Burgenland sucht drei zukünftige Konzessionsinhaber

Burgenland sucht drei zukünftige Konzessionsinhaber

Sie begründet dies damit, dass sie die entsprechende Zielgruppe nicht anvisiert und sie außerdem einen gesonderten und Extraraum braucht, damit die Minderjährigen nicht dem Anreiz erliegen. Für die Wirtin ist die Sache klar. Auch für die Landesregierung des Burgenlands ist die Sache entschieden.

Das Bundesland hat die Glücksspielautomaten im vergangenen Jahr gestattet, dies erfolgte durch ein Gesetz. Die geschieht ungeachtet der Tatsache, dass Fachleute das kleine Glücksspiel als besonders riskant einstufen, was Minderjährige angeht. Jetzt teilt man die Zulassung bezüglich der Aufstellung dieser Automaten zu.

Via Bekanntmachung im Amtsblatt der Wiener Zeitung, welche erst kürzlich abgedruckt wurde, möchte man im Burgenland Bewerber für die Zuteilung von drei Lizenzen ausfindig machen. Eine Zulassung gilt für die Aufstellung in entsprechenden Salons und Nummer Zwei und Drei sind für den Betrieb der Automaten in einzelnen Einrichtungen gedacht.

Die Zulassung beschränkt sich auf 110 Automaten, wobei jede Spielstätte nicht mehr als 20 Geräte haben darf. Zudem gibt es zwei Lizenzen für je 63 Geräte, welche in einzelnen Betrieben stehen sollen. Dazu sind nur Einrichtungen berechtigt, welche eine Erlaubnis zum Gastgewerbe vorweisen können und wo Menschen, die nicht volljährig sind, keinen Zugang zu den Automaten haben dürfen.

Ein Abgeordneter der Grünen ist mit der Erlaubnis immer noch nicht einverstanden und erklärt, dass Niessl und Steindl im Boden versinken sollten, dass sie daran verdienen; dies sollen 1,5 Millionen an steuerlichen Einnahmen sein. Die Partei FPö hat gegen die Aufstellung der Automaten in Gastwirtschaften nichts einzuwenden, da ihrer Meinung nach sowieso nur die großen Unternehmen profitieren, so der Landesparteisekretär.

Wenn man an eine Zulassung haben will, dann muss man sich bis Anfang August bei der Landesregierung des Burgenlands bewerben.