Wenn die Spielsucht zum Profit wird

Wenn die Spielsucht zum Profit wird

Neben den Spielern, für die dieses Verhalten eine große Gefahr darstellt, gibt es noch die Automatenbetreiber, die von diesem Spielverhalten profitieren. Doch die Automatenindustrie hat es in diesen Tagen nicht besonders leicht. Neben der großen Konkurrenz, die unter den Betreibern herrscht, gibt es noch die gesetzlichen Auflagen und Regelungen, die den Betreibern das Angebot erschweren.

Zu den großen Betreibern der Automatenindustrie gehören Crown Technologies, Novomatic, Bally Wulff und Merkur. Die Spielgeräte dieser Unternehmen unterscheiden sich durch kleine Details. Natürlich befinden sich die Glücksspielunternehmen in einem harten Konkurrenzkampf und müssen täglich, durch verschiedene Gesetze, um das eigene überleben kämpfen. Aktuell gibt es in Deutschland rund 245.000 Spielgeräte. Der Großteil dieser Spielgeräte wurde von Crown Technologies aufgestellt.

Bessere Spiele und strengere Regulierung

Während der Markt sich natürlich stetig weiterentwickelt und die Spielgeräte technisch verbessert werden, haben die Betreiber gleichzeitig mit der Regulierung für Spielhallen zu kämpfen. Die Regeln haben sich in den letzten Jahren verschärft. So kommt es dazu, dass die Spielhallen einen Mindestabstand zueinander einhalten müssen, dass die Anzahl der maximalen Spielgeräte pro Etablissement verringert wurde und dass in den Betrieben keine kostenlosen Getränke und Snacks mehr angeboten werden.

Die Spiele werden besser und stellen für die Spieler einen besonderen Reiz dar, die strengere Regulierung jedoch sorgt dafür dass viele Spieler ins Internet abwandern und dort den Glücksspielangeboten, die sich in Deutschland in einer Art Grauzone befinden, nachgehen.

Bilanz von Sachsens Spielbanken

Bilanz von Sachsens Spielbanken

Das Jahr 2013 war für die Spielbanken in Sachsen besonders erfolgreich, denn diese haben für das vergangene Jahr höhere Erträge vorzuweisen. Die Spielbanken GmbH in Leipzig ist erfreut über die positiven Neuigkeiten und vor allem über den um zehn Prozent angestiegenen Bruttospielertrag, der auf neun Millionen Euro angestiegen sei.

Die Spielbanken in Sachsen befinden sich in Leipzig, Chemnitz und Dresden. Alle drei Spielbanken konnten im letzten Jahr mehr Erträge erwirtschaften. Grundsätzlich haben sich die Spielbanken in Sachsen nicht einheitlich entwickelt, sondern die Erträge des letzten Jahres fielen für die einzelnen Etablissements sehr unterschiedlich aus. Das Angebot aller drei Casinos hingegen ist gleich, alle drei Spielbanken bieten Automatenspiel an. Die jeweilige Entwicklung der Casinos wurde von Seiten der Geschäftsführung bei Bekanntgabe der Gesamtentwicklung nicht aufgedröselt.

Grundsätzlich sei eine positive Entwicklung zu erkennen und darauf komme es an, so Siegfried Schenek, der Geschäftsführer der Spielbanken GmbH in Leipzig.

Grundsätzlich haben es die staatlichen Spielbanken noch immer nicht besonders leicht. Die Konkurrenz ist sehr groß, denn Spielhallen, die weniger reglementiert sind, haben sich in den vergangenen Jahren zur immer größeren Konkurrenz entwickelt. Auch die Online Casinos stellen eine Herausforderung für die traditionellen Spielbanken dar. Ein weiteres Problem wird außerdem in dem neuen Standort Günthersdorf gesehen.

Dieser sei laut Schenek nicht ausgewählt worden, weil die Lage so günstig ist, sondern vielmehr, um das Potential von der Spielbank Leipzig mit abzuschöpfen und davon zu profitieren. Damit würde sich der Standort Günthersdorf mit Eröffnung zur zusätzlichen Konkurrenz für das Casino in Leipzig entwickeln.

