Zwei weitere Interessenten in Österreich

Zwei weitere Interessenten in Österreich

Einer dieser neuen Konkurrenzen ist der Glücksspielkonzern Century Casinos, der von den österreichern Peter Hötzinger und Erwin Haitzmann gegründet wurde.

An der Börse in New York und Wien ist das Unternehmen außerdem gelistet, sodass die Unternehmer der Firma Erfahrungen aus dem Internationalen Bereich mitbringen. Laut Hötzinger plant das Unternehmen ein internationales Angebot nach Wien zu bringen und damit in erster Linie in Zukunft auch internationale Gäste, vor allem aus dem Gebiet des Mittleren Ostens anzusprechen.

Der Glücksspielkonzern Century Casinos ist bereits eine bekannte Größe auf internationaler Ebene. Das Unternehmen fungiert unter Anderem bereits als Betreiber von insgesamt 25 Casinos. Die Casinos befinden sich in den USA, Canada, auf Aruba und auf Luxus-Kreuzfahrtschiffen. Die internationale Firma soll nun auch nach Wien gebracht werden, womit die Unternehmer sich erhoffen, einen Schwerpunkt in Europa zu setzen und sich von dort aus weiter zu orientieren. In Polen ist das Unternehmen bereits an dem Betrieb von nun insgesamt acht Casinos beteiligt.

Die Ausschreibungen in österreich wurden neu generiert. Dieses Mal werden die Lizenzen in zwei Paketen ausgegeben. Einmal in Form des Stadtpaketes und einmal in Form des Landpakets. Das Stadtpaket wurde bereits ergeben. Um diese Lizenzen bewarben sich, wie in österreich bisher üblich, nur die Casinos Austria und Novomatic. Wie es vorab schon erwartet wurde ging die Ausschreibung an die Casinos Austria, Novomatic gingen leer aus. Nun wird noch auf die Vergabe des Landpakets gewartet, bei dessen Ausschreibung diesmal noch weitere Konkurrenten ins Rennen gehen.

Verbindung von Konkurrenten

Verbindung von Konkurrenten

Viele Beschwerden bezogen sich bisher auf das Online Glücksspiel, welches den Betreibern von landbasierten Casinos zu Folge eine zu große Konkurrenz darstellen würde.

Die Spieler würden lieber im Jogginganzug vor dem heimischen Rechner sitzen, als sich schick zu machen, den Fahrweg auf sich zu nehmen und im traditionellen Casino zu spielen. In den USA wird derzeit deutlich gemacht, dass aus der Konkurrenz auch hervorragend ein Geschäftspartner werden kann und beide Institutionen von einer Zusammenarbeit profitieren können.

Nicht nur in den USA auch in Belgien hat man sich mit der Idee auseinander gesetzt, die traditionellen Spielbanken mit dem Angebot von Online Glücksspiel verbinden und so das große Konkurrenzverhalten zu unterbinden. Um in den USA eine Lizenz für das Online Glücksspiel zu erhalten müssen die Anbieter zuerst eine Partnerschaft mit einem landbasierten Casino eingehen.

Mit dieser Variante soll ausgeschlossen werden, dass eine Spielvariante bevorzugt werden könnte. Durch die Zusammenarbeit wird automatisch die andere Glücksspielvariante beworben. Durch Partnerschaften würden die Online Glücksspiel Angebote zum Beispiel auf das landbasierte Angebot verweisen und anders herum.

Neben der Partnerschaft auf dem Papier gibt es einige Anbieter, die die Idee der Zusammenarbeit bereits weiterentwickelt haben. Hierbei wird das mobile Glücksspiel in das traditionelle Glücksspiel mit einbezogen. Es gibt Entwickler, die bereits Anwendungen für Tablets und Smartphones entwickelt haben, die nur in den traditionellen Casinos nutzbar sein sollen.

Somit würde das Mobile Gaming direkt in dem landbasierten Casino möglich gemacht und unterstützt werden. Wenn die landbasierten Casinos auf diese Art und Weise mit der Zeit gehen, erhoffen sich die Betreiber die Beliebtheit dieser Spielbanken damit auch langfristig wieder ankurbeln zu können.

Schweizer Spielbankengeschäft

Schweizer Spielbankengeschäft

In der Schweiz ist das Spielbankengeschäft genau seit 10 Jahren legal und seitdem gibt es nun 21 Spielbanken im Land. Zwei weitere Spielbanken sollen in naher Zukunft folgen, die in Zürich und in Neuenburg. Die Spielbanken leisten mit den Abgaben einen großen Beitrag in Bezug auf die Haushalte des eigenen Landes.

