Bonner Einbruchbande gestoppt

Bonner Einbruchbande gestoppt

Die Bande machte vor keinem Gebäude halt und die Einbruchserie betraf Kioske, Apotheken, kirchliche Einrichtungen, Jugendzentren, das Haus der DLRG, Kneipen, die Landesklinik und die Fahnenfabrik. Nun sollen die Täter, nachdem sie gefasst wurden, für die Einbrüche bestraft werden und die Strafkammer machte schon im Vorfeld sehr deutlich, dass die vier Diebe mit harten Strafen rechnen müssen.

Die Einbruchserie der vier Angeklagten klappte vom Februar 2013 bis zum November des Gleichen Jahres sehr gut. Die Bande wurde als hemmungslos beschrieben, denn es wurden Einbrüche in jedem Gebäude verübt, zu dem die vier Männer Zutritt erhielten. Der 30 jährige Haupttäter sowie seine drei Komplizen mussten sich nun vor Gericht verantworten.

Die vorbestraften Männer erhielten vor der Bonner Strafkammer alles andere als ein mildes Urteil Für die drei Männer verordneten die Richter zum Teil mehr als drei Jahre Haft, mit der Hoffnung, dass hierbei auch die Drogensucht der Täter ein Ende finden wird, denn die Männer sollen zudem in Entzugskliniken untergebracht werden. Das Bandenoberhaupt, der 30-jährige Haupttäter, verbüßte bereits im Vorfeld schon die eine oder andere Strafe und muss sich nun auf sieben Jahre hinter Gittern einstellen. Die anderen drei Männer im Alter zwischen 31 und 42 Jahren müssen sich auf Haftstrafen zwischen drei und fünfeinhalb Jahren einstellen.

Offensichtlich angetrieben durch die eigene Drogensucht brachen die vier Männer überall ein, wo sie Zutritt erlangen konnten. Das schnelle Geld war wichtig, um sich auf diese Art und Weise die eigene Sucht finanzieren zu können. Insgesamt konnten den Tätern vor Gericht 28 Einbrüche nachgewiesen werden. Die Männer nahmen von den Einbruchstellen mit, was sie kriegen und was sie zu schnellem Geld machen konnten. In einem Kiosk zum Beispiel raubten die Männer Tabakwaren im Gesamtwert von 14.000 Euro ab sowie eine Vielzahl an Rubbellosen.

Die Rubbellose jedoch brachten den Männern nach eigener Aussage nicht das große Glück, denn die meisten der Lose waren am Ende Nieten. Die Raubzüge brachten den Männern insgesamt eine Summe von etwa 70.000 Euro ein. Die Straftaten waren nicht von langer Hand geplant, sondern die Männer waren jederzeit bereit für den nächsten überfall, weil sie das Geld brauchten, um zum einen davon leben und zum anderen die eigene Drogensucht finanzieren zu können.