Veränderungen Bad Oeynhausen zum Jahreswechsel

Veränderungen Bad Oeynhausen zum Jahreswechsel

Von nun an wird dieser den gesamten Bereich leiten, ist somit also auch für das klassische Spiel zuständig. Zum Ende dieses Jahres wäre der Mietvertrag ausgelaufen, doch nun wurde dieser durch Pollok verlängert. Dies bedeutet für die Spielbank Bad Oeynhausen weiterhin, dass sie sich dem harten Kampf am Markt stellen muss und nicht nur mit den anderen traditionellen Spielbanken in Konkurrenz steht, sondern vielmehr mit den zahlreichen Spielhallen und den Casinos im Internet.

Dr Direktor hat nun in Absprache mit dem Betreiber Westspiel beschlossen, an der Spielbank in Bad Oeynhausen festzuhalten und sich der internationalen Konkurrenz zu stellen. Es sollen natürlich einige Veränderungen stattfinden, um sich so gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können. Zum Einen soll der Name von Casino in Spielbank umgerüstet werden, weil als Casinos heutzutage sogar die Spielhallen bezeichnet werden.

Da es sich bei dem Casino Bad Oeynhausen um eine traditionelle Spielbank handelt, soll diese zukünftig nun auch in dem entsprechenden Licht erstrahlen. Auch sollen im nächsten Jahr Modernisierungen vorgenommen werden, um die Spielbank für das entsprechende Zielpublikum wieder attraktiver zu gestalten, so Pollok.

Bisher waren in der Spielbank bad Oeynhausen die Bereiche des klassischen Spiels und des Automatenspiels immer getrennt, dies soll im kommenden Jahr aufgehoben werden Die gesetzlichen Regelungen sehen ab dem kommenden Jahr vor, dass entsprechende Kontrollen sowohl für Automaten- als auch für klassisches Spiel vorgenommen werden müssen, daher sei eine Trennung beider Bereiche innerhalb der Spielbank nicht mehr von Nöten, so der Direktor. Die Bauarbeiten innerhalb der Spielbank und die Modernisierungen werden schon zu Beginn des Jahres erfolgen, damit diese bis zum Sommer 2014 als abgeschlossen betrachtet werden können.

Caesars endlich Online

Caesars endlich Online

Nun wurden die Kunden auf den Monat September vertröstet, in dem den Spielern endlich die Onlinepräsenz eröffnet werden soll. Eine legale Online Poker Webseite wurde bereits von Seiten Ultimate Pokers präsentiert, allerdings soll die Webseite von Caesars auch bald in Nevada legalisiert und für Ultimate Poker zur Konkurrenz werden.

Eigentlich war es von Seiten des Anbieters Caesars geplant, die eigene Pokerwebseite in Nevada noch gleichzeitig mit der WSOP zu präsentieren. Die Kunden, die bereits seit Monaten warten, waren enttäuscht, dass es nicht zu dem geplanten Zeitpunkt geklappt hat, aber nun hat der Anbieter versprochen, dass die Webseite bis Ende September für die Kunden Online zur Verfügung stehen soll. Die WSOP Poker Webseite von Caesars war eigentlich für diesen Sommer angesetzt, doch ob Ende September noch als Sommer bezeichnet werden kann ist fraglich.

Die Webseite von Ultimate Poker kann sich bisher konkurrenzlos über die erfreuten Kunden auf dem Online Pokermarkt Nevadas feiern lassen. Wenn Caesars noch in diesem Jahr mit der Präsentation der Webseite an den Start geht, dann ist dies die erste Online Konkurrenz in Nevada für Ultimate Poker. Die Genehmigung hat Caesars bereits erhalten und nun dürfte der Präsentation der Webseite eigentlich nichts mehr im Wege stehen, sodass die Kunden demnach Hoffnung haben dürfen, dass der nun angesetzte Termin auch tatsächlich realisiert werden kann.

Manila als Konkurrenz für Las Vegas und Macao

Manila als Konkurrenz für Las Vegas und Macao

Die Prognosen besagten bereits, dass Asien im Bereich des Glücksspiels im Kommen ist und in Bälde eventuell sogar die USA überholen könnte. Allein in Macao werden bereits Umsätze in Höhe von 33,5 Milliarden Dollar pro Jahr eingefahren, etwa fünfmal mehr als auf dem Las Vegas Strip.

Der Plan auf den Philippinen steht, allerdings müssen die Umstände vor Ort auch berücksichtigt werden. Auf den Philippinen gibt es viel Armut, das Land ist nicht vor Naturkatastrophen geschützt und auch Kriminalität und Terrorismus sind Themen, die in Verbindung mit dem neusten Vorhaben berücksichtigt werden sollten.

