Poker als Kündigungsgrund

Poker als Kündigungsgrund

Das Geschehen ereignete sich im Londoner Bezirk Bromley. Bei der Polizei wurden einige interne Untersuchungen unternommen, da wohl bereits vorher ein Verdacht bestand, dass unter den Angestellten illegal Glücksspiele ausgetragen werden. Und dieser Verdacht bestätigte sich nun, denn einige Politzisten wurden dabei erwischt, wie sie während der Arbeitszeit pokerten. Als Konsequenz daraus wurden die besagten Mitarbeiter allesamt entlassen.

Der Fall ist bereits unter dem Namen Gaming-Cops bekannt, unter dem auch die internen Untersuchungen durchgeführt wurden. Nachdem die unehrenhaften Entlassungen von insgesamt sieben Polizisten erfolgten, wurde von BBC über diesen Fall berichtet. Der Vorwurf gegen die ehemaligen Polizisten bezieht sich auf das Pokerspiel und das Golfspiel, welches von Seiten der Angestellten während der Arbeitszeit durchgeführt wurde. Glücksspiel während der Dienstzeit kann von Seiten der Vorgesetzten natürlich nicht geduldet werden und daher sind die Entlassungen laut der Presse kaum verwunderlich.

Doch nicht nur Glücksspiel während der Arbeitszeit ist als Vergehen von Seiten der Polizisten bekannt geworden. Den Untersuchungen zu Folge hätten die Polizisten außerdem während der Arbeitszeit ferngesehen und Backgammon gespielt. Die gleichen Polizisten machten außerdem gerne einmal früher Feierabend und ließen gleichzeitig überstunden berechnen.

Neben den insgesamt sieben Entlassungen wurde nun auch Strafanzeige gegen drei der Polizisten gestellt. Für manche mögen die Maßnahmen etwas barsch und radikal erscheinen, doch auch innerhalb der Polizei sollte Ordnung herrschen, weshalb sich der Gesetzgeber hier entschieden hat auf diese Art und Weise zu handeln.