Fortschritt durch den ersten Indoor Bitcoinautomat

Fortschritt durch den ersten Indoor Bitcoinautomat

Durch die Zusammenarbeit mit dem Bitcoinautomaten Hersteller Robocoin ist das "The D Las Vegas Casino Hotel" nun das erste Hotel vor Ort, welches in dem angeschlossenen Casino einen solchen Automaten für die Kunden zur Verfügung stellt.

Für die Kunden in dem Casino in Las Vegas stellt der Bitcoinautomaten ein besonderes Highlight dar, so auch der Geschäftsführer des Casinos, Derek Steven. Die Aufstellung des Automaten im Casino sei für die Spieler eine Besonderheit, so der Geschäftsführer, denn dadurch haben die Besucher die Möglichkeit, direkt im Casino die Bitcoins zu beziehen.

Das Angebot ist nicht das erste dieser Art, welches im "The D Las Vegas Casino Hotel" präsentiert wird, denn erst zum Anfang des Jahres stellte das Hotel das Angebot für die Gäste zur Verfügung, vor Ort mit BTC bezahlen zu können. Das Angebot beschränkte sich jedoch vorerst auf das Hotel und galt nicht für das Casino. Durch die Aufstellung des Bitcoinautomaten jedoch ändert sich dies nun.

Die Lage des Hotels spricht für sich, denn das "The D Las Vegas Casino Hotel" befindet sich direkt im Zentrum an der Fremont Street. Hier entsteht der Zeit in Las Vegas ein immer weiter wachsendes Hightech Zentrum, welches unterschiedliche Angebote für die Kunden zur Verfügung stellt. Der Indoor Bitcoin Automat stellt vor Ort ein zusätzliches Highlight für die Gäste dar.

Bisher wurde die Zahlungsmethode Bitcoin für die Region Las Vegas noch nicht autorisiert, wodurch eine direkte Zahlung mit Bitcoins in den Casinos bisher noch nicht gestattet ist. Durch die Aufstellung des Automaten jedoch wird den Spielern vor Ort die Aktivität enorm erleichtert. Für die Verantwortlichen des Casinos stellt der Indoor Bitcoinautomat Fortschritt dar und die Betreiber hoffen nun, dass die Kommission sich in Zukunft für die Bitcoins als Zahlungsmethode entscheiden kann, um den Betrieb des Casinos aber auch das Vergnügen für die Kunden vor Ort generell zu erleichtern.

Interesse an Spielbanken in Mecklenburg Vorpommern

Interesse an Spielbanken in Mecklenburg Vorpommern

Die Gäste blieben im Laufe der Jahre immer mehr aus und so kommt es, dass die Einspielergebnisse der Spielbanken in Mecklenburg Vorpommern eher mä?ig ausfallen. Trotz dieser schweren Ausgangslage haben Betreiber weiterhin Interesse an diesen Spielbanken. Es hat bereits eine europaweite Ausschreibung stattgefunden, auf die immerhin drei Bewerber reagiert und sich beworben haben.

Trotz der schwierigen Ausgangslage sind für die Lizenzen in Mecklenburg Vorpommern drei Bewerbungen eingegangen. Welche Unternehmen Interesse bekundet haben, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Durch eine entsprechende Kommission sollen die Bewerbungen nun geprüft werden, um so eine Entscheidung zu treffen, wer den Zuschlag für die Casinos in Mecklenburg Vorpommern erhalten wird. Die Konzession für die Spielbanken soll für die nächsten zehn Jahre Gültigkeit erhalten.

In Mecklenburg Vorpommern gibt es beziehungsweise gab es fünf Spielbanken. Zwei der Spielbanken, die in Schwerin und Warnemünde, wurden bereits im August des letzten Jahres geschlossen, da hier die Konzessionen ausgelaufen waren. Für die anderen beiden Spielbanken, die in Stralsund und Heringsdorf, soll der Betrieb auch dem Ende zugehen, denn auch hier werden die Konzessionen Ende Mai auslaufen. Durch die Schlie?ung der ersten beiden Casinos mussten insgesamt 71 Arbeitnehmer in Mecklenburg Vorpommern ihren Job einbü?en.

Mit den auslaufenden Konzessionen hätte von Seiten der Betreiber vor Ort auch eine Verlängerung gestellt werden können. Da die Einspielergebnisse in Mecklenburg Vorpommern in den letzten Jahren jedoch immer schlechter geworden sind, entschied der Betreiber keine Verlängerung anzufordern. Aus diesem Grund wurden die Konzessionen europaweit ausgeschrieben.

Gründe für die Aufgabe des Betriebs wurden von Seiten des Betreibers ebenfalls angegeben. Zum einen seien die geringen Umsätze ein Grund dafür, warum der Betrieb aufgegeben wurde und zum anderen sei gleichzeitig die vom Land vereinnahmte Spielbankenabgabe zu hoch. Dass nun trotzdem drei Bewerber auf den Plan getreten sind, die Interesse an den ausgeschriebenen Konzessionen haben, ist daher besonders verwunderlich.

Keine Liberalisierungstendenzen in Brüssel

Keine Liberalisierungstendenzen in Brüssel

Der Präsident der European Lotteries (EL) und der Vorstand der österreichischen Lotterien, Friedrich Stickler, äußerte sich nun über die Tendenzen für die Zukunft und machte hierbei deutlich, dass er keine Liberalisierungstendenzen erkennen könnte.

Die Maßnahmen der Europäischen Kommission in Brüssel würden derzeit nicht darauf hindeuten, dass eine nahe liegende Liberalisierung des Glücksspiels in Europa angestrebt werden würde. Stickler macht deutlich, dass das EU-Parlament den einzelnen Ländern das Recht auf die Regionale Regulierung derzeit anerkennen würde.