Der Unternehmer Razon plant die Eröffnung des Casinokomplexes Solaire Manila bereits im nächsten Jahr. Insgesamt sollen in das Projekt 1,2 Milliarden Dollar investiert werden, von denen der Geschäftsmann etwa 200 Millionen aus eigener Tasche investiert. Gemeinsam mit der eigenen Firma Bloomberry Resorts soll es nun an die Umsetzung der Pläne gehen. Für den Komplex ist neben dem Luxuscasino mit 300 Spieltischen ein luxuriöses Hotel mit Beach Villen in gehobener Ausstattung geplant, außerdem ein Gourmet-Restaurant und Konferenzräume.

Razon hat Großes vor und plant Las Vegas und Macao richtige Konkurrenz zu machen. Auf den Philippinen werden nur geringe Steuerabgaben für Glücksspiel vorausgesetzt und der Geschäftsmann erhofft sich dadurch, dass viele Spieler aus umliegenden Ländern dadurch angelockt werden.

Neben dem Projekt von Razon gibt es derzeit in der Region noch weitere Projekte, bei denen die Baumaßnahmen bereits begonnen haben. Auch die Regierung erhofft sich ein richtiges Glücksspielmekka aufbauen und so die Konkurrenz ausschalten zu können. Die Projekte, die in Manila umgesetzt werden, werden durch asiatische Unternehmen voran getrieben.

Insgesamt sind bisher drei weitere Casinos geplant. Ein Casinobau soll von dem philippinischen Bauträger Belle Corp. durchgeführt werden. Ein weiteres Casino wird durch den japanischen Spielautomaten-Hersteller Tycoon Kazuo Okada gebaut und das dritte Objekt soll von dem Joint Venture zwischen der malaysischen Genting Bhd. und der philippinischen Alliance Global Group umgesetzt werden.

Im letzten Jahr konnte ein Anstieg der Umsätze aus dem Glücksspiel bemerkt werden, weshalb diese Branche für die Unternehmer nun als Hoffnungsträger gilt. Glücksspiel ist auf den Philippinen schon seit langem legal und trotzdem scheinen die Unternehmer der Branche sich erst jetzt für die Gegend zu interessieren.

In einem Gespräch mit Sheldon Adelson, dem Chef von Las Vegas Sands, stellte sich laut Razon heraus, dass Adelson nicht mal wusste, dass Glücksspiel auf den Philippinen legal ist. Adelson äußerte sich zu dieser Angabe bisher nicht. Laut Prognosen habe der philippinische Glücksspielmarkt tatsächlich Potential, wenn bessere Bedingungen geboten werden und diese die Spieler dann wirklich nach Manila locken können. Es existiere allerdings die Vermutung, dass die örtliche Casinoaufsicht, die Philippine Amusement & Gaming Corp., korrupte Mitarbeiter beschäftige und dies dann letztendlich ein Problem darstellen könnte.

Razon gibt an, dass er sich der Gefahr in seinem Heimatland durchaus bewusst ist, aber so wie jeder Mensch privat seine Maßnahmen trifft, um sich selbst sicher zu fühlen, so können entsprechende Namen auch für Casinos getroffen werden. Der Geschäftsmann gibt an, dass er die Eigenschaft hat, schwer verlieren zu können, deshalb ist er besonders motiviert, das geplante Projekt durchzusetzen und damit erfolgreich zu werden.

Auch Razon blieb von der Finanzkriese nicht verschont. Durch diese verdoppelten sich seine Schulden aus dem Hafengeschäft. Um diese tilgen zu können verkaufte der Geschäftsmann Wertpapiere. Er konnte die Finanzkriese überwinden und sein Geschäft wieder rehabilitieren. Derzeit erstreckt sich dieses über 17 Länder.

Auch für die Umsetzung der Pläne im Bereich des Glücksspiels hat Razon bereits Vorkehrungen getroffen. So wurden ehemalige Mitarbeiter von Las Vegas Sands rekrutiert, um die Erfahrung in das neue Projekt mit einfließen zu lassen und gegebenfalls hilfreiche Kontakte zur Branche in Ländern wie Macao herzustellen.

Da der Philippiner aufgrund seiner Tätigkeit im Hafengeschäft weltweit viele Kontakte pflegt und sein Geschäftsfeld auf verschiedene Länder ausgedehnt hat, erhofft er sich dadurch auch im Bereich des Glücksspiels früher oder später im Ausland expandieren zu können.