Ruhestand für Jürgen Mentzel

Ruhestand für Jürgen Mentzel

Das Berliner Traditionsunternehmen feierte bereits im Dezember einen gebührenden Abschied des treuen Mitarbeiters. Jürgen Mentzel war die Freude an diesem Tag ins Gesicht geschrieben, denn zahlreiche Kollegen und Kolleginnen waren zu der Abschiedsfeier des Mitarbeiters erschienen. Er arbeitet insgesamt genau 42 Jahre neun Monate und sechs Tage in dem Unternehmen und ist nun in den Ruhestand gegangen.

Im Jahr 1972 begann seine Karriere bei Bally Wulff als Gerätemonteur im Unternehmen. Zu Beginn seiner Arbeit in dem Glücksspielunternehmen trug dieses noch den Namen "Günther Wulff Apperatebau". Während seiner Zeit bei Bally Wulff arbeitete Mentzel an insgesamt über 500.000 Geldspielgeräten. Heute freut er sich zwar auf seinen Ruhestand, wird jedoch auch das Unternehmen und die Kollegen vor Ort vermissen, so erklärt er bei seiner Abschiedsfeier.

Weiterhin mit Bally Wulff verbunden

Die Kollegen schätzten Mentzel als gewissenhaften Kollegen. Auch wenn der treue Mitarbeiter das Unternehmen nun als Arbeitnehmer verlässt, so wird er nach eigenen Angaben weiterhin mit dem Unternehmen verbunden bleiben. Seit Jahren arbeitet Mentzel ehrenamtlich als Organisator und Betreuer der Berliner Fußball Kirchenliga mit.

Im Herbst stehe bereits das nächste traditionelle Hallenturnier von Bally Wulff vor der Tür, wo die Fußballmannschaft bereits fest eingeplant sei. Das Unternehmen wünscht dem Pensionär alles Gute für die Zukunft und bedankte sich beim Abschied für die tollen Jahre mit ihm als Arbeitnehmer im Unternehmen.

(Quelle: isa-guide)

Schleswig-Holstein hat sich in Sachen Glücksspiel durchgesetzt

Das Bundesland Schleswig-Holstein, das in Bezug auf sein Glücksspielgesetz für einiges Aufsehen gesorgt hat, hat sein Gesetz mit nur einer Stimme Mehrheit abgesegnet und hat gegenüber seinen 15 Kollegen einen großen Vorsprung.

Schon im April dieses Jahres munkelte man, dass ein Einzelkampf des Nordlichts im Bereich des Glücksspiels wahrscheinlich ist, denn das nördlichste Bundesland war mit der Gesetzesvorlage der restlichen 15 gar nicht einverstanden.

Die Landesregierung erarbeitete als Konsequenz ein individuelles Gesetz, das von der Europäischen Kommission im Mai grünes Licht bekam und vor Kurzem im Parlament abgesegnet wurde.

Dieser Vorgang fand ungeachtet der oppositionellen Stimmen statt, die Angst hatten, es könnte eine Art Las Vegas im Land zustande kommen. Die Gegner hatten immer noch die Hoffnung, dass sich die Regierung in der Landeshauptstadt für einen Kompromiss mit den anderen Bundesländern entscheiden würde.

Es hatte zwar vor Kurzem den Anschein, als ob man eine Alternative zum Alleingang in Erwägung ziehen würde, doch mit der Absegnung des Gesetzes hat man dann doch nicht lange gefackelt. Dieses Gesetz beinhaltet, dass Sportwetten, Poker und Casinospiele erlaubt sein sollen, davon ausgenommen sind Bakkarat, Roulette und Black Jack.

Es soll zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft treten und die Anzahl der Konzessionen, die ab dem 1.3.2012 zum Zuge kommen sollen, hat keine Obergrenze. Auf jedes Angebot erhebt man eine Bruttogewinnsteuer von einem Fünftel. Betreiber von Glücksspiel beurteilen diesen Vorgang als gutes Zeichen.

Zu den Interessenten für eine Konzession gehören auch "Betfair" und "JAXX", welches in Kiel ansässig ist. Die Betreiber begrüßen dieses Gesetz zwar, doch sie wünschen sich, dass die übrigen 15 Bundesländer sich dem anschließen werden.

Man erhofft sich eine größere Liberalisierung des Glücksspielsektors, als sie momentan vorgesehen ist. Ein Entschluss muss bald gefällt werden, denn der aktuelle Glücksspielvertrag ist zu Beginn des folgenden Jahres nicht mehr gültig.

Wie es in dieser Sache weitergeht, ist noch unklar.