Kehler Spielhallenverkauf – Betrüger auf der Flucht

Kehler Spielhallenverkauf – Betrüger auf der Flucht

Hier wird im ersten Schritt über die Berufung gegen ein Urteil des Landgerichts Offenburg verhandelt. Der Streit bezieht sich auf die Wirksamkeit eines notariell beurkundeten Kaufvertrages über Geschäftsanteile an einem in Kehl betriebenen Spielcasino.

Gescheiterter Casinokauf

Ein Kehler Casinos sollte an die Käuferin verkauft werden. Hierzu wurden Verträge aufgesetzt und Geld wurde bereits übergeben. Allerdings wurde die Käuferin betrogen und die vermeintliche Verkäuferin weigert sich, das Casino zu übergeben.

Der Fall im Detail:

– im Juni 2013 wurde bei einem Notar in Freiburg ein sogenannter "Geschäftsanteils- und Abtretungsvertrag" protokolliert

– die Geschäftsanteile an einer Spielcasino GmbH nebst Inventar sollen zu einem Kaufpreis von 1,05 Millionen Euro übertragen werden

– für die Verkäuferin trat als Bevollmächtigter ein Rechtsanwalt mit zwei privatschriftlichen Vollmachten auf

– der Überbringer legte zudem eine schriftliche Geld-empfangs-Vollmacht für die Verkäuferin vor

– die drei Vollmachten trugen den Namenszug des Geschäftsführers der Verkäuferin.

– Beim Protokollierungstermin übergab die Käuferin einen Teil des Kaufpreises: 900?Euro

– der restliche Kaufpreis wurde laut Staatsanwaltschaft, auf ein Treuhandkonto der Prozessbevollmächtigten überwiesen

– Verkäuferin verweigerte die Casinoübergabe

– Vollmachten stammten nicht von ihrem Geschäftsführer, sondern seien gefälscht

Betrug scheint erfolgreich

Die Käuferin wurde nach aktuellen Ermittlungen betrogen, dennoch wurde von Seiten des Landgerichts Offenburg die Klage der Käuferin abgewiesen, da diese nicht bewiesen habe, dass die Vollmachten echt seien. Hier wurde von Seiten der Klägerin nun Berufung eingelegt. Unterdessen ist der Dritte, der die Vollmachten vorgelegt hatte, mit dem Geld in die Türkei geflohen. Er wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht und sitzt nach seiner Festnahme in Tiflis in Auslieferungshaft. Die Betrogene besteht weiterhin auf die Herausgabe des Betriebs.

Novomatic Expansion nach Australien und USA

Novomatic Expansion nach Australien und USA

Insgesamt 53 Prozent der Anteile wurden dem niederösterreichischen Glücksspielkonzern zugesprochen. Mit dem Zuspruch durch die Minderheitsaktionäre wurde demnach der Weg für eine Kooperation zwischen beiden Gaming-Technologieunternehmen geebnet. Einer Expansion für Novomatic nach Australien und in die USA steht dadurch nun nichts mehr im Wege.

Bei Novomatic ist man besonders erfreut über diesen Schritt, denn auf diesem Weg wird die internationale Wachstumsstrategie konstant vorangetrieben. Die Marktposition des Unternehmens kann durch den Zusammenschluss sowohl in Australien als auch in den USA gestärkt werden. Ziel ist es mit dem Heben von Synergiepotentialen einen nachhaltigen Mehrwert für alle Aktionäre zu generieren, so der Novomatic-CEO Harald Neumann im Zuge der Neuigkeiten.

Fakten rund um die Kooperation mit Ainsworth:

– Startschuss durch Novomatic erfolgte Anfang des Jahres

– Abschluss eines Kaufvertrages für den Erwerb von rund 53 Prozent der Anteile

– die notwendige gesellschaftsrechtliche Genehmigung liegt nun durch die Zustimmung der Minderheitsaktionäre vor

– die noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen sollen nun eingeholt werden

Das Gaming-Technologie-Unternehmen ist vor allem in Australien bekannt, wo die Firma als ein führender Produzent und Anbieter von hochwertigen, innovativen Gaming-Lösungen in Australien gilt. Auch in Nord- und Südamerika ist das Unternehmen mit den Angeboten bereits erfolgreich. In Australien ist das seit 1995 existierende Unternehmen an der Börse notiert.