Eine Studie in der Schweiz machte bereits deutlich, wie positiv die Spielbankenindustrie sich auf das eigene Land auswirken kann, vor allem in Bezug auf die finanzielle Lage. Die Wertschöpfung sei laut dieser Studie bei der Casinobranche besonders hoch und in der Schweiz gehört diese sogar zu den wertschöpfungsintensivsten Branchen. Hierbei wird unterstrichen, dass es besser sei, wenn die Spieler aus der Schweiz ihre Gelder im eigenen Land verspielen, als in Casinos im Ausland, in den Grenzgebieten zum Beispiel.

Dieser Effekt ist unter dem Namen Recapture Effekt bekannt. Während die eigenen Bürger daher zum Spielen lieber im eigenen Land bleiben sollen wird trotzdem gehofft, dass ausländische Spieler ihren Weg in die Schweiz finden, um vor Ort ihre Gelder beim Spielen einzusetzen. Statistiken zu Folge machen die ausländischen Spieler in der Schweiz rund ein Drittel des Bruttospielertrags im Land aus.

Wie in anderen Ländern jedoch auch hat die Wirtschaftskriese auch in der Schweiz seine Spuren hinterlassen, vor allem auch in der hiesigen Casinobranche. Nicht nur die wirtschaftliche Lage sondern auch die starke, landeseigene Währung machten der Casinobranche in der Vergangenheit zu schaffen. Neben diesen finanziellen Punkten gibt es weitere Aspekte die einen Rückgang des Bruttospielertrags im eigenen Land erklären.

Zum einen sind es die ausländischen Casinos, die sich in der Nähe der Schweiz befinden und zu immer größeren Konkurrenten werden, genau wie die Online Casinos im Internet. Darüber hinaus erschwert es die Gesetzgebung den Spielern einen Besuch im Casino wieder schmackhaft zu machen. Mit der Einführung des Rauchverbots blieben viele Spieler aus, denn viele meinen, dass das Rauchen am Pokertisch einfach dazu gehöre.

Die Casinobranche in der Schweiz gilt als eine der am härtesten regulierten Branchen. Trotzdem dies jetzt schon ein ausschlaggebender Faktor ist, sind weitere Regulierungen und strengere Maßnahmen für das Land geplant. Unter Anderem wurden zum Beispiel trotz der sinkenden Umsätze die Steuern für die Casinos vor rund zwei Jahren erhöht.

Die staatliche Aufsichtsbehörde, als Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) bekannt, ist sehr streng und auch strikt in Bezug auf die Vorgaben und Kontrollen. In den Aufgabenbereich der ESBK fallen nicht nur die Prüfungen der Geschäftsführung und der Unternehmenspläne, sondern auch die Gesamtkosten der Branche in der Schweiz, um so auch Kriminalität, Betrug und Geldwäsche vorbeugen zu können.

Poker in Internet und in der Realität sind keine Konkurrenten

Poker in Internet und in der Realität sind keine Konkurrenten

Zahlreiche Nutzer, mit denen der Herr gesprochen hat, waren von der Studie genauso überrascht wie er. Zu Beginn des Aufschwungs des virtuellen Pokersspiel war es klar nachzuvollziehen, weswegen echte Spielstätten bezüglich dieses Anstiegs nicht begeistert waren. Dies war auch bei Verlagen der Fall, als das E-Book "Kindle" auf den Markt kam.

Dies zeigt aber nur, welchen Einfluss das World Wide Web auf zahlreiche Sektoren im Geschäft hat. Doch wie es bei zahlreichen anderen Märkten war, sind die Voraussetzungen nun anders geworden und die Branche blieb bestehen. Es gibt zahlreiche Gründe, warum man sagen muss, dass sich diese Forschungen nur mit der Relation zwischen virtuellen Pokerspiel und Glücksspiel in der realen Welt auseinandersetzen und nicht nur mit Poker in der echten Welt.

So ist es möglich, dass sich das "echte" Pokerspiel und das im Netz die Anteile des Marktes einander wegschnappen und die komplementäre Relation zwischen generellem Glücksspiel und echten Poker, die ausgeprägter war, nicht unbedingt eine Voraussetzung sein muss. Zudem sollte man sich die Zahl der Spieler bei Live-Veranstaltungen vor und nach dem Aufschwung, der von Herrn Moneymaker ins Rollen gebracht wurde, vor Augen führen, um die Vorteile dieser Relation für beide Parteien zu sehen.

