Spielbanken in der Schweiz: Umsatzrückgang gestoppt

Spielbanken in der Schweiz: Umsatzrückgang gestoppt

Vielerorts, so auch in der Schweiz, waren die vergangenen Jahre für die Spielbanken nicht einfach. Aufgrund von Gesetzen, Konkurrenz und dem Trend des Internets, hatten die Spielbanken in vielen Ländern einen schweren Stand. Auch in der Schweiz wurde in den vergangenen Jahren ein immer weiternder Abwärtstrend im Zusammenhang mit den Umsätzen der Spielbanken beobachtet. Mit Beginn dieses Jahres zeigen die Zahlen jedoch endlich etwas anderes in der Schweiz: der Abwärtstrend konnte offensichtlich gestoppt werden.

Der gestoppte Abwärtstrend in Zahlen:

  • Schweizer Bruttospielertrag 2016: CHF 689 Mio.
  • plus 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • geleistete Abgaben für die AHV und Kantone in Höhe von CHF 323 Mio.

Keine Zeit zum Durchatmen

Auch wenn das vergangene Jahr für die 21 Spielbanken der Schweiz durchaus als erfolgreich zu bezeichnen ist, so bietet dies dennoch keinen Anlass um sich auszuruhen. Es gibt weiterhin einen starken Trend weg von den Schweizer Spielbanken.

Welche Gefahren/Konkurrenz bestehen weiterhin?

  • Abwanderung zu Online Casinos
  • Konkurrenz durch ausländischen Casinos in Grenznähe
  • Gefahr des illegalen Glücksspielangebots

CHF 250 Mio. fließen jährlich ins Ausland

Trotz eines positiven Trends stellt die Konkurrenz aus dem Internet und die Konkurrenz des illegalen Glücksspielangebots weiterhin eine Gefahr für die inländischen Spielbanken dar. Schätzungen zu Folge fließen rund CHF 250 Mio. jährlich ins Ausland ab. Das Online Glücksspiel ist in der Schweiz illegal, dennoch zeigt der Trend deutlich, dass das Interesse bei den Spielern an den Online Angeboten sehr groß ist. Auch gibt es zahlreiche ausländische Angebote in Grenznähe, die das Interesse der Schweizer Spieler wecken. Schätzwerten zu Folge fließen rund CHF 100 Mio. pro Jahr an die ausländischen Anbieter. Diese Zahlen bieten Anlass, um auch in Zukunft weiterhin an Konzepten zu arbeiten, die das Interesse der Schweizer Spieler wecken. Ziel ist es, das inländische Angebot für die einheimischen Spieler langfristig so interessant zu gestalten, dass das Geld dem Gemeinwohl zu Gute kommt.

Die Seite ist in der Schweiz nicht zugelassen

Die Seite ist in der Schweiz nicht zugelassen

Seit einigen Wochen nun ist in der Schweiz die Rede von Internetsperren. Geplant ist es mit Hilfe dieser Sperren das Online Glücksspiel vor Ort zu unterbinden. Der Grund für diesen Schritt? Das Online Glücksspiel ist in der Schweiz in den vergangenen Jahren mehr und mehr zur Konkurrenz für die landbasierten, inländischen Casinos geworden.

Da die Regulation von Online Glücksspielen offensichtlich nicht in Frage kommt, wird aktuell darüber nachgedacht, das erste Mal in der Schweiz Internetsperren einzuführen. Damit soll es den Spielern nicht mehr möglich sein, entsprechende Online Casinos aus der Schweiz zu besuchen.

Was die Internet-Zensur beinhalten soll:

  • Blockierung ausländischer Internetportale, die ohne Schweizer Konzession Geldspiele anbieten
  • Schutz der Schweizer Casinos
  • Beendigung der sinkenden Umsätze der landbasierten Casinoindustrie
  • das Geld aus dem Glücksspiel soll in der Schweiz bleiben
  • Erlaubnis für Schweizer Casinos Online Glücksspiele anzubieten

Letztendlich spielt das Geld bei diesen Entscheidungen wahrscheinlich im Endeffekt eine wichtige Rolle. Durch die Angebote von ausländischen Anbietern fließt viel Geld in das Ausland ab, gleichzeitig sorgt das illegale Online Glücksspiel für große Konkurrenz gegenüber den inländischen Casinos. Mit den Netzsperren und der Erlaubnis für die Schweizer Casinos selbst Online Glücksspiel anzubieten, soll das Geld im Land behalten werden. Es ist jedoch nicht klar, ob die Gesetzgebung in dieser Form umgesetzt werden kann. Dies hängt von der Entscheidung der Parlamentarier ab, die mit verantwortlich dafür sind, ob die Gesetzgebung in dieser Form umgesetzt werden wird oder nicht.

