird ein Betreiber von der Kommission für Fernwetten lizensiert, doch (wegen finanzieller und anderer betrieblicher Gründe) sind abseitige Casino- und Pokerunternehmen im Ausland lizensiert. Die größten europäischen ausländischen Gerichtsbarkeiten, die entfernte Glücksspiele regulieren, hat ihren Sitz auf Alderney, dem Gibraltar, auf der Isle of Man und auf Malta", so wurde das Ergebnis der Kommission erklärt.

Die britische Glücksspiel-, Bingo-, und Casinoindustrie hatte letztes Jahr mehr als 7.800 Menschen beschäftigt und hatte mehr als 6,2 Millionen aktive Spielerkonten mit 4,9 Millionen neuen Spieleranmeldungen, dass stellte die Kommission fest. Außerdem berichtete sie, das es insgesamt 16 Mio. Kundenkonten mit zusammengenommen etwa 257 Mio £ gibt.

Automatenspiel zu wenig reguliert

Professor Tilman Becker, Leiter der Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim, hat am Dienstag im Landtag bei einer Anhörung des Finanzausschusses den Entschulss gefasst, dass ungefährliches Glücksspiel wie beispielsweise Lotto in Deutschland zu stark reguliert wird, das gefährlichere Automatenspiel in Spielhallen sei hingegen zu leicht reguliert. Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages fordert Becker bei einer Bestandsaufnahme, dass der Staat stärker nach der Suchtgefahr der jeweiligen Angebote differenzieren muss.

Harmlose Glücksspiele, bei denen es keine große Suchtgefahr gibt, wie beisspielsweise die Klassen- oder Fernsehlotterie, würden zu stark reguliert und und litten somit zu Unrecht unter der Werbebeschränkung. In vielen Städten floriere das Automatenspiel, das schnell zur Sucht werden kann hingegen unreguliert. Der Glücksspielexperte ist der Meinung, dass somit die Welt auf den Kopf gestellt werde. Unter anderem empfahl er, als Konsequenz Zugangskontrollen zu Spielhallen einzuführen, in anderen Staaten eignen sich dazu bereits gebräuchliche Spielkarten. Gerne dürften der Chef der landeseigenen Glücksspielbetriebe, Friedhelm Repnik, (Toto-Lotto) und Otto Wulferding (Spielbanken) die Analyse Beckers gehört haben.

Im Landtag beklagten sie ebenfalls die Diskrepanz zwischen ihren stark regulierten Angeboten, den kaum kontrollierten Angeboten im Internet und dem wenig eingeschränkten gewerblichen Glücksspiel. Repnik bilanzierte, der am Gemeinwohl orientierte Glücksspielstaatsvertrag, der das staatliche Monopol mit scharfen Auflagen verband, habe sich wesentlich bewährt.

Auch gerichtlich sei er entgegen manchen pesimisstischen Prognosen auf nationaler und europäischer Ebende bestätigt worden. Auch wenn der Markt weiter wachse, seien erhebliche Rückgänge bei den staatlichen Anbietern zu verzeichnen. Nur noch fünf bis zehn Prozent erwirtschaftet der Staat von den Umsätzen, obwohl er hier das Monopol hat. Mit atraktiven Angeboten könne man vorallem junge Erwachsene wieder stärker erreichen, so der Lotto Chef. Auch sei es wichtig in einigen Bereichen das Internet für das staatliche Glücksspiel zu öffnen.

Eine entsprechende Lockerung regte auch der Spielbanken Chef Wulferding an. Schließlich gelte der Auftrag, den Spielbetrieb der Bevölkerung zu kanalisieren, auch für das Internet.

Einen enormen Zuwach bei den illegalen Online Glücksspielen, die kaum zu regulieren seien, beklagte er. Von der kleinen Klitsche bis zur Aktiengesellschaft gebe es nach Schätzungen 2000 verschiedene Anbieter im Internet. Die meisten davon haben ihren Sitz in Steuerparadiesen im Ausland und seien somit kaum zu fassen. Zu lasten der staatlichen Kasinos gebe es auch in den Spielhallen eine unglaubliche Dynamik. Die habe in manchen Bundesländern bereits zu Personalabbau in den Kasinos geführt und haben diese quasi unverkäuflich gemacht.

Michael Mühlbeck, hatte in der Anhörung als Vorsitzender des Automatenverbandes Baden Württemberg keinen leichten Stand. Die Branche habe ihren Umsatz seit die Spielverordnung 2006 novelliert wurde zwar von 2,5 auf vier Milliarden Euro bundesweit gesteigert, europa- oder weltweit sei Deutschland jedoch immer noch absolutes Schulsslicht, so Mühleck. Er versuchte den Glücksspielcharakter des Automatenspiels zu relativieren und meinte: „Bei uns kann niemand reich werden.“ Der Besuch einer Spielhalle sei mit Umsätzen von 13 Euro pro Stunde ausschließlich ein kleines Freizeitvergnügen, krankhaftes Glücksspiel fände dort jedoch nicht statt.

Günther Zeltner von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart widersprach dem. Bis zu 30 Prozent der Erträge in Spielhallen kämen nach Untersuchungen von suchtgefährdeten Kunden. „Die Branche lebt von Problemspielern“, so Zeltner. Gesperrte Spieler bei den Spielbanken wichen zusätzlich in Spielhallen aus. In Baden-Württemberg beziffert der Experte die Zahl der pathologischen Spieler auf 13.000 bis 39.000 die Zahl der Problemspieler liegt bei 26.000 bis 78.000. Nur einen kleinen Teil, höchstens drei Prozent von diesen Spielern erreiche man mit Hilfsangeboten. Eine Quote von zehn Prozent wäre wünschenswert, doch dafür benötige man mehr Personal. Man solle eine Landesfachstelle Glücksspiel schaffen, so Zeltner. über Konsequenzen aus der Anhörung will der Landtag nun in einer Arbeitsgruppe beraten.