Als dieser Herr vor neun Jahren die Hauptveranstaltung der Pokerweltmeisterschaft für sich entschied, waren nicht einmal 1.000 Spieler dabei, in den folgenden Jahren stiegt die Summe der Spieler auf über 8.000 an, was einen Rekord darstellt. In lediglich 36 Monaten ist die Pokerweltmeisterschaft beinahe zehnmal so groß geworden. Der Herr mag den Stein ins Rollen gebracht haben und die Turniere für das breite Publikum interessant gemacht haben. Aber in Wirklichkeit ist dies den "Satellite"- Turnieren im Netz geschuldet.

Seit diesem Zeitpunkt ist auch die Europameisterschaft im Pokern ein gutes Beispiel für diese von Erfolg geprägte Relation. Diese Veranstaltung sind nicht die größten in Europa, sondern sind auch global eine der Größten. Dies ist besonders der umfassende Reklame eines großen Unternehmens wie "PokerStars" geschuldet, die diese in eine derartige Veranstaltung steckt und es ist auch darauf zurückzuführen, dass ein Pokerportal in diesem Ausmaß in der Lage ist, zahlreiche "Satellite"- Turniere für die Hauptveranstaltung anzubieten.

Es kann sein, dass einer wesentliche Gründe darin besteht, dass neue Turnierreihen und Veranstaltungen im Live-Poker deshalb nicht funktionieren, weil kein großes virtuelles Pokerportal vorhanden ist. So ist die Kraft im Marketing, die Optionen im finanziellen Bereich für einen festgelegten Preispool oder auch die Menge der obengenannten Turniere für die Hauptveranstaltung nicht gegeben.

Damit ein solches Turnier Wirkung hat, sollte man einen Geschäftspartner in der Pokerbranche haben. Jeder, der davon ausgeht, dass virtuelles Pokerspiel der Live-Branche abträglich ist, der sollte einmal mit einem Pokerspieler sprechen, damit er sieht, dass dies gar nicht eintreten wird. Die meisten Neulinge im Bereich des Live-Pokers stammen von den Internetseiten.

Die Einfachheit und die Nichtöffentlichkeit des Spiels haben zur Folge, dass Personen aus jeder Schicht dieses Spiel nutzen können, die vorher niemals ein Casino aufgesucht hätten, so auch die Mutter von Herrn Carter, die ihrem ersten Live-Turnier freudig entgegensieht.

Auch der Fakt, dass man seine Grenzen frei festlegen kann, hat die Hürde zum Live-Pokerspiel überwunden. Hatte man vor, in der Spielstätte das Spiel zu erlernen, dann war es geboten, gleich eine hohe Summe einzusetzen. Dies ist keine günstige Lernerfahrung, die verständlicherweise zahlreiche interessierte Nutzer zurückzucken lässt.

Mithilfe der Tische mit Spielgeld, den "Freerolls" und den "Microstakes" ist es möglich, verhältnismäßig einfach und risikofrei die Prinzipien des Spiels kennenzulernen, bevor man sich an echten Tischen ausprobiert. Herrn Carter ist kaum ein virtueller Spieler bekannt, der nicht einen Erfolg bei einer Live-Veranstaltung verbuchen möchte.

Auch wenn viele von ihnen die Mehrheit ihre Zeit dem Spiel an den Tischen im Netz opfern, steht noch nicht fest, dass sie nicht einmal bei den größten vorhandenen Live-Veranstaltungen mitmachen wollen. Zahlreiche Spieler im Live-Bereich schätzen die Vorzüge des virtuellen Pokerspiels, auch wenn sie lieber an richtigen Tischen spielen. Im Netz können sie spielen, wenn sie Lust haben und auch beliebige Stakes nutzen.

Virtuelles Pokerspiel und Pokerspiel in der realen Welt streiten sich nicht um die gleichen Anteile am Markt, sondern spielen perfekt zusammen. Poker im Internet hat sich als optimale Reklame für echtes Poker erwiesen und gemeinsam mit den Pokerveranstaltungen im TV werden nie vorstellbare Mengen von Teilnehmern bei Live-Veranstaltungen generiert.

Ein Nachteil ist aber, dass jeder Sektor, in dem das Spektrum des virtuellen Pokerspiels eingeschränkt wird, diese auch beim Pokerspiel in der Realität zu spüren bekommt.