Netzsperren bieten Schlupfwinkel

Wer jedoch denkt, dass die Netzsperren effektiv helfen könnten, die ausländischen Anbieter aus der Schweiz zu verbannen, der hat sich geschnitten.  Netzsperren gelten als leicht zu umgehen. Daher ist damit zu rechnen, dass die ausländischen Online Anbieter auch andere Möglichkeiten finden, wir sie ihr Angebot in der Schweiz präsentieren können.

Hier stellt sich die Frage, ob es sich lohnt Geld in die Einführung der Netzsperren zu investieren, wenn diese dann am Ende einfach die Möglichkeit geben, diese zu umgehen. Wenn es doch so oder so schon um Geld geht, dann sollte man nicht in eine Maßnahme investieren, die den Anbietern Schlupfwinkel bieten würde und gleichzeitig hohe Kosten verursachen könnte.

Eröffnungstermin Vaduzer-Hof noch unklar

Eröffnungstermin Vaduzer-Hof noch unklar

Eigentlich sollte der Vaduzer-Hof bereits Spieltische und Spielautomaten beherbergen. Bisher ist dies jedoch nicht der Fall. Das ehemalige Hotel soll zum Casino umgebaut werden, der Plan steht bereits seit geraumer Zeit fest und auch wenn die Arbeiten in dem ehemaligen Hotel bereits begonnen haben, so ist nicht klar, wann das Casino dann nun eröffnen wird. Egger gibt an, dass vorab noch einige Details geklärt werden müssen.

Bauarbeiten haben begonnen

Der Umbau vom Hotel zum Casino hat bereits begonnen. Dennoch ist auf jeden Fall klar, dass in diesem Jahr keine Casinoeröffnung im Vaduzer-Hof gefeiert werden kann. Egger kündigt an, das das Casino im nächsten Jahr eröffnet werden soll. Unklar sei die Parkplatzsituation vor dem Casino. Hier stehe noch eine Antwort aus, wie viele Parkplätze vor Ort errichtet werden können.

Neues Spielangebot von WestSpiel

Neues Spielangebot von WestSpiel

Dieses umfasst folgende Highlights:

– erweitertes Spielangebot

– höhere Jackpots

– viele interessante Events

Der Grund für das neue Konzept ist, dass damit die staatlich-konzessionierten WestSpiel Casinos in Nordrhein Westphalen attraktiver gestaltet werden sollen. Ein modernes und neu konzipiertes Angebot soll dabei helfen, wieder mehr Besucher in die Spielbanken von WestSpiel zu locken.

Spielbanken erneuern die eigenen Konzepte

Die Erneuerung der Konzepte von Deutschen Spielbanken ist kein neuer Trend, denn viele andere deutsche Spielbanken haben bereits in der Vergangenheit mit Modernisierungen und neuen Highlights für Aufmerksamkeit gesorgt. Auf diesem Weg versuchen die Spielbanken, so auch die Spielbanken in Nordrhein Westphalen, sich von der Konkurrenz aus dem Internet und der Konkurrenz durch die Spielhallen abzuheben. Wie viel Erfolg die neuen Konzepte mit sich bringen werden, wird in der Zukunft anhand von Besucherzahlen und Einnahmen abzulesen sein.

Kluft zwischen österreichischen und bayerischen Spielbanken

Kluft zwischen österreichischen und bayerischen Spielbanken

Weltweit übten die Casinos noch vor einigen Jahren einen großen Reiz auf die Besucher aus. Gehobene Etablissements, schicke Abendkleidung, klappernde Jetons und Adrenalin pur. Dieser Reiz scheint jedoch für die Besucher in den bayrischen Spielbanken verloren gegangen zu sein. Auf der anderen Seite können die österreichischen Spielbanken, zu denen die in Riezlern im Kleinwalsertal, in Lindau und in Bregenz gehören, weiterhin Erfolge verbuchen. Nach Angaben von Bernhard Moosbrugger, Direktor der Spielbanken Bregenz und Kleinwalsertal, würde alleine die Spielbank in Bregenz im Jahr mehr Umsätze verbuchen, als alle neun Spielbanken in Bayern zusammen.

Bayrische Spielbanken arbeiten defizitär

Liegt es am Rauchverbot? Ist die strenge Gesetzgebung in Deutschland Schuld an dem Umsatzrückgang der bayrischen Spielbanken? Die Spielbankenchefs sehen sich selbst mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Vom Rauchverbot angefangen, über vorgegebene Schließzeiten bis hin zu der immer stärker werdenden, illegalen Konkurrenz aus dem Internet. Während die Spielbanken in Deutschland unter der gesetzlichen Regelung leiden, haben die Gesetzgebungen in Österreich den Spielbanken vor Ort dem Erfolg bisher keinen Abbruch getan.

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