Uneinigkeit zum Kölner Standort

Uneinigkeit zum Kölner Standort

In der Vergangenheit zeigten Spielbanken mehr und mehr die Eigenschaft sich in Richtung Spielhalle zu entwickeln. Ein Beispiel hierfür sei die Spielbank Duisburg. Hier hab man sich mehr und mehr den Spielern angepasst, die ein krankhaftes Spielverhalten an den Tag legen. Die Nachfrage nach Spielautomaten sei sehr hoch, daher habe man in Duisburg entschieden mehr und mehr Spielgeräte anzubieten und es werden kaum noch Spiele an den Tischen zur Verfügung gestellt.

Die CDU spricht sich definitiv gegen den zentralen Standort in Köln aus, da man hier befürchte, dass sich auch hier eine große Spielhalle ansiedeln werde und Spielhallen wolle man an zentralen Standorten nicht sehen, denn dies wiederspreche den Regelungen in Bezug auf die Spielsuchtbekämpfung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Winrich Granitzka machte bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung deutlich, dass der Standort Cäcilienstraße für die neue Kölner Spielbank nicht in Frage käme. SPD, Grüne und FDP stimmten hingegen bei dem Ausschuss für den Standort in der Cäcilienstraße. Die plötzlichen Gegenargumente von Seiten der CDU verwunderten vor Allem den SPD-Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Martin Börschel, der daran erinnerte, dass in einem kürzlich erfolgten Ratsbeschluss zu diesem Thema alle Parteien ihre Zustimmung gaben.

Offensichtlich sei die CDU von falschen Voraussetzungen ausgegangen. Von Anfang an sei klar gewesen, dass es sich bei dem Kölner Casino um ein großes Projekt, ähnlich wie das Casino Duisburg und das Casino Hohensyburg handeln sollte. Bei den großen Casinos ist immer ein Mix aus Tischspielen und Spielautomaten vorhanden, von Anfang an war deutlich, dass dies auch in Köln sein soll.