Grundsätzlich gibt es jedoch auch Punkte, bei denen sich alle vollkommen einig sind. Zum Beispiel wenn es um das Angebot von illegalem Glücksspiel geht, welches nach den Fraktionen einstimmig viel stärker bekämpft werden müsste. Im Bereich des Online Glücksspiels muss in naher Zukunft nach dem Binnenmarktausschuss des EU-Parlaments mehr getan werden. Die Verantwortlichen machen gleichzeitig deutlich, dass hierbei nicht nur der Spielerschutz auf dem Plan stehe, sondern vielmehr auch die Rechte und Wünsche der Casinos respektiert werden sollen.

Im vergangenen Jahr fand bereits die Versendung der blauen Briefe statt. Diese wurden von Seiten der EU-Kommission an mehrere Staaten geschickt. Blaue Briefe bekamen die Staaten bei denen laut der EU-Kommission die Gesetze des Landes nicht mit den EU-Gesetzen konform gehen würden. Ein solcher Brief wurde von der EU-Kommission auch an österreich verschickt. Die Kommission nutzt die jetzige Zeit um die Antworten auf eben diese Briefe zu prüfen und über weitere Schritte nachzudenken.

Beendigung des Schleswig-Holsteinischen Alleingangs

Beendigung des Schleswig-Holsteinischen Alleingangs

Die Vorgängerregierung bestehend aus CDU und FDP, hatte den Weg des Alleingangs eingeleitet und das eigene, besonders liberale Glücksspielgesetz verabschiedet. Die neue Regierungskoalition plante jedoch von Anfang an sich den anderen Bundesländern anzuschließen und den Sonderweg zu verlassen. Dies setzt die neue Regierung nun um, trotzdem das Glücksspielgesetz Schleswig-Holstein von der EU-Kommission bereits hoch gelobt wurde.

Nach dem Glücksspielgesetz Schleswig-Holstein sollte in dem nordischen Bundesland eine besonders liberale Regelung vorherrschen. Hier war die unbegrenzte Lizenzvergabe im Bereich der Sportwetten und anderer Glücksspielangebote wie Online Casinos und Poker vorgesehen. Während das nordische Glücksspielgesetz so liberal ist, so sind bei dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag klare Einschränkungen vorgesehen. Nach dem neu verabschiedeten Gesetz sind weder Online Poker noch Online Casinos gestattet. Die Vergabe von Lizenzen für Sportwettenanbieter wurde auf insgesamt 20 beschränkt.

Bis zum Zeitpunkt der Abschaffung des Kieler Glücksspielgesetzes wurden in Schleswig-Holstein insgesamt 26 Lizenzen für Sportwettenanbieter und 23 Lizenzen für Online Casinos ausgegeben. Die Lizenzen haben ihre Gültigkeit, denn trotz Abschaffung des liberalen Gesetzes, wurden die Genehmigungen auf die nächsten Jahre ausgegeben, unabhängig davon, ob das Gesetz weiterhin bestehen bleiben wird oder nicht.

Grundsätzlich wird von verschiedenen Seiten immer noch angezweifelt, ob es sich bei dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag um ein europarechtskonformes Gesetz handelt. Durch die Zweifel, die schon damals bei der schwarz-gelben Regierung bestanden, entschied diese sich damals für den Alleingang Schleswig-Holsteins. Nun soll der Europäische Gerichtshof in naher Zukunft eine Entscheidung darüber treffen, ob das für ganz Deutschland geltende Gesetz inklusive verbot von Online Casinos und Online Poker mit dem Europarecht vereinbar ist.

Kritik des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft

Kritik des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft

Das Werbeverbot für öffentliches Glücksspiel wurde nach den neusten Regelungen für das Internet und das Fernsehen gelockert. Die Lockerung schließt jedoch Sport- und Pferdewetten aus, da hier ein strenger Vorbehalt in Form von der Genehmigung durch die Länder festgelegt wurde. Kritisiert wird von Seiten des BVDW die dadurch gemachte Vorabzensur. Diese Kritik wurde zusammen mit dem ZAW in Form einer koordinierten Stellungnahme an die zuständigen Minister der Bundesländer vorgetragen.

Die Regelungen für die Werbung, die in Bezug auf die Glücksspielangebote in Zukunft gemacht werden darf, wurden in strenger Form in der Werberichtlinie niedergeschrieben. Nach dieser müssen die Verantwortlichen sich richten und sich an die festgelegten Regelungen halten. Die Werberichtlinie tritt zum 1. Februar 2013 in Kraft. Die Werberichtlinie bezieht sich auf die Werbung für einzelne Produkte, sowie übergeordnete Marken und Werbefilme für die Anbieter. Verantwortlich gemacht werden jedoch nicht nur die Initiatoren, also die Dienstleister, sondern auch diejenigen, die für die Kommunikation von Werbung zuständig sind.

Um Werbung zu Schalten bedarf es vorab einer Genehmigung, die von einer zentralen Genehmigungsstelle der Bundesländer ausgegeben werden kann. Auch wurden in der Werberichtlinie Vorgaben festgelegt, die Inhalt, Platzierung, der Dauer der Einblendung und der Warnhinweise streng regeln sollen. Auch von Seiten der Europäischen Kommission wurden bereits Zweifel an der Werberichtlinie geäußert. Es sei unklar, ob die Richtlinie mit dem Europarecht vereinbar ist und auch die Notwenigkeit wurde bereits angezweifelt.