Angestrebter Casinokauf bei 2UP Gaming

Angestrebter Casinokauf bei 2UP Gaming

Mehrere Casinos kommen als Kaufobjekte in Frage, unter anderem habe man das Revel vor Ort ins Auge gefasst. Bisher wurde allerdings noch kein Kauvertrag unterzeichnet und es handelt sich daher nur um Vorhaben des Unternehmens.

Warum die Wahl genau auf New Jersey fällt last sich relativ einfach erklären, denn der Online Poker Markt des Bundesstaates ist besonders vielversprechend. Verständlich, dass hier auch andere Unternehmen präsent sein wollen, wenn in New Jersey das offizielle Startsignal ertönt.

Die Lizenz für das Angebot von Online Glücksspiel wird in New Jersey jedoch an ein traditionelles Casino gekoppelt. In Atlantic City gibt es zwölf Casinos, die den Besitzer dazu ermächtigen im Internet Casinospiele und Poker anzubieten. Im Vorfeld wurden aus diesem Grund bereits einige Partnerschaften geschlossen, sodass Online Anbieter mit den Betreibern traditioneller Casinos zusammenarbeiten, um dadurch Online Glücksspiel anbieten zu können.

Fast alle der zwölf Casinos sind bereits eine Partnerschaft eingegangen, bisher gibt es nur noch das Atlantic Club Casino sowie das Revel, wo bisher noch keine Partnerschaft vorliegt. Das Atlantic Club Casino war erst kurz zuvor von einer vereinbarten Partnerschaft mit PokerStars abgesprungen.

Bei dem Revel Casio handelt es sich um das jüngste Casino vor Ort, welches im Falle eines Kaufs kostengünstig erworben werden könnte, da hier ein großer Schuldenberg vorliegt. Eventuell wird von Seiten des Unternehmens 2UP Gaming auch kein Kauf von bereits in Partnerschaft stehenden Casinos in Betracht gezogen.

Weiterverkauf des Atlantic Club Casinos

Weiterverkauf des Atlantic Club Casinos

Allerdings gab es hier Uneinigkeit und zuletzt wurde von Seiten PokerStars sogar eine einstweilige Verfügung eingereicht. Diese wurde nun allerdings durch den Richter aufgehoben und der Kaufvertrag wurde für nichtig erklärt. Damit musste das Unternehmen PokerStars in den USA einen herben Rückschlag erleiden.

Erst im vergangenen Jahr unterzeichnete die Rational Group, das Mutterunternehmen von PokerStars, einen Vertrag zur Kaufabsicht des Atlantic Club Casinos in New Jersey. Es wurde ein Kaufpreis in Höhe von 15 Millionen US-Dollar ausgehandelt, von denen 11 Millionen bereits bezahlt wurden. Probleme gab es dann durch das verspätete Einreichen der Dokumente für eine Lizenz.

Aufgrund des späten Einreichungstermins wurde der mögliche Lizensierungstermin auf Anfang August verschoben. Diese Problematik veranlasste den Eigentümer des Atlantic Club Casinos dazu den Vertrag für ungültig zu erklären, weil der Käufer die Fristen nicht eingehalten hat. Als Reaktion darauf beantragte PokerStars vor Gericht eine einstweilige Verfügung, um die Colony Capital davon abzuhalten einen anderen Käufer für das Casino zu begeistern.

Den neusten Meldungen zu Folge darf das Atlantic Club Casino nun wieder zum Verkauf ausgeschrieben werden. Es werden viele Interessenten erwartet, zu denen auch

Caesars Entertainment als bekannter Name zählt. Doch auch dem Unternehmen PokerStars selber ist es gestattet, sich erneut für den Kauf des Casinos zu bewerben.