Konkurrenzkampf um die Spielbank Berlin

Konkurrenzkampf um die Spielbank Berlin

Bei dem aktuellen Betreiber Günter Münstermann sorgt dies für Unsicherheit, denn nach jahrelangem Betrieb könnte das Geschäft mit der Berliner Spielbank für ihn nun zu Ende gehen. Konkurrenzkampf ist im Hinblick auf die ausgeschriebenen Lizenzen für Berlin nun vorprogrammiert und sorgt für Aufregung und Spannung auf dem Berliner Glücksspielmarkt.

Unter den Konkurrenten, die bereits Interesse an der Lizenz für Berlin geäußert haben, befindet sich auch Paul Gauselmann. Das Unternehmen Gauselmann hat im vergangenen Jahr die eigene Expansion vorangetrieben und ist durch den Zusammenschluss mit dem Grand Casino Baden nun Betreiber in Sachsen-Anhalt, Leuna und Wien. Eine weitere Casinoübernahme ist in Magdeburg geplant und auch die Lizenz für die Spielbank Berlin sorgt bei dem Geschäftsmann für großes Interesse. Der Streit um Berlin ist bereits vor Gericht gegangen, dabei ist die alte Lizenz bereits zum Ende 2015 ausgelaufen. Neben dem Rechtsstreit wurden zudem die Ausschreibungsunterlagen viel zu spät herausgegeben. Der Konkurrenzkampf wird demnach mit Sicherheit noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Unsichere Zukunft für die Spielbank Berlin

Bisher ist noch nicht klar, wie die Dinge sich für die Berliner Spielbank mit ihren vier Filialen entwickeln werden. Dies sorgt vor allem auch für Unsicherheit bei den Arbeitnehmern der Spielbank. Es ist ungewiss, wie es rund um die Lizenzvergabe weitergehen wird und ob die Standorte unter einem neuen Betreiber in gleicher Manier weiter betrieben oder verändert werden würden. Das Rechtsverfahren soll bis zum Frühjahr dieses Jahres abgeschlossen werden, erst dann ist mit weiteren Informationen rund um die Lizenzvergabe in Berlin zu rechnen.

(Bildquelle: casinoberlin.net)

Stärkerer Konkurrenzkampf in Liechtenstein

Stärkerer Konkurrenzkampf in Liechtenstein

Vor vier Jahren ist vor Ort das Geldspielgesetz in Kraft getreten und eigentlich sollte es ein weiteres Casino in Liechtenstein geben, jedoch ist in Bezug auf die Konzessionsverfahren auch nach so langer Zeit noch keine Entscheidung gefallen. Mit der Veränderung der Gesetzgebung soll es nun möglich gemacht werden, auch mehreren Bewerbern eine Konzession für den Betrieb einer Spielbank zu gewähren.

Die Pläne rund um das geplante Liechtensteiner Casino bleiben weiterhin bestehen, jedoch beginnt die Suche nach einem entsprechenden Betreiber offensichtlich nun von vorne. Noch in diesem Jahr soll von Seiten der Regierung eine Entscheidung in Bezug auf die geplante Liberalisierung in Liechtenstein fallen.

Wenn diese Entscheidung für die geplante Veränderung getroffen wird, dann hätten die Betreiber bereits im nächsten Jahr die Chance, die Casinopläne zu realisieren und eine Konzession für den Betrieb in den Händen zu halten.

Während die Regierung in Bezug auf die neuen Pläne positiv gestimmt zu sein scheint, so sehen die Betreiber die geplante Veränderung ein wenig anders. Es drohe die Gefahr, dass der Konkurrenzdruck zu groß würde und dann im Umkehrschluss das Sozialkonzept darunter leiden und der Spielerschutz geschwächt werden könnte.

Casino Liechtenstein kein Selbstläufer

Auch die bisherigen Bewerber kündigten an, dass eine erneute Bewerbung geplant sei, auch wenn die Veränderung tatsächlich durchgesetzt werde. Große Hoffnungen mache man sich aber angeblich nicht, denn es sie nicht davon auszugehen, dass das Casino Liechtenstein durch die neue Konzessionsvergabe zum Selbstläufer werden würde. Die bestehenden Casinos würden ihren Betrieb weiterhin Aufrecht erhalten und stellen für ein neues Casino in Liechtenstein nach Angaben der Experten eine große Konkurrenz dar.

George Danzer als Spieler des Jahres

George Danzer als Spieler des Jahres

Er cashte bei 10 WSOP Events, schon das allein ist als Pokerspieler eine große Leistung, doch damit nicht genug, denn der Spieler schaffte es außerdem an fünf Finaltische und konnte drei Bracelets nach Hause holen. Insgesamt strich er eine Gewinnsumme in Höhe von 867.649 Euro ein.

Der Weg bis zum WSOP Player of the Year war natürlich für Danzer auch kein Kinderspiel. Er musste sich gegen den starken Konkurrenten Brandon Shack-Harris durchsetzen, mit dem er sich in Australien bei der WSOP ein Kopf an Kopf rennen lieferte. 15 Tage lang kämpften die beiden Spieler um den Titel bei der WSOP APAC, bei der Danzer letztendlich sein drittes Bracelet abräumte und beim Main Event gegen Shack-Harris und seinen Deeprun zu kämpfen hatte.

Spannende Spiele bis zum Sieg

Auch wenn Danzer hier beim Main Event ausschied, so hatte er im Anschluss dennoch Grund zur Freude, denn sein Konkurrent erreichte lediglich Platz 17 beim dem A$25.000 Main Event, was am Ende im High Roller nicht für eine Top-Platzierung reichte, wodurch Danzer sich schon an dieser Stelle ordentlich freuen konnte.

Der Spieler gab anschließend auf Twitter an, dass er die Spannung bei dem Konkurrenzkampf mit Shack-Harris sehr genossen habe, denn genau das mache das Pokerspiel so besonders. Der Spieler scheint sich durch die Auszeichnung als WSOP Player of the Year besonders geehrt zu fühlen, was sein gutes Recht ist. Neben dem Titel gewann der Pokerprofi außerdem ein Ticket für das Dollar 10.000 WSOP Main Event 2015, wo die Spieler erneut ihr Können unter Beweis stellen können.

Swiss Casinos im Konkurrenzkampf

Swiss Casinos im Konkurrenzkampf

Mit der Angabe, dass die Sicherung von Arbeitsplätzen besonders wichtig sei, versuchen die Swiss Casinos einvernehmlich mit dem Casinoverband weiterhin gegen das Geldspielgesetz vorzugehen. Die Situation wird von Seiten Swiss Casinos als existenzgefährdend beschrieben, auch wenn es hierzu bisher keine Stimmen von Seiten der Arbeitnehmer oder der Betriebsräte gab.

Der Kampf gegen das Geldspielgesetz scheint von Seiten Swiss Casinos sehr eigennützig zu sein, denn offensichtlich soll in erster Linie mögliche Konkurrenz vertrieben werden. Nach eigenen Angaben wolle man das Glücksspielangebot aus dem Ausland und vor allem das Online Angebot generell verbieten. Letztendlich wäre es für die Swiss Casinos wohl nur dann eine gute Lösung, wenn lediglich das Spielen in den Casinos erlaubt wäre. Hierbei wird nicht in Frage gestellt, ob die Kunden ebenso zufrieden mit dieser Lösung wären und auch der Grund dafür, warum viele Spieler ins Ausland oder in Online Casinos abwandern wird an dieser Stelle nicht hinterfragt.

Zukunft des Geldspielgesetzes

In der Schweiz ist die Vernehmlassung des Geldspielgesetzes gerade offensichtlich Thema Nummer eins. Auch in der Schweizer Presse wird vermehrt über die Thematik berichtet. Welcher rechtliche Weg in Zukunft eingeschlagen werden wird ist durch die Vernehmlassung bereits vorgegeben.

Wie sich das Glücksspielgesetz dann in Zukunft weiterentwickeln wird bleibt derzeit noch abzuwarten. Poker ist eines der zentralen Themen rund um die Geldspielgesetzgebung, eigentlich ist es vorgesehen Pokerturniere in Zukunft wieder zu erlauben. Dagegen ausgesprochen haben sich jedoch die Swiss Casinos und der Casinoverband.

Konkurrenzkampf zwischen privaten und staatlichen Anbietern

Konkurrenzkampf zwischen privaten und staatlichen Anbietern

Die Bereiche Spielbanken und Spielhallen sind nicht einheitlich reguliert. So kommt es dazu, dass die privaten Anbieter fordern, dass auch die Regulierung in den Spielbanken strenger vorgenommen wird. Andersherum ist es genauso, denn die Betreiber der Spielbanken fordern eine Anpassung der Regelungen für die Spielhallenbetreiber.

Auslöser für den Streit sind wohl die geplanten Auflagen für die Spielhallen. Der Streit wird zwischen den privaten Anbietern und den staatlichen Spielbanken ausgefochten. Die privaten Anbieter befürchten zu strenge Regelungen für die Automatenbranche, gleichzeitig bezeichnen die staatlichen Spielbanken die geplanten Regelungen für zu locker. Gefordert wird im Prinzip von beiden Seiten, dass die Regelungen der staatlichen und privaten Glücksspielanbieter gleich sein müssten, um so gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Verantwortlich für die Spielverordnung ist der Wirtschaftsminister Philipp Rösler. Dieser habe jedoch nicht bis zum Ende gedacht und der Spielbankenverband kritisiert vor allem die Tatsache, dass die Verordnung nicht weit genug gehe. Die Regelungen der Spielhallen sollten auf die Regelungen der Spielbanken angepasst werden, um so die gleichen Voraussetzungen und Bedingungen sowie auch Chancen zu schaffen.

Während die Spielautomaten bisher lediglich als Unterhaltungsangebote behandelt wurden, so zeigen die Experten auf, dass sich die Automaten in den Spielhallen kaum noch von denen in den Spielbanken unterscheiden. Die Regelungen für die Spielhallen sind jedoch in dieser Hinsicht nicht streng genug und wenig auf die Automatenregulierung angepasst, die für die Spielbanken gilt.

Während für die Spielhallen nur das Gewerberecht gilt, so müssen die staatlichen Spielbanken sich an die Regelungen im Glücksspielstaatsvertrag sowie in den anderen Spielbankengesetzen halten. Nun sollen neue Regelungen und Vorgaben für die privaten Anbieter eingeführt werden, die jedoch erst in den nächsten vier Jahren Gültigkeit erlangen sollen.